Flyer Buchpräsentation 24.06.2021 um 11 Uhr

PETUELTUNNEL JETZT

Mit diesem Bierdeckel und der Verteilung von 35 000 Stück kurz vor der Stadtratswahl am 10. März 1996 habe ich vom aussichtlosen Listenplatz 46 das letzte Mandat der CSU-Stadtfraktion gewonnen und war bis 2002 Stadträtin.

Dieser Flyer zeigt alle Details zu meinem Buch, das am Donnerstag, 24. Juni 2021, um 11 Uhr im Petuelpark auf dem Petueltunnel in München-Schwabing präsentiert wird, online abrufbar beim Verlag www.buero-wilhelm-verlag.de zum Preis von 19.80€ mit der ISBN 978-3-948137-39-7

Münchner Stadtgeschichte spannend erzählt und mit Drohnenfotos und Collagen von filmreifen Pro-Tunnel-Aktionen illustriert – erlebnisreiche Hingucker und MUST HAVE!

40 Jahre politische Achterbahn

Die politische Achterbahn Pro und Kontra Petueltunnel endete schließlich glücklich mit dem erfolgreichen Bürgerentscheid am 23. Juni 1996, also vor einem Vierteljahrhundert! Doch der Weg bis dahin war für die Anrainer und Tunnelbefürworter äußerst steinig und wurde von der Rot/Grünen Stadtregierung ständig mit Stolpersteinen torpediert.

Deshalb wurde die Privatinitiative der betroffenen Bevölkerung rund um den Petuelring notwendig. Wir Verwaltungsbeiräte der sieben Wohntürme in der Rümannstraße / Klopstockstraße haben am 10. Dezember 1990 die BÜRGERINITIATIVE PETUELRING eV – Pro Tunnel Aktion gegründet. Ich wurde einstimmig zur Vorsitzenden dieses Vereins gewählt (was ich immer blieb). Dank des Engagements von Rechtsanwalt Walter M. Huber wurde unser Verein im Sinne des Umweltschutzes als gemeinnützig anerkannt.

Die Wahllüge vom OB Kronawitter als billige Lösung

Mit pressewirksamen Aktionen haben wir Münchens Öffentlichkeit immer wieder auf die dringende Notwendigkeit des Tunnelbaus aufmerksam gemacht. Am 12. April 1990 wurde die Baugenehmigung für den Petueltunnel erteilt. Mit den großzügigen Zuschüssen des Freistaats Bayern und der Bundesrepublik bis zu 83 % hätte sofort gebaut werden können. Bei der Stadtratswahl am 18. März 1990 hat die SPD im Münchner Norden wegen ihres Vetos gegen den Petueltunnel viele Wählerstimmen verloren. So ging der bisherigen und mögliche neue Oberbürgermeister eine Koalition mit Bündnis90/Die Grünen ein. Georg Kronawitter (SPD) wählte die Wahllüge als billige Lösung. Kronawitter wollte partout seinen Chefsessel im Münchner Rathaus behalten. So stimmte er im Koalitionsvertrag zu, dass der bereits begonnene Bau des Petueltunnels sofort gestoppt wurde. Baugruben mit der Spartenverlegung mussten wieder zugeschüttet werden.

Noch vor der Stadtratswahl vom 18. März 1990 hat OB Kronawitter (SPD) im Stadtfernsehen “TV weiß-blau” lauthals verkündet: „Der Petueltunnel wird gebaut. Er wurde beschlossen mit meiner massiven Unterstützung“! Dieses Interview hat der clevere Journalist Werner Zwick in der Klopstockstraße 8 aufgezeichnet. Das war für uns Ringanrainer von den 7 Wohntürmen direkt am Petuelring sehr nützlich bei unsere Pro-Tunnel-Aktionen der nächsten sechs Jahre.

Der Petuelpark aus der Vogelperspektive

Auf dem 1,5 km langen  Petueltunnel entstand der 7,4 ha große Petuelpark als grüne Oase und “kontemplativer Aufenthaltsraum” für Schwabinger und Milbertshofener.

Nach der verlorenen Stadtratswahl und der neuen rot/grünen Koalition kam das AUS für den Tunnelbau. Der Baustopp wurde von Bündnis90/DieGrünen im Koalitionsvertrag mit der SPD unter dem Punkt “Verkehr” für den baureifen Petueltunnel gefordert. Das war die absolute Bedingung der Grünen für eine Koaliton. Daraufhin rettete sich OB Kronawitter (SPD) in seine Wahl-Lüge als billige Lösung. Somit hat das alte und jetzt neue Stadtoberhaupt sein vor der Wahl den Münchnern gegebenes Versprechen gebrochen. Er behauptete lieber scheinheilig, es sei kein Geld da.

Unsere Privat-Initiative

Das war für mich als Anrainerin und Mitglied im Verwaltungsbeirat der Wohnanlage Rümannstraße 57 mit 81 Eigentumswohnungen das Signal zum Aufbruch. Mit anderen Tunnelbefürwortern habe ich in meinem Wohnzimmer einen Brandbrief an OB Kronawitter geschrieben. Stadtrat Zöller empfahl mir, unseren Brief, den ich auf meiner roten IBM Kugelkopfschreibmaschine getippt hatte, persönlich im Oberbürgermeisterbüro im Rathaus abzugeben. Auf unserer Kopie sollte ich mir unbedingt einen Eingangstempel geben lassen. So habe ich das gemacht und dieses Papier an die Lokalpresse weitergeleitet.

Das war der eigentliche Start zu unserer privat organisierten Bürgerinitiative. Sie sollte sechs Jahre lang dauern. WOW. Wir bekamen keine Zuschüsse von irgendeiner Institution aus dem Handel, HWK, IHK, Wirtschaft, Politik oder der Kirche wie die Klimaaktivistin Greta in Schweden. Wir mussten alle Ausgaben privat bezahlen. Es waren betroffene Bürger rund um den verkehrsreichen Petuelring, die unseren gemeinnützigen Verein unterstützten. Weder die Industrie- und Handelskammer noch die Stadt München oder gar das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie noch das Bayerische Umweltministerium in Händen der CSU hatten eine müde Mark für unsere Bürgerinitiative übrig.

Bis zu 100.000 PKWs, Busse, Lieferwägen, Brummis, Notfahrzeuge, Taxis oder Feuerwehrautos standen vor unserer Nase im Stau auf dem Petuelring. Unsere Kinder erstickten schier im rußigem Feinstaub und an den giftigen Abgasen.

Ein schwarzer Sarg für OB Kronawitter

Café Ludfwig auf dem Petueltunnel

Der kubische Bau entstand als Teil der “Kunst am Bau im öffentlichen Raum” als Café und als Herz der Parkanlage neben dem Nymphenburg-Biedersteiner Kanal

Wir, die ehrenamtlichen Mitglieder der sogenannten BIP e.V., platzierten filmreif einen schwarzen Sarg vor das Neue Rathaus München. Mit dieser Aktion wollten wir der breiten Öffentlichkeit klar machen, dass wir unseren Petueltunnel mit Park nicht begraben lassen. Für diesen Tag im Oktober 1990 hatten wir eine 15-minütige “Audienz” beim Herrn Oberbürgermeister Kronawitter im Rathaus und brachten ihm als Präsent im Goldrahmen die geniale Karikatur von Dieter Hanitzsch aus dem Münchner Stadtanzeiger mit: “Petuel-Tunnel – Klotz am Bein”.

Ein Esel für OB Kronawitter

Im Jahr darauf hat mir mein Germeringer Tierarzt Fritz Husmann verraten, wo ich einen echten Esel abholen könnte. Mit einem Münchner Taxi plus Anhänger (Achtung – Turnierpferde) von Vorstand Max Herzinger holten wir diesen Esel aus dem Umland ab. Eine Schneiderin udn Tunnel-Verfechterin vom Luise-Kiesselbach-Platz hatte eine knallrote Satteldecke und eine giftgrüne Krawatte geschneidert. So präsentierte ich den rot/grün dekorierten Esel den Pressephotographen auf dem Marienplatz mit Blick auf die Etage des Münchner Oberbürgermeisters, des „Roten Schorsch“. Die Pressevertreter waren begeistert und publizierten amüsiert ihre Foto-Berichte. Journalisten stehen nämlich sehr ungern im Stau. So haben uns die Vertreter der Medien durch ihre Berichterstattungen bei unseren Pro-Tunnel-Aktionen dankenswerterweise unterstützt.

Esel-Monument auf dem Petueltunnel

Dieser Esel auf dem Petueltunnel im Petuelpark erinnert mich an die jahrelange Eselei im Münchner Rathaus, also an die politische Achterbahn von 40 Jahren um den Petueltunnel mit Park. Pia Stadtbaumer, eine Düsseldorfer Künstlerin, stellt mit ihrem Plastikesel Statussymbole der Trashkultur dar und nennt ihn: “GO”

Die “Zwergerl”-Demonstration

Die größte Pro- und Kontra-Presse erhielt ich mit der von mir organisierten Zwergerl-Demo am 26. Oktober 1995. Über 80 Kinder des Kinderheims St. Joseph mit angeschlossenem Kindergarten an der Ecke Petuelring / Schleißheimer Straße 278a konnte ich zusammen mit Schwester Oberin Mathilde und Kindergärtnerinnen in 40 mit bunten Luftballons geschmückte Taxis platzieren. So wurden wir sicher über die für uns gesperrte Leopoldstraße / Ludwigstraße ins Innenministerium am Odeonsplatz chauffiert – hervorragend begleitet von den “Weißen Mäusen” der Münchner Verkehrswacht. Im akustisch einmaligen Innenhof demonstrierten wir für den Petueltunnel mit Park mit einem schrillen Pfeifkonzert der von den Abgasen betroffenen Kindern und überreichten 10.000 Pro-Tunnel-Unterschriften an einen Staatssekretär als Vertreter der Obersten Baubehörde, die wir zuvor gesammelt hatten.

Das war für uns ehrenamtliche „Ring-Kämpfer“ der Auftakt für das Bürgerbegehren „3 Tunnel braucht der Mittlere Ring“, das am 14. November 1995 offiziell startete – Münchens erstes Bürgerbegehren.

Die Rote Mauer im Petuelpark

Die Rote Mauer im grünen Petuelpark ist ein Denkmal für die Rot-/Grünen Tunnelgegner im Münchner Rathaus.

Diese Pro-Tunnel-Aktion mit über 80 Ring-Zwergerln wurde in der Lokalpresse viel beachtet. Vermutlich hat jedoch eine damalige Staatssekretärin veranlassen lassen, dass unserer BÜRGERINITIATIVE PETUELRING E.V. – Pro-Tunnel-Aktion – kurz BIP e.V. genannt – die Gemeinnützigkeit ohne Begründung just im Endspurt um unseren Petueltunnel entzogen wurde. Ab Dezember 1995 konnten wir keine Spenden für weitere Pro-Tunnel-Aktionen mehr sammeln. Das bedeutete fast das AUS für unsere langjährigen Bemühungen und das geplante Finale mit einem Tunnel-Happening am Petuelring. 1996 mussten wir betroffenen Anrainer und unsere Handvoll Mitglieder der BIP e. V. privat nochmals 18.000 DM aus eigener Tasche zusammenlegen und nachschießen. Das tat richtig weh!

Sieben Tage vor dem für uns so eminent wichtigen Bürgerentscheid haben wir eine große Pro-Tunnel-Aktion mit 500 Mitwirkenden am 16. Juni 1996 veranstaltet. Diese Demo fand entlang der für uns gesperrten südlichen Fahrbahn des Petuelrings an einem sonniger Sonntag statt. Das Presse-Echo war sehr gut. Dem damaligen KVR-Chef Dr. Hans-Peter Uhl (CSU) und seinem Team sage ich heute noch herzlichen Dank für die Ringsperrung. 100 mit bunten Luftballons geschmückte Taxis veranstalteten einen bemerkenswerten Taxi-Konvoi am Petuelring. Wir pflanzten 3 Bäume symbolisch für 3 Tunnel am Mittleren Ring.

Der erfolgreiche Bürgerenscheid “3 Tunnels braucht der Mittlere Ring”

Mit nur 1.881 Stimmen Vorsprung vor dem „Besseren Bürgerbegehren“ von OB Christian Ude (SPD) und seinen Pseudo-Ökos haben wir „Ring-Kämpfer“ am 23. Juni 1996 gewonnen. Mitgestimmt hatten außer den Tunnelfans der drei Bürgerinitiativen Mitglieder der IHK, der Taxi Genossenschaft mit unzähligen Taxlern, die HWK, verschiedene politische Parteien und Organisationen sowie die betroffenen Bürger entlang des Mittleren Rings.

Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) war sehr verärgert über seine immense politische Schlappe und ließ die Stimmzettel nachzählen. OB Ude (seit 1993 Oberbürgermeister) war der größte Tunnelgegner und wollte nicht akzeptieren, dass die Stadt jetzt drei Ring-Tunnel bauen müsse. Das Wahlergebnis von knappen 50,7 % in der Stichfrage reichte uns jedoch zum Sieg! Die Nachzählung ergab schlappe 1.775 Stimmen. Damit war das Pro-Tunnel-Votum noch knapper.

Madonna im Petuelpark

Diese Mutter Gottes mit dem Jesuskind ist Teil des “Kunst-am- Bau-Programms” der Stadt München

Am Sonntag, 23. Juni 1996, haben die Münchner entschieden, dass nicht nur der Petueltunnel mit Park sondern auch die beiden anderen dringend notwendigen Straßentunnel am Mittleren Ring im Osten und Südwesten für rund 2 Milliarden DMark gebaut werden müssen. Am 10. März 1996 war ich in Anerkennung meines Pro-Tunnel-Engagements zur Ehrenamtlichen Stadträtin gewählt worden – als Schlusslicht der CSU-Stadtratsfraktion. Um mich vor Ort im Rathaus mit den Rot/Grünen Tunnelgegnern auseinandersetzen zu können, hatte ich vor der Stadtratswahl 35 000 Bierdeckel mit unserem BIP-Logo und meinem Listenplatz 46 an Taxis und in Gaststätten verteilt. Diese Aktion hat mich als Politik-Neuling in Rathaus “katapultiert”.

Die Vollversammlung des Stadtrats beschloss am 4. Juli 1996, dass Münchens erster Bürgerentscheid rechtens war. Die 3 Tunnels am Mittleren Ring mussten gebaut werden. Das war eine sehr bittere Pille für Oberbürgermeister und tunnelgegner Christian Ude.

Nun lag es an der Stadtverwaltung, die Baugenehmigung des Petueltunnels vom 12. April 1990 zu aktualisieren und den Petueltunnel umgehend weiter zu bauen. Die Stadt musste auch die Bauplanungen bis zur Baugenehmigung des Richard-Strauss-Tunnels und des Langen Tunnels Südwest am Luise Kiesselbach-Platz vorantreiben. Im Bürgerentscheid war schließlich der Bau der drei Straßentunnel am Mittleren Ring mit Fertigstellung bis 2015 beschlossen worden.

Der damalige Baureferent und berufsmäßige Stadtrat Horst Haffner (FDP) war der erste, der mir schriftlich zum völlig überraschenden Einzug in den Münchner Stadtrat am 10. März 1996 gratulierte. Horst Haffner und ich freuten uns in der Vollversammlung des Münchner Stadtrats am 4. Juli 1996 am meisten, dass das Baureferat nun endlich mit dem lang ersehnten Tunnelbau am Petuelring beginnen bzw. weiterbauen konnte. Immerhin waren bereits geschätzte 30 Millionen Mark in die Planungskosten und Spartenverlegungen investiert worden. Das war an Kreuzungen des Petuelrings beispielsweise an der Eduard-Schenk-Straße der Fall.

Es sind schöne Freiräume, lang gestreckte Rasenplateaus, schnurgerade Fahrradpisten und ein lustiger Fontänenplatz entstanden. Schöne Plätze und Grünanlagen prägen das Bild einer Stadt und machen ihre Attraktivität für Anrainer und Besucher aus. München bietet zahlreiche herausragende Beispiele moderner Freiraumgestaltungen wie beispielsweise dieses Großprojekt Petuelpark, der den Alltag von hunderttausend Bewohnern im Münchner Norden sehr positiv mitbestimmt.

 

Kinderspielplatz auf dem Petueltunnel

Seit der Eröffnung des Petuelparks 2004 gibt es wunderbare Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt

Kinder können sich herrlich und vollkommenm sicher in einem 1000 qm großen Wasser-Sand-Spielplatz austoben. Spaziergänger, Radler, Besucher des Café Ludwig mit beschaulichem Garten-Restaurant direkt auf dem Autotunnel entlang des Nymphenburger-Biedersteiner-Kanal genießen diesen neu gewonnenen Lebensraum.

Alle 3 Tunnel am Mittleren Ring sind seit 25. Juli 2015 fertiggestellt und ein Segen für den Wirtschaftsverkehr. Dies gilt auch  für die Tausende von Münchner Anrainern, Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser der Bayern-Metropole. Damit wurde die größte Umweltsünde Münchens ad acta gelegt!

Tunneleinfahrt in die Südröhre Richtung Ost

Der Petueltunnel ist 1,5 km lang und bekam am Tunnelmund Ost diese umweltfreundliche Glaseinhausung

 

Tunneleinfahrt in die Nord-Röhre

Links sieht man das Glasdach der Südröhre und rechts zwei Fahrbahnen in die Nordröhre des 1,5 km langen Petueltunnels

 

Architektonisch einmalig - das Glasdach des Petueltunnels

Nachts wird das Glasdach tausendfach dank Osram erhellt

 

Brummis stehen nicht mehr, sondern fahren druch den heiß erkämpften Petueltunnel

Eine moderne Hängebrücke für die Straßenbahn wurde nach dem Tunnelbau über dem Petuelring und über der 250 m langen Glaseinhausung der Südröhre geschaffen

1997 wurden alle Bäume entlang des Petuelrings gefällt. Bereits rund 10 Millionen Mark waren in die Spartenverlegung vor dem Tunnel-Aus investiert worden. Der Bau des Straßentunnels wurde im Untergrund begonnen. Oben auf der Baustelle mussten immer noch 6 Fahrspuren für den Durchgangsverkehr aufrecht erhalten bleiben. Nach einer 5-jährigen Bauzeit wurde der Petueltunnel am 6. Juli 2002 feierlich eröffnet. Die beiden 1,5 km langen Tunnelröhren wurden dem Auto- und Brummiverkehr frei gegeben. Heute sind das 107 500 Fahrzeuge pro Tag!

Die etwa 7,4  Hektar große Parkanlage auf dem Straßentunnel wurde 2004 fertiggestellt und am 27. Juni 2004 offiziell mit einem Bürgerfest eröffnet. Der Petuelpark verbindet die Stadtteile Schwabing und Milbertshofen/Am Hart wieder miteinander. So ist ein Kunst- und Erholungsraum mit Spielplätzen, Brunnen und einem Café-Restaurant neben einem Fontänenplatz als Treffpunkt auf einem Autotunnel entstanden. Das ist einmalig in ganz Deutschland!

Der Petuelpark und Milbertshofen aus der Vogelperspektive

12 internationale Künstler haben ihre Werke im Petuelpark im Rahmen von QUIVID verwirklicht, dem “kunst-am-bau-programm der stadt muenchen”.

Neben dem Fontänenplatz wurde 2005 das Café Ludwig auf dem Petueltunnel als Treffpunkt und Herz im Park fertiggestellt.  Das Café wurde nicht in Anlehnung an Ludwig Petuel, dem Namensgeber dieses Ringabschnitts, benannt sondern nach dem Märchenkönig Ludwig II.

Carfé Ludwig am Nymphenburg-Biedersteiner Kanal

Im Juli 2005 wurde das Café Ludwig als Herzstück mitten im Petuelpark auf dem Petueltunnel eröffnet

Das Café ist Teil der “Kunst am Bau und im öffentlichen Raum” und sorgt für das kulinarische Freizeitvergnügen der Ring-Anrainer. Der Petueltunnel mit Park ist eine schöne Oase der Ruhe und grüne Sehenswürdigkeit von München. Dieser Grünzug auf einem Autotunnel ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie eine private Initiative eines der wichtigsten Großbauprojekte für den ständig wachsenden Verkehr der Nachkriegszeit durchgesetzt hat. Das war gegen den vehementen Willen der Stadtregierung und gegen zwei Münchner Oberbürgermeister der SPD.

Barbara Schöne

Ehrenamtliche Vorsitzende der BÜRGERINITIATIVE PETUELRING EV – Pro Tunnel-Aktion / Pro Petuelpark seit 12.10.1990

Mitglied des Ehrenamtlichen Stadtrats von München von 1996 bis 2002

In meiner Eigenschaft als offizielle Gästeführerin seit 1976 zeige ich Ihnen gerne den Petueltunnel mit Park mit seinem Skulpturen-Parcours. Nach Möglilchkeit biete ich Ihnen einen herrlichen Blick auf die Parkanlage von oben aus der Vogelperspektive.

Auf dem Autotunnel gibt es schnurgerade Fahrradpisten und ein Cafe dass die Gäste kulinarisch verwöhnt.

Auf dem Autotunnel gibt es schnurgerade Fahrradpisten und ein Café, das die Gäste kulinarisch verwöhnt.

Am 24. Juni 2021 wurde um 11 Uhr vormittags mein Buch im Café Ludwig meinen Webbegleitern und der Presse präsentiert mit dem Titel

    Barbara Schöne – Mein Ringkampf um drei Tunnel und den Petuelpark

ISBN 978-3-948137-39-7. Mein Buch kann jederzeit auf dieser Homepage unter “Buch / Verkauf” online bestellt werden und kostet 19.80 Euro – versandkostenfrei.

Am Sonntag, 11. Juni 2021, können Sie das Buch erwerben. Ich signiere mein Buch im Café Ludwig von 11.30 – 17.30 Uhr.

Auf diesen 104 Seiten geht es um mein persönliches Tunnel-Engagement ohne Parteibuch und ohne Sponsoren. Das war ein Wahlkrimi der besonderen Art. Für meine jahrelanges ehrenamtliches Engagement adelte mich die F.A.Z. Sonntagszeitung zur Tunneleröffnung am 6. Juli 2002 als “Jeanne d’Arc vom Mittleren Ring”.

 

Barbara Schöne am 6.2.2002 bei der Eröffnung des Petueltunnels

Nach einer politischen Achterbahn von Jahrzehnten konnte am 6. Juli 2002 der lang ersehnte Petueltunnel mit einem Bürgerfest unter dem Glasdach in der Südröhre eröffnet werden.

 

Ende Oktober 2001 wurde ein Teilstück des Petueltunnels eröffnet – hier mit mir auf der Harly Davidson und dem “Ikarus von der Zugspitze'”, Mike Harker, einem US-amerikanischen Drachenfliegerpiloten.

Werktagsverkehr heute

 

Café Ludwig als Treffpunkt im Petuelpark

Café Ludwig

Auf dem Petueltunnel, direkt entlang des Nymphenburg-Biedersteiner Kanals, wurde 2005 das Café Ludwig eröffnet

This 900 meter-long and 60 meter-wide park on top to the Petuel Tunnel connects Milbertshofen and Schwabing and has given residents a place to relax since 2004. The 13 works of art (executed by international artists) located throughout the park are also worth a look.