Das Kloster Andechs, von weither sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees gelegen, ist der älteste Wallfahrtsort Bayerns und seit 1850 Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München.

Wallfahrtsort

Die Benediktiner betreuen seit 1455 die Wallfahrt. Sie leben nach der Regel des Heiligen Benedikt, die gerne auf die Kurzformel „ora et laborabete und arbeite“ gebracht wird. Auf dem Heiligen Berg engagiert sich die klösterliche Gemeinschaft in der Seelsorge für Wallfahrer, in der Pfarrseelsorge der umliegenden Gemeinden und in der Leitung der Wirtschaftsbetriebe.

Wirtschaftsgut

Als Wirtschaftsgut erzielt das Kloster Andechs – gemäß dem Stiftungsauftrag König Ludwigs I. – die Einkünfte für die Versorgung und den Unterhalt der Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs. Es erhält keine Kirchensteuermittel! Das Kloster Andechs finanziert mit seinen Einnahmen als Wirtschaftsgut das pastorale, soziale und kulturelle Engagement der Abtei in München und Andechs.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung

Seit 2003 leitet Abt Dr. Johannes Eckert die Gemeinschaft der Mönche in München und Andechs. Gemeinsam arbeiten Mönche und über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine nachhaltige Entwicklung des Klosters und seiner Wirtschaftsbetriebe.

DIE ANDECHSER WALLFAHRTSKIRCHE

Weithin sichtbar erhebt sich die Andechser Wallfahrtskirche mit ihrem charakteristischen Zwiebelturm auf dem höchsten Punkt des „Heiligen Berges“ über 700 Meter über dem Meeresspiegel.

andechser-wallfahrtskirche

Diese prachtvolle Kirche ist in der Tradition der hier vormals residierenden Grafen von Andechs – Meranien dem heiligen Nikolaus von Myra und der heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht.

Die Ursprünge für diese Patrozinium gehen wohl bis in die Zeit der Andechser Grafen zurück, denn schon um 1130 war die Nikolauskapelle der Andechser Burg Ziel von Pilgern und Wallfahrern. Hier wurden aller Wahrscheinlichkeit nach die wertvolle Reliquiensammlung der Andechser Grafen aufbewahrt.

Um eine Umrundung durch die Pilger zu ermöglichen, ist die Wallfahrtskirche vom Klostergeviert durch einen schmalen Hof, den so genannten Pfortenhof, getrennt, über dessen Zufahrt die kuppelartig bekrönte Abts- oder Prälatenkapelle thront. Über eine schmale Terrasse, die im Westen der Kirche vorgelagert ist, und durch einen bogenförmigen Umgang an der Nordwestecke gelangten die Wallfahrer in den Pfortenhof und von dort aus durch den Äußeren Hof im Osten zurück in den Fronhof im Süden, wo heute der Haupteingang der Wallfahrtkirche liegt.

EIN BLICK IN DIE ÜBER TAUSENDJÄHRIGE GESCHICHTE VON ANDECHS

Die Geschichte von Andechs beginnt lange vor der Gründung des Benediktinerklosters 1455

Heiliger Berg

Heiliger Berg

Die Bezeichnung „Heiliger Berg“ stammt von Herzog Ernst und erklärt sich aus dem Reliquienschatz, der hier verwahrt wird und dessen Anfänge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Begleiten Sie uns auf einer Entdeckungsreise durch die über tausendjährige Andechser Geschichte.

Das Werden und Vergehen bedeutender Herrscherhäuser lässt sich hier ebenso nacherleben, wie das Jahrhunderte lange Engagement der Benediktiner in der Seelsorge und ihren Beitrag zur kulturellen und ökonomischen Entwicklung Bayern.

Ebenso bietet das Kloster Andechs einen interessanten Einblick in die Geschichte von Kunst, Kultur und Architektur, Wallfahrt und Volksfrömmigkeit in Bayern vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart.

Doch auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Selbstdienung bei den leckeren Spare Ribs oder knusprigen gibt’s im Bräustuberl. An schön gedeckten Tischen speist man à la Carte im Klostergasthof in einem gotischen Gewölbe oder im Sommer auf einer großzügigen Terrasse mit grandiosem Blick bis zu den schneebedeckten Alpen

Tagesausflug unter meiner Führung jederzeit möglich – ich freue mich, Sie kurz in der wundervollen Rokoko-Kirche führen zu dürfen und Sie anschließend zu einer echt bayerischen Brotzeit und süffigem Klosterbier zu begleiten.

Barbara Schöne, offizieller Gästeführer seit 40 Jahren für Deutsch, Englisch und Französisch

Steckerlfisch vom Holzkohlengrill

Steckerlfisch gegrillt – eine Spezialität aus dem Ammersee / Starnberger See in den Sommermonaten