Neue Pinakothek
Der Grundstein „der neuen königlichen Pinakothek“ wurde 1846 gelegt. Ludwig I. plante ein Museum für „Gemälde aus diesem und aus künftigen Jahrhunderten“ und schuf damit den ersten Museumsbau für zeitgenössische Malerei. Die Neue Pinakothek wurde im Krieg zerstört, ihr Neubau 1981 wieder eröffnet.

 

Kunst weltweit. Die heutige Neue Pinakothek steht an der Stelle des 1853 errichteten Vorgängerbaus, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. König Ludwig I. hatte die von Friedrich Gärtner und August Voit entworfene Galerie für seine Sammlung zeitgenössischer Malerei auf dem Grundstück gegenüber der Alten Pinakothek bauen lassen, um einen Dialog zwischen der Kunst der eigenen Zeit und den als Vorbildern verehrten Alten Meistern zu ermöglichen. Während die Alte Pinakothek Leo von Klenzes nach dem Zweiten Weltkrieg durch Hans Döllgast wieder aufgebaut wurde, wurde die Ruine der Neuen Pinakothek abgebrochen und durch einen modernen Neubau nach Plänen von Alexander Freiherr von Brancas ersetzt, in dem neben der Galerie der Neuen Pinakothek auch die Verwaltung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und das Doerner Institut untergebracht sind. Das Äußere von Brancas Neuer Pinakothek wurde wegen der auffälligen Zitate historischer Form- und Stilelemente gelegentlich kritisiert, das Innere aber gilt mit seiner Abfolge unterschiedlich großer, an den Bedürfnissen der ausgestellten Werke orientierter und hervorragend beleuchteter Räume unbestritten als einer der besten Museumsbauten der Nachkriegszeit in Deutschland. Der Auftrag für das Gebäude sowie der Grundstock der Sammlung zeitgenössischer Kunst stammen von König Ludwig I. Knapp 400 Werke europäischer Kunst vom 18. bis 20. Jahrhundert von deutscher Romantik bis hin zum französischen Impressionismus können in der Neuen Pinakothek bewundert werden, beispielsweise Werke von Carl Spitzweg, Carl Rottmann, Gustav Klimt und die Protagonisten der Plein Air Malerei und Impressionisten wie Claude Monet, Édourad Manet, Camille Pissaro, Auguste Renoir, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cézanne.

Eintritt Sonntag: 1 EUR

Seit 40 Jahren begleite ich als Gästeführer Touristen aus bisher 50 Ländern durch die höchst interessante Sammlung in der Neuen Pinakothek.

New Pinakothek

The „Neue Pinakothek“ (New Art Gallery) was, at the time of its opening in 1853, the first collection of “modern” art in the world. The building was ordered by King Ludwig I, who also had his art collection displayed for the public by his favorite architect Leo von Klenze. On our tour I will guide you to adorable 400 European art pieces from the 18th – 20th century, from the German Romanticism to the French Impressionism (Claude Monet, Édourad Manet, Camille Pissaro, Auguste Renoir, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cézanne).

The exhibition includes the private collection of King Ludwig I, who financed the construction of the New Pinakothek by private means.

Romantic sentimentalism is high-lighted in the works by Caspar David Friedrich, while society painters like Wilhelm von Kaulbach and Carl von Piloty express the newly awakened interest in German history. The New Pinakothek hosts works by celebrated portraitists and landscapists from England, Spain and France such as Thomas Gainsborough, Francisco de Goya and Jacques Louis David. The collection of French Impressionist includes masterpieces by Monet, Manet, Degas, Pissaro and Renoir, while Cézanne, Gauguin and van Gogh represent the pioneers of modern art. The museum also exhibits fine sculptures of the same period.

Entrance fee on Sundays: 1 EUR

Barbara Schöne, Tour guide since 40 years in German, English and French