Führung durch die Schatzkammer der Residenz München


Rundgang durch Tausend Jahre wertvollste Goldschmiedekunst, angefangen beim Gebetsbuch Kaiser Karls des Kahlen (Reims, 846) bis zu den Insignien des Ordens vom Goldenen Vlies (Jason Sage), Rubinkrone der Königin Therese im Auftrag König Ludwig I., die Kroninsignien des Königsreiches Bayern (Paris, 1806) und das kostbarste Meisterwerk; die Statuette des Ritters St. Georg mit 2.291 Diamanten, 406 Rubinen, 200 Perlen, 4 Birnen-Perlen, Smaragde, Opale, Gold (München/Augsburg 1586-1597).
Das Perlendiadem aus dem Nachlaß des Königs Ottos von Griechenland erinnert an Lady Di, die ein gleiches Perlendiadem zu royalen Feierlichkeiten trug.

Ich führe Sie gerne in Deutsch, Englisch und Französisch
Barbara Schöne

Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ Wechselausstellung vom 6.November bis 1.Mai 2019

Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“

Aktuell im Jüdisches Museum München

Wechselausstellung vom 6.November bis 1.Mai 2019
Am 9./10. November dieses Jahres jährte sich das Novemberpogrom zum 80. Mal. Mit der Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederentdeckung
1938 bis heute“ wollen wir daran erinnern. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen rund 150 Ritualgegenstände, die 1938 aus mehreren nordbayerischen Synagogen geraubt wurden und
anschließend in das damalige Mainfränkische Museum in Würzburg gelangten.
Kuratorenführungen  So 2.12.2018 17 Uhr und 24.1.2019 17 Uhr (Teilnahme kostenlos mit Anmeldung)
Gerne zeige ich ihnen Stationen des jüdische Lebens in München und begleite Sie zum Museum.

Tora-Schild (Tass) aus der Schweinfurter Synagoge, Kitzingen, um 1710/1720, Silber

Foto: Klaus Bauer, Hahn Media, Würzburg

Münchner Christkindlmarkt 2018

Münchner Christkindlmarkt

vom 27.November bis 24.Dezember 2018

Glühweinstand

Der Münchner Christkindlmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt von München. Die Anfänge des Christkindlmarktes sollen mit den sogenannten Nikolausmärkten bereits im 14. Jahrhundert liegen. Urkundlich erwähnt wird eine Nikolaidult erstmals in der Kaufingerstraße beim Schönen Turm anno 1642.

Im Zuge der Aufklärung wurde ab 1806 der Nikolaimarkt in Christmarkt umbenannt und fand – nach mehrmaligen Standortwechseln – im Olympiajahre 1972 als „Münchner Christkindlmarkt“ seinen festen Platz im Herzen der Stadt.

In diesem Jahr erstrahlt der 30 m hohe Farchanter Christbaum in voller Pracht mit 2500 Kerzen. Wenn der Glühwein duftet und das Engelshaar schimmert, dann erfüllt vorweihnachtlicher Zauber die gute Stube von München.

Jeden Nachmittag zieht der Nikolaus über den Christkindlmarkt und unterhält sich mit großen und kleinen Gästen und lässt sich zur Erinnerung auch gerne fotografieren.

In Kooperation mit dem Kindermuseum München dürfen Kinder von 6-12 Jahren in der Himmelswerkstatt Basteln, Werkeln, Kerzendrehen, Weihnachtskarten gestalten und vieles mehr. Um engelsgleich zu werden, liegen glänzende Gewänder und Engelsflügelchen zum Verkleiden bereit. Die Himmelswerkstatt findet in der Ratstrinkstube im Neuen Rathaus (Eingang Marienplatz 8) täglich statt:

Termine Himmelswerkstatt 28.11. – 15.12.2018, Beginn täglich 14.30 und 165.30 Uhr (Dauer jeweils ca. 1,5 Stunden).

Auch der Kasperl kommt auf den Münchner Christkindlmarkt!

Puppenspieler Nikolaus Zettl entführt Kinder und Erwachsene mit einfallsreichen Geschichten in seine Kasperlwelt. Treffpunkt ist im Durchgang zum Rathausinnenhof (Prunkhof), Eingang Weinstraße.
An den Sonntagen 02.12., 09.12., 16.12. und 23.12.2018 um 14 und 15 Uhr, Dauer jeweils ca. 20 Minuten.

Der 500 Jahre alte Brauchtum des Krampus-Laufens geht zurück auf die christlich-mythologischen Figuren des Bischofs Nikolaus und seines Begleiters Krampus. Beim Lauf über den Münchner Christkindlmarkt tauchen die archaischen Gestalten der ersten Münchner Krampusgruppe 2Sparifankerl Pass“ überraschend auf (An den Sonntagen 09.12.2018 von 15-17 h sowie am 23.12.2018 von 16-17 Uhr.

In der Neuhauser Straße, nur ein paar Schritte vom Marienplatz entfernt, liegt Deutschlands wohl größter Kripperlmarkt. Von der Laterne für den Stall über die Spreu für Ochs und Esel bis zu den Gaben der Heiligen Drei Könige findet sich hier alles, was für eine echte Krippe benötigt wird.

Zwölf Stände bieten auf dem Kripperlmarkt ausschließlich Krippen, Krippenfiguren und Zubehör an. Fast jedes Standl hat auch ein besonderes Angebot im Sortiment. Wer auf der Suche nach dem schönsten Stern oder Fatschnkindl für die Krippe Appetit bekommt, kann sich am Kripperlmarkt auch mit Bio-Bratwürsten, Dampfnudeln und Auszognene stärken.

Adventsmusik live vom Rathausbalkon

Das Highlight ist die Bairische Stubnmusi, Bläserensemble, Sänger und Chöre, Miesbacher Jagdhornbläser, ein Griechischer Kinderchor, Haimhauser Dorfmusik, Munich International Choral Society, Posaunenchor aus Neuperlach, Sendlinger Weisenbläser und  viele andere, die auf Weihnacht einstimmen, und zwar täglich um 17.30 Uhr, am 24. 12. Um 12 Uhr nach dem Glockenspiel.

Natürlich gibt’s auch in diesem Jahr wieder die Christkindl-Post

Die Sonderpostfiliale der Deutschen Post bietet Briefmarken, Sonderstempel und Christkindlmarkt-Kuverts für die Weihnachtspost, die hier abgegeben werden kann. Aufgegebene Wunschzettel und Kinderbriefe werden beantwortet.

Wo? Im Durchgang zum Prunkhof, Eingang Marienplatz vom 3011. Bis 9.12.2018 täglich von 12 – 18 Uhr.

Münchner Christkindlmarkt-Führungen

Gerne führe ich Sie in Deutsch oder Englisch über den Christkindlmarkt, vermittle Ihnen Kulturhistorisches und Kulinarisches bei meinen Führungen „Kletznbrot und Fatschnkindl“ und der Probiertour „Leckerei, Fatschnkindl und Geschichten auf dem Christkindlmarkt“.

Weitere Details finden Sie hier.

Es freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme

Ihre

Barbara Schöne,

Stadträtin a. D.

Offizielle Gästeführerin seit mehr als 40 Jahren

 

Fotos aus dem Archiv von München Tourismus

Führungen Großmarkthalle München am 16. und 30. November 2017 ab 08.30 Uhr

Auf meinen zwei-stündigen farbenfrohen Themen-Rundgängen bei laufendem Betrieb (!) führe ich Sie durch den „Bauch von München“, der vor über 100 Jahren gegründet wurde nach dem Motto
„Täglich frisch!“

Wir besuchen die Gärtnerhalle, die Hallen 1 – 4 (mit einer großen Vielfalt an internationalem Gemüse & exotischen Früchten), spazieren durch den Kartoffel- und Zwiebelgang, werfen einen kurzen Blick in die Halle „Medi-Food“ (Feinkost / Fisch aus dem Mittelmeerraum) und wandern durch den Tunnel (Achtung: Linksverkehr !) zur Bananenreiferei.

Was erleben Sie?
Sie schnuppern den Duft von unzähligen verschiedenen Kräutern und edlen Essblüten in der Gärtnerhalle und werden mutmaßen, welche gewaltige Kraft Vitalpilze und Heilpilze haben können

Wir zeigen Ihnen exotische Früchte, die Farbe, Abwechslung und viel Geschmack in die Küche bringen, und schauen einem Fachhändler über die Schulter, der fast sein ganzes Obst wie Kurkuma, Mangos, Ananas, Stinkfrucht, Granatapfel, Pomelo u.a. als Flugware aus Fernost und Südamerika bezieht und interessierten Gästen ggfs. eine Essprobe seiner Exoten anbietet

Sie erfahren, wer Verzehrbares an Obst und Gemüse aus den Großmarkthallen bekommt, das für den Weiterverkauf aussortiert wird

Zum Schluss: Alles Banane! In der Bananenreiferei schauen wir uns an, wie unser Obst aus aller Welt per Kühlschiff und Bahn herantransportiert wird

Die Großmarkthallen in München gehören nach Paris und Barcelona zu den größten kommunalen Märkten Europas und sind internationaler Treffpunkt der Obst-, Gemüse- und Blumenbranche, versorgen täglich eine Region mit etwa fünf Millionen Menschen und vermitteln Waren ins gesamte europäische Ausland. Während die Stadt noch schläft, herrscht in den Großmarkthallen schon Hochbetrieb. Es ist ein Dorf mitten im München, geschäftig und doch familiär. Rund 3000 Menschen aus dem In- & Ausland arbeiten hier.

Termine:
Donnerstag, den 16. November und Donnerstag, den 30. November 2017, jeweils von 08.30 – 10.30 Uhr
Treffpunkt: Eingang Westtor Thalkirchner Straße / Höhe Oberländer Straße Bus 132
Unkosten: 10 € pro Person
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
Kleidung: Warm. Leger. Gute Schuhe.
Hunde sind nicht erlaubt.
Anmeldung bis spätestens 30. Oktober 2017 über das Kontaktformular.
Dauer des Rundgangs: 2 Stunden
Ende: Großgaststätte – hier gibt’s die besten Weißwürste beim „Weißwurstpapst“ Wallner
(Essen und Getränke zahlt jeder im Wirtshaus selbst)

Es freut sich auf Ihre Anmeldung und Ihr Kommen
BARBARA SCHÖNE
Stadträtin a. D.
seit mehr als 40 Jahren Gästeführerin

Große Deutsche Kunstausstellung und „Entartete Kunst“

„München, Sommer 1937.

Große Deutsche Kunstausstellung und „Entartete Kunst“

 

Diese Ausstellung im HAUS DER KUNST in der Prinzregentenstraße 1 läuft bis

  1. Februar 2018 in der Prinzregentenstraße 1und ist täglich von 10 – 20 Uhr geöffnet.

 

Vor 80 Jahren wurde das „Haus der Deutschen Kunst“ mit der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ am 18. Juli 1937 feierlich eröffnet. In der Eröffnungsrede gab Adolf Hitler eine umfangreiche Darstellung des nationalsozialistischen Verständnisses von „deutscher Kunst“, die in Zukunft öffentlich als einzige zugelassen werde. Dabei skizzierte Hitler eine grundlegende, völkisch-rassistisch begründete Leitstruktur historischer und kunstgeschichtlicher Deutungen. Mit seiner Vorstellung, dass Kunst unmittelbarer Ausdruck der sie prägenden Zeitumstände sei, identifizierte er die Kunst der Weimarer Republik mit dem damaligen politischen System. Die von ihm geschätzte Kunst hingegen sah er durch Politik legitimiert und zugleich als Politik legitimierend. Die neue deutsche Kunst definierte er stilistisch wie ideologisch mit den Worten: „Deutsch sein, heißt klar sein – vor allem auch wahr sein“. In Abgrenzung dazu diffamierte Hitler die „moderne Kunst“ als „entartet“.

Ungefähr 20 000 Arbeiten der Avantgarde waren von den Nationalsozialisten aus über 100 deutschen Museen entfernt, verkauft oder zerstört worden. Das Haus der Kunst in München hat sich erst spät seiner Vergangenheit als von den Nazis zu Propagandazwecken errichtetes Gebäude gestellt, immerhin ein Lieblingsprojekt Hitlers. Ergo ließ Joseph Goebbels in neuen Räumen am südlichen Ende des Englischen Gartens die verhöhnende Kontrast-Exposition als Wanderausstellung zusammentragen, um zu zeigen, was man als „deutsche Kunst“ verstanden wissen wollte. Damals standen 650 beschlagnahmte Exponate der Klassischen Moderne aus 32 Museen zur Verfügung.

 

Ab Sommer 1937 wurde das „Haus der Deutschen Kunst“ ein beliebtes Ziel des Münchner Fremdenverkehrs. Es kamen über 735 000 Touristen in die „Hauptstadt der Bewegung“. Der Königsplatz, heute bewundert als Symbol für das „Isar-Athen“ von König Ludwig I, wurde von den Nazis als Aufmarschgelände für Propaganda-Zwecke missbraucht, während andere NS-Bauten rund um den Königsplatz in der Maxvorstand entstanden.

 

Mit der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung“ wurde „nach dem Willen des Führers“ das heutige HAUS DER KUNST eingeweiht. Es folgten noch sieben weitere dieser Leistungsschauen mit Künstlern, die den Nazis genehm waren. Bis 1944 versuchten rund 9000 Künstler bei der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ angenommen zu werden. Immerhin haben rund viereinhalb Millionen Menschen alle acht „Großen“ gesehen. Vom NS-Propagandaministerium wurden alle Werke der sogenannten „entarteten“ Kunst in einer Künstlerkartei verzeichnet, die digital in der Archiv Galerie einsehbar ist. Die „Große Deutsche Kunstaustellung“ fand insgesamt achtmal von 1937 bis 1944 im eigens hierfür gebauten Haus der Deutschen Kunst am Englischen Garten in München statt und war repräsentativ für die Kunst im Nationalsozialismus.

 

Mit der Eröffnung der neuen Ausstellung am 18. Juli 2017 wird auch wieder bekannt, dass Hitler fleißig Geschäfte mit der Kunst machte – er erwarb 1321 Werke für 7 Millionen Reichsmark. Nach der Eröffnung des Hauses der Deutschen Kunst“ am 18. Juli 1937 vor genau 80 Jahren durch Adolf Hitler folgte die „Entartete Kunst“ in der Hofgarten-Galerie mit 650 Werken von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Ernst-Ludwig-Kirchner und der klassischen Moderne. Hitler zeigte mit der Doppel-Ausstellung, welches Kunstbild er durchsetzen und zementieren wollte „Das Haus der Deutschen Kunst“ sollte rassistische Kunst präsentieren, die rassistische Politik möglich machen sollte“.

 

In den acht Ausstellungen von 1937 bis 1944 wurden 7000 Kunstwerke für einen Gesamtpreis von 19 Millionen Reichsmark verkauft. 90 Prozent erhielten die Künstler. 4,5 Millionen Besucher brachten immerhin Einnahmen von 4,6 Millionen Euro. Die Schau läuft täglich von 10 – 20 Uhr bis zum 4. Februar 2018 in der Prinzregentenstraße 1.

Immobilienmarkt München

Commerz Real kauft High-Light-Towers in Schwabing

Auf dem Immobilienmarkt München wurde „Eine absolute Top-Immobilie in Premiumlage“ verkauft. „Halbe Milliarde für Bürotürme“ ist der Titel eines Beitrages von Alfred Dürr, welcher am 24./25.12.2016 in der Süddeutschen Zeitung erschien. Großinvestoren reisen sich um Immobilien in München. Lesen Sie mehr dazu bei der Süddeutschen Zeitung.

Um diese Architekturhighlights selbst zu erleben, bietet sich „Modernes München – Futuristische Stadtgestaltung“ an.