National Socialism and Resistance in Munich

In the 1920’s the power struggle of the NSDAP failed with the Beer Hall Putsch (also known as the Munich Hitler Putsch). After the power take-over the party headquarters of the NSDAP was built in the east of Königsplatz. Munich became known as the “Capital of the movement” or „Cradle of National Socialism“.

Munich also becfame the headquarters of the resistance movement named the „White Rose“ with Sophie and Hans Scholl, Christoph Probst, Prof. Kurt Huber and many other students of Ludwig-Maximilian-University in 1942.

Not to forget Georg Elser who produced a bomb which exploded November 8, 1939 at 21.20 hrs to prevent World War II and the Holocaust. This assasiantion failed – by 13 minutes. Hitler and the Nazis had taken a train to Berlin instead of a plane due to foggy weather in Munich. Hitler had left the beer hall earlier than the previous years before.

Modell des Wittelsbacher Palais (GeStaPo) Modell des Wittelsbacher Palais in der Brienner Straße unweit des NSDAP-Headquarters (GESTAPO)

Students and members of the resistance group named “The White Rose” were willing to risk their lives in their fight for freedom, peace and democracy: Prof. Kurt Huber, Sophie Scholl and her brother Hans Scholl, Willi Graf, Alexander Schmorell, – executed by the GESTAPO in 1943 (to be compared to the Secret Service).

I still believe that Georg Elser was one of the greates German heros to try to kill Adolf Hitler and well-known Nazis November 8, 1939 – just a couple of weeks after World War II had started September 1st, 1939. Georg Elser missed Hitler by 13 minutes as he had prepared a bomb to blow him up and to kill him during his speech in a beer hall.

The dynamite that exploded at a pre-fixed  hour, killed 8 people and destroyed the beer hall very badly where Hitler had hold his annual speech before leaving for Berlin that evening by train instead of by plane – due to foggy November weather.

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Platz der Opfer des Nationalsozialismus – das ewige Feuer zum Gedenken an die Opfer und die mutigen Widerstandskämpfer, die von der Geheimen Staats-Polzei (GeStaPo) verhört und mit der Guillotine in Stadelheim enthauptet und hingerichet wurden. Richter Roland Freisler vom Volksgerichtshof in Berlin war extra zu den Verhören angereist, um die Widerstandskämpfer zum Tode zu verurteilen. Der Scharfrichter äußerste später, er habe noch nie jemanden so tapfer sterben sehen wie Sophie Scholl.

Die Weiße Rose

Die Geschwister Hans und Sophie Scholl sind heute Symbolgestalten des Widerstands gegen das Nazi-Regime. Doch die anderen Mitglieder der „Weißen Rose“ spielten eine ebenso wichtige Rolle. Sie gehörten ebenfalls zum engeren Kreis der Gruppe, sie gingen dasselbe Risiko ein – und auch sie wurden für ihre Überzeugungen und christlichen Werte von den Nazis ermordet.

Sophie Scholl

Hans und Sophie Scholl sind die bekanntesten Mitglieder der „Weißen Rose“. Hans studierte Medizin, Sophie ab 1942 Biologie und Psychologie. Sie wurden am 18. Februar 1943 verhaftet, nachdem sie im Lichthof der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität Flugblätter verteilt hatten. Der Hausschlosser und Hörsaaldiener – ein SA-Mann – hat sie an die Gestapo verpfiffen. Vier Tage später wurden die Geschwister und andere hingerichtet.

Willi Graf studierte wie Hans Scholl Medizin. Im Frühjahr 1941 kam er an der Ostfront als Sanitätsfeldwebel zum Einsatz. Die Schrecken des Krieges vertraute er seinem Tagebuch an. Anders als die Geschwister Scholl weigerte er sich, der Hitlerjugend beizutreten. Die Nazis töteten ihn am 12. Oktober 1943.

Professor Kurt Huber

Professor Kurt Huber lehrte Psychologie, Philosophie und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine ohne Manuskript gehaltenen Vorlesungen galten unter Studenten als Geheimtipp. Er verfasste das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe. Am 13. Juli 1943 starb auch er unter dem Fallbeil.

Christoph Probst wurde gemeinsam mit den Geschwistern Scholl zum Tod verurteilt und am gleichen Tag hingerichtet. Er war ein enger Schulfreund Hans Scholls, studierte ebenfalls Medizin, war verheiratet und hatte drei kleine Kinder.

Alexander Schmorell kam in Russland zur Welt und floh mit seiner Familie vor den Unruhen der russischen Revolution nach Deutschland. Schmorell lernte Hans Scholl 1941 beim Medizinstudium kennen. Die ersten Flugblätter verfassten Schmorell und Hans Scholl zu zweit unter großer Geheimhaltung. Er wurde am 13. Juli 1943 gemeinsam mit Professor Kurt Huber hingerichtet.

Barbara Schöne, offizieller Stadtführer seit 40 Jahren

Barbara Schoene, your Tour Guide for 40 years. Guided tours in the Memorial site of the former Dachau Concentration Camp including a visit to the two crematories.

Trauer um Zeitzeuge des Holocaust Dr. h.c. Max Mannheimer

(2. Oktober 2016)

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Unter zahlreichen Trauergästen – von rechts nach links 1. Bild: Herzog Franz von Bayern (Chef des Hauses Wittelsbach), Alt-Oberbürgermeister Dr. Jochen Vogel, Josef Schmid (2. Bürgermeister von München), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Dr. Ludwig Spaenle (Bayerischer Kultusminister)

Jüdisches Leben in München

Jüdisches Leben in München

Synagoge Ohel Jacob am Jakobsplatz

Synagoge Ohel Jacob am Jakobsplatz

Von den Anfängen bis zur Schoah

Von ihrer ersten Nennung vor rund 800 Jahren bis in die Gegenwart gab es nur wenige Zeiten, in denen Juden in München unbehelligt und in Frieden leben konnten. Dennoch haben sie das Leben der Stadt in vielen Bereichen geprägt und bereichert.

Eine Stadtführung von der Dienerstraße (gegenüber Dallmayr) zur Ohel Jakob Synagoge am Jakobsplatz. Weiter geht’s zum Lenbachplatz und zum NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz.

Das Münchner Stadtmuseum und die Synagoge Ohel Jacob

Das Münchner Stadtmuseum und die Synagoge Ohel Jacob

Die Synagoge Ohel Jacob am St. Jakobs-Platz

 Die Synagoge steht als wichtigstes Bauwerk nach Osten ausgerichtet frei im Platz mit geschlossenem Sockel und einer sich darüber erhebenden filigranen Stahlkonstruktion. Der Sockel erinnert metaphorisch an den Tempel Salomons und steht symbolisch für das Dauerhafte als schützende Hülle des Gebetsraums. Die mehrschichtig umhüllte Laterne bezieht sich auf das fragile, portative Stiftszelt und löst die Konstruktion in der Transzendenz des Lichtes auf.

Das Zelt der Synagoge entsteht aus der Überlagerung und dem konstruktiven Zusammenwirken von 3 Ebenen

  1. Außen eine optisch fragile Hülle: das textil wirkende Bronzegewebe
  2. Innen eine Tragstruktur, die die Geometrie des Davidsterns memoriert: die filigrane, auf Dreiecksstrukturen basierende Stahlkonstruktion. Dazwischen ein Filter zwischen innerer und äußerer Geometrie: die Glasebene, die mit Ihrer Ordnung zwischen kleinteiliger Tiefenstruktur und flächiger Hülle vermittelt.

Die Synagoge wird über ein westlich vorgelagertes, an hohen Feiertagen zuschaltbares Foyer erschlossen. Im Innenraum bilden Zedernholz und Stein aus Israel die bergende Hülle, die den Gebetsraum der Gemeinde umfasst. Der Innenraum wird durch den zentral angeordneten Almemor als räumliche und geistige Mitte und den am östlichen Ende der Longitudinalachse gelegenen Aron Hakodesch bestimmt.

An den Längswänden steigen die Frauenplätze hinter einer Mechisa empor. Dies schafft sowohl eine deutlich ablesbare Trennung als auch eine großzügige räumliche Einbeziehung in den Gottesdienst. Die Bänke der Männer sind in traditioneller Anordnung nach Osten ausgerichtet auf das große Tor in der Ostwand. Das spiegelt die Thematik des Eingangsportals wieder und birgt die lichtdurchflutete Nische. In dieser bewahrt ein Schrein das kostbarste Gut, die Thora-Rollen.

Segenssprüche und Psalmen, die den Wänden eingeschrieben sind, bilden Schmuck und umfassendes Band für die versammelte Gemeinde. Eine Treppe im Foyer führt ins Untergeschoss mit Tagessynagoge, Ritualbad, Technikräumen und Toiletten.

Ein unterirdisches Bauwerk schafft die Verbindung zwischen Gemeindezentrum und Synagoge für Besuchergruppen und Gottesdienstbesucher während der Wochentage. Das ist der Gang der Erinnerung.

Die Natursteinfassaden der Baukörper sind durch die Materialität des Travertin in unterschiedlicher Oberflächenstruktur differenziert; sie machen bis in die Detailgestaltung das übergreifende Prinzip von Kohärenz und Autonomie sichtbar.

Unbehandelte, archaische Krustenplatten sind dem Synagogensockel vorbehalten und geben ihm ein plastisches Relief. Die geschliffenen Platten der Museumsfassade unterstützen die Präzision des Kubus. Gestockte und gesägte Platten in unterschiedlicher Rauigkeit reflektieren Licht und Schatten auf den Fassaden rund um Innenhöfe und Dachgärten des Gemeindehauses. Wandel Hoefer Lorch Architekten + Stadtplaner, Saarbrücken.

Jüdisches Museum München

Together with the Jewish community center and the new synagogue Ohel Jacob the Jewish Museum is part of the building complex at St.-Jakobs-Platz. Extending over 900 m² of exhibition space the museum grants insight into Jewish history and culture in Munich as an integral part of the city’s past.

The Jewish Museum was designed by the architect Wandel Hoefer Lorch. The cube-shaped museum stands next to the new main synagogue and the community center of the Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern. It illustrates the rich diversity of Jewish culture and history in Munich and also addresses contemporary issues. www.juedisches-museum-muenchen.de