Passau

Passau

BARBARA SCHÖNE begleitet ihre Touristen durch die Universitätsstadt PASSAU unweit des Bayerischen Waldes. Genauer gesagt liegt Passau an dem Punkt, an dem die blaue Donau (aus Donaueschingen kommend) mit dem grünen Inn (aus den Schweizer Alpen) und der schwarzen Ilz (aus einem Moorgebiet) also aus drei verschiedenen Richtungen zusammenfließen. Dieses einzigartige Naturschauspiel können die Gäste auf der Fahrt zur Anlegestelle ihres Kreuzfahrtschiffes in Lindau beobachten, 3 km außerhalb von Passau. Es fällt wirklich auf, dass der grüne Inn die blaue Donau überströmt.

Passau ist located at the junction of three rivers coming from three different directions: the blue Danube, the green Inn and the black Ilz. It is unique in the world to see the green water of the Inn floating above the blue water of the Danube.

Auf dem Weg zum St. Stephans Dom hinauf ging es durch schmale Gassen mit bemalten Pflastersteinen vorbei am Hotel WILDER MANN (mit Promi-Fotos von Alt-Bundeskanzlern), dem GLASMUSEUM mit 30 000 Objekten, das 1985 Neil Armstrong eröffnet hat – der erste Mann auf dem Mond. Er liebte Passau und war oft hier.  Am Turm des Alten Rathauses ist man total verblüfft über die bis zu 12,5 m hohen Hochwassermarkierung seit 1501. Drei Mal täglich erklingt ein Glockenspiel mit 23 Einzelglocken am Rathausturm: 10.30 h, 14 h und 1.30 h.

The guided tour will start in a narrow lane with copple stones to allow  a glance into all kinds of workshops of artists like painters, scuplturers, wood carvers. It is surpising to remark multicoloured paving stones.  At the Old Town Hall there are the marks of former flood disasters bringing the water up to 12,5 m above see level.

Am höchsten Punkt der Passauer Altstadt steht der beeindruckende STEPHANSDOM mit seinen drei weißen Türmen und grünen Kuppeln, die man schon von weitem sehen kann. Der  Dom besitzt den  größten barocken Kircheninnenraum nördlich der Alpen und eine der größten Kirchenorgeln der Welt. Man spürt sofort: Passau, die Stadt im Dreiländereck von Bayern, Tschechien und Österreich,  atmet Geschichte.

The most magnificent building with three white towers and three green domes on top is the cathedral St. Stephan, housing the biggest cathedral organ in the world with 17,974 pipes and 233 registers. The interior of the cathedral is richly decorated with heavy Italian baroque stucco.  On the gorgeous walk through the ancient city of Passau – often called „Bavarian Venice“ – the tour continues in winding streets and ends up in St. Pauls Church with its unusual black marble altar.

Olympiadorf  – ein baukulturelles Meisterwerk – ein Streifzug durchs Olympiadorf

Olympiadorf  – ein baukulturelles Meisterwerk – ein Streifzug durchs Olympiadorf

Das Dorf in der Stadt feiert goldenes Jubiläum! Vor 50 Jahren fanden in München die Olympischen Sommerspiele 1972 statt. Aus diesem Anlass wurden neben den Sportanlagen auch die Unterkünfte für die Athleten gebaut. Das Dorf besteht aus mehrere Hochhäusern (dem ehemaligen Männerdorf) und einer Vielzahl von Bungalows (dem ehemaligen Frauendorf). Die Ladenstraße in zentraler Lage ist ein beliebter Treffpunkt der Bewohner. Das gelbe, auf Stelzen gebaute Rohrsystem weist den Weg am Helen-Mayer-Ring und bietet alles für den täglichen Bedarf – schnell und fußläufig erreichbar.

Das Olympische Dorf hat die Stadt nachhaltig geprägt und wurde nach den Spielen zum Wohnort für zahlreiche Münchner. Die Bungalows werden von Studenten genutzt und sind einzigartig bunt bemalt. In den Hochhäusern und Reihenhäusern sind damals 4728 Wohnen entstanden. Aktuell wohnen dort etwa 7000 Menschen, viele von ihnen schon jahrzehntelang, und wenn sie umziehen, dann meist nur innerhalb des Dorfes. Die Akademikerdichte ist sehr hoch.

Es ist für jeden etwas geboten: im Schreibwarengeschäft, mehreren Supermärkten und Restaurants sowie in der Apotheke im Forum. Es gibt überall Spielplätze für eine einzigartige und glückliche Kindheit im Dorf. Es gibt ein Kirchenzentrum und Schulen. Jeder Dorfbewohner wisse übrigens, welche Nation während der Spiele in seiner oder ihrer Wohnung gelebt habe. Zu den ersten Bewohnern, die nach dem Ende der Spiele in die Wohnungen der Athleten eingezogen sind, war Kropp, der Sachverständige für Telekommunikation, Dr. Hans-Jochen Vogel, Alt-Oberbürgermeister, Jean-Pierre Ponnelle (einer der bedeutendsten Opern-Regisseure) und Thomas Gottschalk (der ehemalige Fernsehmoderator von „Wetten, dass….“), bevor er seine Thea heiratete.

Die Luftqualität ist im Dorf hervorragend, da der gesamte Verkehr unterirdisch stattfindet – ein Glücksgriff! Das Dorf in der Stadt, das München seit 1972 bis heute nahhaltig prägt.

Kein Ereignis hat München nach dem Zweiten Weltkrieg mehr geprägt als die Olympischen Sommerspiele 1972. Am 30. Juni 1972 wurde die Fußgängerzone feierlich von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel eröffnet. Die Bedeutung der Fußgängerzone kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Sie hat der Stadt einen Schub ohne Ende gegeben. Möglich war das nur durch den Bau von U- und S-Bahn. Zuvor war der Stachus der verkehrsreichste Platz Europas.

Extra für die Spiele wurde eine S-Bahn-Strecke zum Olympiastadion gebaut. Seit 1988 liegt der Bahnhof brach und verkommt zum Biotop…

Im Zuge von Olympia wurde 1972 der BMW-Vierzylinder am Petuelring fertiggestellt und damit zum Wahrzeichen zu Olympia hergemacht.