Marieplatz mit Blick auf das Alte Rathaus mit Rathausturm (Spielzeugmuseum) und dahinter der Turm der Heilig-Geist-Kirche
Erkunden Sie mit mir die historische Altstadt rund um den Marienplatz, das Herz von München mit malerischen Winkeln, Höfen und Gassen und bekommen zahlreiche Einblicke in die Geschichte Münchens seit 1158.
Der Wittelsbacher Platz mit dem Reiterstandbild von Kurfürst Maximilian I. vor der Konzernzentrale der SIEMENS AG
Der Salvatorhof mit den “Hängenden Gärten” der Düsseldorfer Künstlerin Tita Giese – einer der FÜNF HÖFE
Die reiche Stadtgeschichte spiegelt sich wieder in vielen noch erhaltenen oder rekonstruierten Bauwerken der verschiedenen Stilepochen. Beim Altstadtrundgang erleben Sie eine spannende Geschichte, die quirlige Altstadt und ihre Münchner.
Ich führe Sie zu den berühmtesten Highlights wie beispielsweise in den schönsten Renaissance-Innenhof nördlich der Alpen in der Alten Münze, durch die Platzl-Gassen, zur ehemaligen Kaiserresidenz von Kaiser Ludwig dem Bayern mit dem Affentürmchen und ins Herz der Stadt zum Marienplatz. Neben dem Alten Rathaus wurde “Julia” platziert.
Tausende von Touristen bewundern jeden Tag das historische Ritterturnier und den Schäfflertanz im weltberühmten Glockenspiel im 85 m hohen Turm des Neuen Rathauses.
Wir diskutieren die reich verzierte Fassade des Neue Rathauses mit dem weltberühmten Glockenspiel und werfen einen Blick hinauf auf den 85 m hohen Rathausrum mit einem Mönch auf der Turmspitze – dem Münchner Kindl. Für die Figur des Münchner Kindl auf der Spitze des Turms des Neuen Rathauses stand Volksschauspieler Ludwig Schmid-Wildy als neunjähriges Kind Modell.
Viele bleiverglasten Fenster kann man im neugotischen Treppenhaus im Neuen Rathaus auf 4 Stockwerken bestaunen – wie hier die Patrona Bavaria, dargestellt über den Doppeltürmen der Frauenkirche mit ihren “welschen” Hauben, die im 16. Jahrhundert auf die beiden gotischen Türme aufgesetzt wurden in Anlehnung an Byzanz.
Um die Ecke steht Münchens älteste un beiebteste Kirche St. Peter:
Ein kurzer Blick in die populäre Peterskirche mit dem großartigen barocken Hochaltar lohnt sich immer. Das Foto zeigt die Hl. Messe mit Pfarrer Rainer Maria Schießler anlässlich des alljährlichen Gärtnertags am 6. August 2024. Wenig bekannt ist die Reliqie der Katakombenheilige Munditia (die um 310 AD während einer Christenverfolgung in Rom enthauptet wurde). Ihr gläserner Sarcophag steht seit dem18. Jahrhundert in einer Seitenkapelle. Die Hl. Munditia gilt als Patronin alleinstehender Frauen.
Die Peterskirche mit vergoldeten Skulpturen: die 12 Apostel aus Lindenholz mit Blattgold überzogen im Hauptschiff und der prachtvolle Hochaltar mit dem Hl. Petrus (1597) und den vier Kirchenvätern. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde die Peterskirche zur Feier des 800sten Stadtgeburtstages 1958 wieder aufgebaut. Die Decke erhielt Kopien der farbigen Fresken aus der Barockzeit. Sehenswert ist der dreigeteilte Schrenk-Altar (1407) aus Sandstein mit dem Einzug nach Jerusalem, dem Hl.Martin, der seinen Mantel für einen Bettler teilt und das Jüngsten Gericht – seit 600 Jahren in einer Seitenkapelle! Ein Must-See!Der Burgstock des Alten Hofs mit dem gotischen Affentürmchen. Etwa 1255 war der Alte Hof die erste Residenz des Wittelsbacher Herzogs Ludwig des Strengen und Vater des späteren Kaisers des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation – genannt Ludwig der Bayer. Im Orlando-Haus wohnte einst ganz oben unter den Giebel TV-Starkoch Alfons Schubeck; um die Ecke ist sein Gewürzladen.
Kurfürst Max IV Joseph aus der Wittelsbacher Linie Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld wurde am Neujahrstag 1806 von Kaiser Napoleon Bonaparte zu Bayerns erstem König Maximilian I proklamiert.
Foto: Bronze-Standbild von König Maximiian I. auf dem Max-Joseph-Platz vor dem Nationaltheater (Staatsoper)
Wir spazieren durch den Alten Hof zur “Alten Münze” mit dem schönsten Innenhof der Renaissance nördlich der Alpen.
Weiter gehts zur Maximilianstraße mit ihren internationalen Boutiquen und dem Maximilianshof. Unser Rundgang führt dann durch einige der sieben Höfe der Residenz.
In der Residenzstraße stehen vier große Bronzen mit einem kleinen goldigen Löwenkopf. Wer diesen streichelt oder nur kurz berührt, hat einer Legende zufolge Glück an diesem Tag -:)
Vielen Münchnern unbekannt ist das einzigartige Treppenhaus im Preysing-Palais – im Stil des Rokoko nach der Kriegzerstörung wieder wunderbar aufgebaut. Wen immer ich hier hineinführe, ist überrascht und hoch erfreut, dieses farblich hellgelb und pastellblau gestrichene Treppenhaus bewundern und fotografieren zu können.
Der nächste Fotostopp ist die Feldherrnhalle mit Blick auf die ockerfarbene Fassade der Theatinerkirche St. Kajetan und die Feldherrnhalle in Anlehnung an die Loggia dei Lanzi in Florenz errichtet; in Richtung Norden erstreckt sich die 1 km lange Ludwigstraße mit Siegestor und der Ludwig-Maximilian-Universität daneben. Es war eine der großen Errungenschaften von König Ludwig I., die Universität von Ingolstadt nach München gebracht zu haben!
Hier am Odeonsplatz wurde die Theatinerkirche St. Kajetan im italienischen Barock von den Architekten Viscardi und Agostino Barelli erbaut und die Fassade später von Francois Cuvilliés im Stil des Rokoko verschönert.
Zum Finale der Champions League am 31. Mai 2025 in der Allianz Arena zwischen Paris Saint Germain und Inter Mailand wurde die Innenstadt zur Fußball-Feiermeile. Übrigens schickten die genialen Franzosen das Team von Inter-Mailand mit 5:0 nach Hause – die meisten Tore, die jemals bei einer Champions League erzielt wurden. Grandios. Einfach unglaublich, was der spanische Trainer Luis Enrique mit seinem jugendlichen Team vollbracht hat, einen 5:0 Finaltriumpf.
Die gratis Mikrobusse genannt “AltstadtMobil” für jedermann, mit denen die Erreichbarkeit der Münchner Altstadt innerhalb des Altstadtrings verbessert werden sollte, hieten gemäß Liniennetzplan bis 18. Oktober 2024 beispielsweise vor dem Nationaltheater. Das ist leider Geschichte und wurde nie Realität im Grün-Rot besetzten Rathaus.
Weitere Haltestellen des “AltstadtMobils” ist der Marienplatz, Sendlinger Tor, nahe des Referats für Arbeit und Wirtschaft in der Herzog-Wilhelm-Straße 15 sowie vor der Liebfrauenkirche.
Weiter geht es vom Odeonsplatz zu Fuß durch den schönen Hofgarten mit dem Diana-Tempel zur einzigartigen Eisbachwelle, auf der wagemutige Surfer im Englischen Garten neben dem Haus der Kunst ihre Geschicklichkeit testen. Die ist hier nämlich gefragt!
Endpunkt unseres Altstadtrundgangs ist der Viktualienmarkt. Frisches Obst, feine Kästesorten, fränkische Wurst- und Schinkenspezialitäten lecker auf einem Holzbrett mit Radieschen serviert, schmackhafte Feinkost wie auch internationale Köstlichkeiten laden zum Verweilen und Genießen ein. Foto: Fränkische Wurst- und Schinkenspezialitäten.
Diese Gäste aus dem Chiemgau hatten mit mir viel Spaß bei meiner Probiertour auf dem Viktualienmarkt und kommen gerne wieder zum nächsten Altstadtrundgang rund um das Brienner Quartier, den Odeonsplatz, Hofgarten mit Blick auf die Ludwigstraße und dem Siegestor, der Feldherrnhalle und dem imposanten Reiterstandbild von König Ludwig I. vor dem Bayerischen Innenministerium.
Ihre Gästeführerin Barbara Schöne in Deutsch, Englisch und Französisch mit ihrem einmaligen “Markenzeichen”, dem roten Tiroler Hut und den Abzeichen vom Armbrustschießen mit der jeweiligen Jahreszahl, wann das Abzeichen gewonnen wurde.
Nous faisons tout d’abord le tour de la ville en car et passerons devant le marché aux victuailles, le Viktualienmarkt, et la place du Stachus, entouré des grands magasins, de la Bourse de Bavière et du Palais de la Justice baroque. Notre circuit nous conduirera directement au quartier des musées avec ses trois Pinacothèques. Cela sont les fameuses galeries de peintures et sculptures du 14ième au 21ième siècle et bien la collection ultra moderne du Musée Brandhorst.
A quelques pas de là, vous découvrirerez les édifices historiques qui rappellent l’époque où Munich était appelée “Hauptstadt der Bewegung”, “la Capitale du Mouvement” de 1933 – 1945. Ensuite vous aurez l’occasion de prendre de belles photos de la Place Royale, Königsplatz, qui fut réalisée par l’architecte Leo von Klenze à l’ordre du roi Louis I de Bavière au 19ième d’après l’architecture classique sur l’Acropole en Athènes.
Der Königsplatz mit seiner einzigartigen Glyptothek ist dank seiner klassischen Architektur der schönste Platz von München und wird gerne als Isar-Athen bezeichnet
Cette Place Royale compte parmi les plus belles de Munich et sert aussi comme coulisse pour la musique classique en plein air au mois de Juillet.
Tout de suite après avoir passé les Propylées vous pouvez jeter un coup d’oïl sur le musée Lenbachhaus. Celui-ci est un musé fantastique qui abrite la collection du «Cavalier Bleu» (Blauer Reiter), les pionniers de l’art abstraites. Nous continuerons vers l’ouest en direction au Château de Nymphenburg. Il était l’ancienne résidence d’été des Wittelsbach avec un grand parc de 270 hectares de surfaces et de plusieurs musées intéressantes.
Le Parc est ouvert au public, les entrées dans le chateau sont à payer séparément. Après un stop pour les photos nous continuerons vers le quartier olympique construit pour les XXIème Jeux Olympiques d’Été en 1972. Ensuite nous passerons devant le BMW-Welt, achevé en 2007 par Wolf D. Prix du bureau d’architecte “coop himmelb(l)au” à Vienne. Le toit olympique ainsi que la construction du «BMW Monde» représente de véritables chef-d’œuvres d’architecture moderne et déconstructive.
En rentrant au centre nous traverserons le quartier légendaire de Schwabing. Au 19ième c’ était le cartier des poètes, l’avant-garde de peintres et sculpteures et des musiciens. Au fond de la Ludwigstrasse si beau se trouve la place de l’Odéon, Odeonsplatz, ou il se dresse l’église Theatinerkirche. Cette église représente un joyau de l’architecture baroque. A cóté il se trouve le Portique des Généraux (rappelant la Loggia dei Lanzi à Florence) ainsi que l’entrée dans la zone piétonnière vraiment chic.
Ludwig I. ließ die Ludwigstraße mit der Feldherrnhalle und dem Siegestor bauen, eine einzigartige Prachtstraße des 19. Jahrhunderts.
A la fin de ce circuit en car nous nous arrêterons devant l’Opéra et la Résidence (château en ville des Wittelsbach pendant sept cent ans).
L’ Opera de Munich avec la statue du premier Roi de Bavière Maximilian I., proclamé comme roi par l’ Empereur Napoleon le Jour du Nouvel An 1806.
Durée: 3 heures
Babara Schöne, guide officiel de Munich depuis 40 ans
Stadtführung in München – individuell – kompetent – informativ
Auf einer Stadtführung in Ihrem Bus, Ihrer Limousine oder Ihrem Van fahren wir an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei und steigen im Ehrenhof des Schlossrondells in Nymphenburg aus. Gerne zeige und erkläre ich Ihnen die Schätze im Hauptschloss. Interessant ist auch das Marstallmuseum mit seinem attraktiven Kutschen und Karossen aus drei Jahrhunderten.
Wenn die Zeit es zulässt, spazieren wir zur Amalienburg. Das ist in meinen Augen das schönste Rokoko-Schlösschen der Welt. Es wurde einst für Kaiserin Maria Amalie vom genialen Architekten Francois Cuvilliés um 1730 gebaut. Architekt Francois Cuvilliés war auch für die “Reichen Zimmer” und die “Reiche Kapelle” in der Residenz verantwortlich. Das Dekor aus Stuck und Holzschnitzereien im Innenraum ist mit sieben Lagen Silber dekoriert – einfach phantastisch, genial.
Unsere facettenreiche Stadtführung endet vor der Oper oder am Isartor – also nahe dem Stadtzentrum mit Fußgängerzone und vielen Cafés und gastronomischen Betrieben. .
Barbara Schöne, offizieller Stadtführer von München seit 40 Jahren in Deutsch, Englisch und Französisch
Wichtiger Hinweis: Die Eintritte sind in meinem Führungshonorar nicht enthalten und müssen vor Ort vom Reiseleiter der Gruppe an den jeweiligen Kassen in Schloss Nymphenburg direkt bezahlt werden.
Epochen-spezifische Stadtführung mit viel Geschichte und Anekdoten
Bayern ohne die Wittelsbacher, das wäre wie…. ja wie? Wie der FC Bayern ohne Beckenbauer oder die CSU ohne Franz Josef Strauss oder München ohne Marienplatz.
Ein Denkmal von Graf Otto steht im Brunnenhof der Residenz und auf der Rückseite der Bayerischen Staatskanzlei mit Blick auf das Garb des Unbekannten Soldaten. Anno 1180 wurde Graf Otto vom Pfalzgrafen zum Herzog befördert und steht am Anfang der Wittelsbacher Ahnengalerie. Ganz am Ende der Dynastie thront Herzog Franz von Bayern, 85. Er ist der amtierende Chef des Hauses Wittelsbach – sozusagen ein König ohne Königreich.
Die Wittelsbacher sind ein Herrschergeschlecht, das 738 Jahre lang über Bayern regierte, 112 Jahre davon als Könige. Zwei Wittelsbacher waren sogar Kaiser der Hl. Römischen Reichs Deutscher Nation. Im Stammbaum wimmelt es von gewichtigen Beinamen wie “Ludwig der Strenge”, der “Gebartete”, der “Starke”. Den hübschesten Beinamen hatte wohl Kurfürst Maximilian III. Joseph – “Der Vielgeliebte”. Er blieb leider ohne männlichen Stammhalter. Einer darf natürlich hier nicht fehlen: König Ludwig II., der Märchenkönig.
Diese Fragen dürfen natürlich während einer Stadtführung nicht unbeantwortet bleiben:
Wie wird es mit den Wittelsbachern weitergehen?
Wie viele Mitglieder zählt der engere Kreis?
Wie ist das Fürstenhaus wohl für alle Zeiten finanziell ausgestattet?
Wie ist die Erbfolge geregelt?
Wer wird das Haus Wittelsbach nach Herzog Franz führen?
Eine anspruchsvolle wie auch kurzweilige Stadtführung vom Marienplatz durch den Alten Hof, durch die Höfe der Residenz bis zum Odeonsplatz und in den Hofgarten mit Blick auf die Bayerische Staatskanzlei und den Englischen Garten: Optional auch einen Teil der Ludwigsstraße.
Dauer zu Fuß etwa 2 Stunden
Aus der Presse
Alpenromantik und höfischer Pracht – Oberbayern Schlösserlandschaft
Denkt man an Bayern, erscheint einem unweigerlich Schloss Neuschwanstein vor Augen. Kaum eine andere Region vereint landschaftliche Schönheit, kulturelles Erbe und historische Tiefe in vergleichbarer Dichte. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die zahlreichen Burgen und Schlösser das Freistaats. Die Jahrhundertelange, von 118 – 1918 ununterbrochene Herrschaft der Wittelsbacher prägte insbesondere Altbayern und führte zum Bau repräsentativer Schlossanlagen mit kunstvoll gestalteten Gärten und Parks. Mit dem späteren Zuwachs in Franken und Schwaben kamen weltliche und kirchliche Fürstentümer ganz unterschiedlicher Prägung, Konfessionen und Tradition hinzu.
Die Bayerische Schlösserverwaltung betreut heute mehr als 40 herausragende kulturhistorische Monumente – darunter Schlösser, Burgen, Residenzen sowie bedeutsame Baudenkmäler und Gartenanlagen. Ein Millionenpublikum aus aller Welt besucht diese Sehenswürdigkeiten jedes Jahr, die tief im Selbstverständnis des Kulturstaats Bayern verankert sind – ebenso prägend wie Tracht, Volksmusik und Bier.
Im Alpenvorland liegen einige der eindrucksvollsten Zeugnisse der Wittelsbacher Bau- und Sammlungsgeschichte. Von der Münchner Residenz als zentralem Regierungsort über die Sommerschlösser Nymphenburg und Schleißheim bis hin zu den romantisch gelegenen Königsschlössern Herrenchiemsee, Neuschwanstein und Linderhof, die sich der „Märchenkönig“ Ludwig II. errichten ließ.
Ein besonders faszinierendes Bauwerk König Ludwigs II. ist die Venusgrotte im Schlosspark Linderhof. Errichtet in den Jahren 1876/77, handelt es sich um die größte künstlich angelegte Tropfsteinhöhle des 19. Jahrhunderts und wurde inspiriert von der berühmten Blauen Grotte von Capri und zugleich von Richard Wagners Oper „Tannhäuser“.
Erschienen im MÜNCHNER MERKUR / Rubrik Bayern & Region am Freitag, 13. Juni 2025
1920 formte und nannte der Österreicher Adolf Hitler in München die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) um in die “National-Sozialistische Deutsche Arbeiterpartei” (NSDAP).
Am 9. November 1923 scheiterte der Machtkampf der NSDAP mit dem Hitler-Putsch vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatz gegen die bayerische Polizei. Hermann Göring wurde am Oberschenkel getroffen, flüchtete und wurde 10 Tage lang von einem jüdischen Arzt verarztet und versteckt. Hitler blieb unverletzt, wurde 2 Tage später am Staffelsee gefangen genommen und kam nach Landsberg ins Gefängnis zu 5 Jahren “Festungs-Haft”. Dort diktierte er Rudolf Hess sein Buch „Mein Kampf“, das vom Bruckmann-Verlag München verlegt wurde. Hitler wurde 1924 verurteilt jedoch nach wenigern Monaten freigelassen.
Nach der Machtergreifung am 31. Januar 1933 erhielt München Musterbauten der NS-Architektur von Architekt Paul Trost. Es entstand die NSDAP-Zentrale nahe dem Königsplatz. Das ist der schönsten Platz der Stadt, der im 19. Jahrhundert in Anlehnung an die Akropolis in Athen gebaut wurde. Das “Braune Haus”, die neue NSDAP-Zentrale, wurde in einer Villa mit Blick auf die Propyläen eingerichtet (an der Stelle, wo seit 2013 das NS-Dokumentationszentrum der Öffentlichkeit zugänglich ist).
1935 bekam München von den Nazis den zweifelhaften Ehrentitel „Hauptstadt der Bewegung“.
Das Münchner Abkommen wurde 1938 im „Braunen Haus“ unterzeichnet vom britischen Premierminister Neville Chamberlain, dem französischen Ministerpräsidenten Édouard Daladier, dem italienischen Diktator Benito Mussolini und Reichskanzler Adolf Hitler.
Ein Zeichen des passiven Widerstandes war die Viscardi-Gasse – bald Drückebergergasse genannt – die man nahm, um den “Hitler-Gruß” vor dem Ehrenmal vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatzzu vermeiden. Die Wachen vor der Feldherrnhalle forderten diesen “Hitlergruß” von allen Passanten zu Ehren der 15 getöteten Putschisten und Hitler-Anhänger. In den 1990er Jahren schuf ein Künstler diese Spur in der Form eines liegenden “S”, indem er die Pflastersteine der 50 m langen Viscardi-Gasse mit glänzender Bronze belegte.
Pflastersteine in der “Drückebergergasse” als Zeichen des passiven zivilen Widerstandes von Münchnern gegen die NAZI-Herrschaft
Die Geschichte des Widerstands
Ab Sommer 1942 formierte sich der Widerstand um Professor Kurt Huber und die Geschwister Hans und Sophie Scholl an der Ludwig-Maximilian-Universität (“Die Weiße Rose”).
“Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben” schrieb Sophie Scholl an ihren Verlobten Fritz Hartnagel kurz vor ihrer Verhaftung. Zusammen mit ihrem Bruder Hans war Sophie Scholl ein Teil der “Weißen Rose”, der bekanntesten deutschen Wiederstandsgruppe. Zunächste waren die Geschwister als Jugendliche gegen den Willen des Vaters überzeugte Mitglieder der Hitlerjugend und erlebten Schikanen, Unrecht, Grausamkeit und Willkür.
Sophie Scholl und ihr Bruder Hans sowie weitere Kommilitonen konzipierten und verteilten sechs Flugblätter 1942/1943 gegen die NAZI-Diktatur und wurden am 22.02.1943 als Widerstandskämpfer brutal hingerichtet.
Mehr und mehr erkannten Sie die Manipulatinen der NSDAP und so riskierten sie schließlich ihr Leben, um mit Flugblättern der Bevölkerung das wahre Gesicht der SS und ihrer Führer wie Hitler, Himmler, Göbbels, Göring und vielen anderen NAZI-Größen vor Augen zu führen. Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst wurden in der Großen Aula im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität beim Verteilen ihres 6. Flugblatts im Lichthof vom Hausmeister & Hörsaaldiener (einem SS-Mann namens Schmid) entdeckt und an den Direktor verpfiffen. Am gleichen Tag (18. Februar 1943) wurden sie von der GESTAPO verhaftet, im Wittelsbacher Palais in der Brienner Straße verhört und anschließend brutal von Scharfrichter Johann Reichart mit dem Fallbeil im Gefängnis Stadelheim geköpft (Photo siehe unten).
Danach sagte Scharfrichter Reichart, dass er noch nie jemand so stolz hat sterben sehen wie die junge Frau dieser NS-Widerstandsgruppe.
Sophie Scholl und ihr Bruder Hans Scholl wurden am 22. Februar 1943 brutal mit der Guillotine in der JVA Stadelheim ermordet (obwohl Hans Scholl Mitglied der Wehrmacht war und die NAZIS Hans Scholl hätten erschießen müssen anstatt brutal zu köpfen). Doch mit dem Fallbeil wollten sie die tapferen Widerstandskämpfer weiter demütigen).
Das 3. Bild zeigt die in den Fußboden vor dem Haupteingang der Ludwig-Maximilian-Universität eingelassenen Flugblätter aus Kupfer, um die Erinnerung an den lebensgefährlichen Widerstand der Mitglieder der “Weiße Rose” wach zu halten.
Vor dem Hauptgebäude der LMU erinnert dieses Bodendenkmal an die studentische Widerstandskämpferin Sophie Scholl und ihren Bruder Hans Scholl. Ab 1942 verteilte sie zusammen mit ihrer kleinen Widerstandsgruppe – genannt “Die Weiße Rose” – insgesamt sechs Flugblätter in München, mit welchen sie zum Widerstand gegen das NS-Regime, Adolf Hitler und den Krieg aufriefen.
Ein Blick zurück:
Vor 80 Jahren (am 18. Februar 1943) verteilten Sophie Scholl und ihr Bruder Hans Flugblätter der “Weißen Rose” an der Universität in München, wurden vom Hausmeister & Hörsaaldiener erwischt, von der Gestapo verhaftet und wenige Tage später (22. Februar 1943) hingerichtet. Die Guillotine – ein Werkzeug für den Massenmord – gibt es noch im Bayerischen Nationalmuseum im Depot. Etwa 1200 Menschen sind in der NS-Zeit mit der Guillotine im Gefängnis München-Stadelheim geköpft worden. Darunter waren ausländische Zwangsarbeiter, wegen “Fahnenflucht” verurteilte Wehrmachts-Soldaten, gewöhnliche Mörder aber auch Widerstandskämpfer. Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst starben so am 22. Februar 1943, Professor Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell am 13. Juli und am 12. Oktober, Hans Leipelt schließlich am 29. Januar 1945.
Es war immer dieselbe Hinrichtungsmaschine – und immer derselbe Scharfrichter. Johann Reichhart, so sein Name, hat in seinem Leben wohl an die 3000 Personen enthauptet – ein Mann ohne Schuldbewusstsein und Gewissen, der 1963 – ein makabres Detail – Ehrenmitglied im Verein zur Wiedereinführung des Todesstrafe wurde.
Der in Russland geborene Alexander Schmorell wuchs in München auf, wo er bereits am Neuen Realgymnasium seinen Freund und Mitstreiter Christoph Probst kennenlernte. Als Medizinstudent wurde er in die Wehrmacht eingezogen, wo er als Sanitätsunteroffizier Hans Scholl kennenlernte. Im Sommer 1942 verfassten sie gemeinsam die ersten vier Flugblätter der Widerstandsgruppe mit dem Titel „Die weiße Rose“. Nachdem die Medizinstudenten während der Semesterferien an der Ostfront Zeugen der deutschen Kriegsverbrechen wurden, erweiterten sie nach ihrer Rückkehr im November 1942 den Kreis der am aktiven Widerstand Beteiligten. Sophie Scholl, Willi Graf, Professor Kurt Huber und Christoph Probst wurden Teil der Weißen Rose. Im Februar 1943 wurde Alexander Schmorell verhaftet, im April 1943 zum Tode verurteilt und am 13. Juli 1943 in München-Stadelheim ermordet. Seine letzten Worte schrieb er an seine Eltern: „Ich gehe hinüber in dem Bewusstsein, meiner tiefen Überzeugung und der Wahrheit gedient zu haben. Dies alles lässt mich mit ruhigem Gewissen der nahen Todesstunde entgegensehen.“
Hans Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell und Willi Graf waren Soldaten der Wehrmacht. Bei Soldaten wurde ein Todesurteil üblicherweise durch Erschießen vollstreckt. Die vier Freunde wurden indes mit dem Fallbeil enthauptet. Man wollte sie so noch zusätzlich herabwürdigen und demütigen.
Die Guillotine, mit der Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst am 22. Februar 1943 in der JVA München-Stadelheim enthauptet wurden
Seit 2013 sind die Pforten zum NS-Dokumentationszentrum am Platz des ehemaligen „Braunen Hauses“ täglich bis 19 Uhr geöffnet. Das ist ein Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus. In Fotos, Filmen, Videos und Vorträgen werden den Besuchern die unfassbaren Gräueltaten der Nazi-Diktatur von 1933 bis zur Kapitulation am 8. Mai 1945 gezeigt. Der damalige Widerstand durch die Mitglieder der „Weißen Rose“ sowie der heutige Umgang mit dem “braunen Erbe” werden im NS-Dokumentationszentrum hervorragend thematisiert.
Wenig bekannt ist die Tatsache, dass ein einfacher Mann Adolf Hitler töten wollte. Er war kein General, er war kein Spion, er war Kommunist, ein Mann aus dem Volk. Langsam erkennen jetzt die Deutschen, wie hoch seine Tat einzuschätzen ist. Der Schreiner Georg Elser aus Württemberg begriff früh, dass man den Zweiten Weltkrieg nur verhindern bzw. frühzeitig beenden konnte, wenn Hitler starb. Georg Elsers Bombe detonierte am 8. November 1939 um 21.20 Uhr im Bürgerbräukeller punktgenau. Doch die NAZI-Führung entkam nur durch Zufall, weil sie um 21.07 Uhr den Bürgerbräukeller verlassen hatten, um ab 21.31 Uhr den Nachtzug nach Berlin zu nehmen.
Georg Elser hatte jahrelang nur ein Ziel: Adolf Hitler und die Nazis zu stoppen. So baute er ein Bombe in einer Säule im Bürgerbräukeller ein, die gemäß seinem Zeitzünder am 8. November 1939 um 21.20 Uhr explodierte. Tragischerweise hatten Hitler und seine Nazi-Größen 13 Minuten zuvor das Bürgerbräu verlassen, um mit dem Nachtzug nach Berlin zu fahren.
Georg Elser war ein Bauernsohn und stiller Christ. Er spielte Zither und Kontrabass und war ein Kommunist aus dem württembergischen Hermaringen. Neben dem Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg war Elser der einzige Widerstandskämpfer, der Hitler zu einer Zeit töten wollte, in der sich der Zweite Weltkrieg rasch hätte beenden lassen. Damit hätte der Holocaust noch verhindert werden können.
Georg Elser war von vornherein ein Gegner der Nazis. Bei der Arbeit in einer Uhrenfabrik konnte er 250 Presspulverstücke (Schwarzpulver) und einige Zünder beschaffen. Dann arbeitete er in einem Steinbruch, wo er mehr als 100 Sprengpatronen und über 125 Sprengkapseln mitgehen ließ. In einer Schreinerwerkstatt in der Türkenstraße 94 in München tüftelte er am Zeitzünder.
Georg Elser wußte, dass Hitler anlässlich des Putschversuchs vom 9. November 1923 jährlich am 8. November im Bürgerbräukeller in München eine lange Rede hielt. In einer Säule hinter dem Rednerpult wollte er seine Bombe deponieren. Jeden Abend versteckte er sich in der Besenkammer, bis das Gasthaus geschlossen war. Dann kniete er mehr als 30 Nächte lang neben der Säule, höhlte sie aus und stellte den Zeitzünder ein.
Die Bombe explodierte am 8. November 1939 exakt zu der von Elser eingestellten Zeit um 21.20 Uhr. Doch da waren Hitler, Goebbels, Göring, Himmler und andere Nazis bereits weg. Es pressierte ihnen. Der Feldzug gegen Frankreich wollte geplant sein. Doch das Wetter war schlecht, am 8. November war es neblig. Darum konnte Hitler nicht nach Berlin fliegen, sondern musste mit dem speziell für ihn eingesetzten Nachtzug fahren. Deshalb verließ der Diktator den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Detonation. Diese war so heftig, dass sie den Saal verwüstete und acht Gäste tötete – vorwiegend SA-Leute.
Elser wurde bereits gegen 20.45 h in Konstanz gefasst, als er über die grüne Grenze in die Schweiz fliehen wollte. Er wurde jahrelang als Sonderhäftling im KZ Sachsenhausen gefangen gehalten. Am 9. April 1945, drei Wochen vor dem Selbstmord Hitlers, wurde Elser im KZ Dachau aus seiner Zelle geholt und in der Nähe des alten Krematoriums von einem SS-Oberscharfführer um 23 Uhr durch einen Genickschuss ermordet. Seine serblichen Überreste wurden verbrannt.
F R A N Z Ö S I S C H
GEORG ELSER: l’homme qui a tenté d’assassiner Adolf Hitler le 8 Novembre 1939
Georg Elser était un résistant allemand qui a tenté d’assassiner Adolf Hitler le 8 Novembre 1939 au Bürgerbräukeller – une brasserie à Munich. Georg Elser, un électricien et menuisier, avait fabriqué une bombe avec un mécanisme de déclenchement à retardement pour tuer Adolf Hitler et d’autres dirigeants nazis comme Hermann Göring, Joseph Goebbels, Heinrich Himmler et d’autres membres des SA et SS.
Le plan de Georg Elser:
Elser avait prévu de placer la bombe dans un pilier du Bürgerbräukeller, où Adolf Hitler devait prononcer un discours le soir du 8 Novembre 1939 pour commémorer le Putsch du 9. Novembre 1923 et les 15 Putschistes tués. La bombe avait explosè à 21h20, juste après le départ de Hitler – inattendu par Georg Elser qui ne savait pas des plans changés par Hitler ce jour-là.
Pourquoi le plan n’a-t-il pas fonctionné ?
La raison pour laquelle le plan d’Elser a échoué est que Hitler a quitté le Bürgerbräukeller plus tôt que prévu, à 21h07, pour prendre un train vers Berlin. Un avion ne pouvait pas partir de Munich à Berlin à cause de la brume ce soir-là. La bombe a explosé à 21h20 (comme prévu par Elser), détruisant une grande partie du bâtiment, le pilier dans lequel Elser avait déposé la bombe. le plafond et tuant 8 personnes, mais Hitler et la pluspart des Nazis étaient déjà parti pour le HBF – la Gare principale à Munich.
Le sort d’Elser
Elser a été arrêté le soir du 8 Novembre 1939 à Konstanz avant d’arriver à la frontière pour s’enfuir à la Suisse. Elser était arrété et a passé les années suivantes en prison à Berlin et dans le Camp de Concentration à Dachau. Là il a été exécuté par les SS le 9 Avril 1945, quelques semaines avant la fin de la guerre et le suizid de Hitler avec son amante Eva Braun à Berlin le 30 Avril 1945.
Pourquoi Elser est-il important ?
Georg Elser est considéré comme un héros de la résistance allemande contre le nazisme. Son acte courageux et désespéré montre que même les individus ordinaires peuvent prendre des risques pour lutter contre l’injustice et la tyrannie.
Treffpunkt für meinen Rundgang in der Ludwig-Maximilian-Universität mit Besuch der DenkStätte der
Widerstandsbewegung“Die weiße Rose”
In diesen Lichthof lies Sophie Scholl ein paar Hundert Exemplare des 6. Flugblattes am 18. Februar 1943 flattern
Ludwig-Maximilian-Universität, Geschwister-Scholl-Platz (U3 / U6): Lichthof und Große Aula im Hauptgebäude der Universität. Der prachtvolle Raum wurde im Jugendstil vom Architekten German Bestelmeyer geplant und 1911 fertiggetellt. Bekannt wurde die Aula auch durch den Film über “Die weiße Rose”, der Widerstandsorganisation rund um die Geschwister Hans und Sophie Scholl und ihre berühmte Flugblattaktion im Kampf gegen die Nationalsozialisten. Heute wird der Saal tagsüber für Vorlesugnen, abends und am Wochenende für kulturelle Veranstaltungen genutzt –
Besuch der GedenkStätte (eine Art Museum) mit Fotos der aktiven Mitglieder der “Weißen Rose”. Kostenlose Flyer mit einem QR-Code liegen am Tresen. Weiter geht mein geführter Rundgang zum
Georg Elser Platz / Lichtinstallation – seit 2009
NS-Dokumentationszentrum:
im Außenbereich steht eine interessante Stele mit Fotos der beiden Ehrentempel für die “Blutzeugen” vom Hitler-Putsch 2023 – Fotos eines NS-Aufmarsches auf dem Königsplatz
Bayer. Landesbank – vormals Wittelsbacher Palais im 19. Jahrh., – in der NS-Zeit GeStaPo-Zentrale mit Foltergefängnissen
Platz der Opfer das Nationalsozialismus
Am 30. April 2025 war es 80 Jahre her, dass München vom NAZI-Regime befreit wurde. Wie einst 1945 wehten auch 2025 weiße Fahnen in München, um an den Tag der Befreiung zu erinnern. Allein 15 Fahnen der Stadt hingen vom 30. April bis zum 8. Mai auf dem Marienplatz. Wegen der Corona-Pandemie gab es eine Ausstellung nur online: www.tagderbefreiung.online. Als Offizielle Gästeführerin ist es mir wichtig, den Tag der Befreiung nicht zu verschweigen.
Ende des Rundgangs: Odeonsplatz mit Feldherrnhalle: Hitler-Putsch am 9. November 2023
Viscardi-Gasse (“Drückebergergasse”)
In F R A N Z Ö S I S C H :
6. Flugblatt der „Weißen Rose“ – Widerstandsgruppe vom Februar 1943 in Französisch
Kurzfassung des Sechsten Flugblattes, verfasst von Prof. Kurt Huber, Hans Scholl und Alexander Schmorell
Sixième tract de la Rose Blanche (Février 1943)*
Tract 6 : “L i b e r t é !“ Appel à tous les Allemands !
Le peuple allemand est sous la botte de Hitler depuis dix ans. La deuxième guerre mondiale a apporté la misère et la désolation à des millions de personnes. Les valeurs de l’humanité sont piées à terre. Les crimes les plus horribles sont commis au nom de l’Allemagne.
Nous, étudiants de Munich, avons décidé de prendre position contre cette tyrannie. Nous avons distribué des tracts, nous avons écrit des slogans sur les murs, nous avons parlé à nos camarades. Nous avons fait tout ce que nous pouvions pour éveiller la conscience de nos concitoyens.
Mais nous ne sommes pas seuls. Il y a des milliers de personnes en Allemagne qui pensent comme nous. Il y a des ouvriers, des paysans, des intellectuels, des soldats qui sont prêts à lutter contre le régime nazi.
Alors, Allemands, levez-vous ! Refusez de participer à cette guerre insensée ! Refusez de tuer et de mourir pour la gloire de Hitler !
Nous voulons la liberté, la justice et la paix. Nous voulons un État qui respecte les droits de l’homme et la dignité humaine.
Alors, unissons-nous ! Luttons ensemble pour une Allemagne libre et démocratique !
Vive la liberté ! Vive l’Allemagne !”
Bei der Verteilung dieses 6. Flugblattes am 18. Februar 1943 in der Ludwig-Maximilian-Universität wurden Hans und Sophie Scholl verhaftet. Details: siehe oben.
DenkStätte der „Weißen Rose“ in der LMU auf Französisch – La DenkStätte de la „Rose Blanche“
Le mémorial pour la “Rose Blanche” est situé sur le Geschwister-Scholl-Platz, devant l’entrée principale de l’Université Ludwig-Maximilian de Munich. Il s’agit d’un monument au sol conçu par l’artiste Robert Schmidt-Matt en 1988, composé de feuilles de papier volantes en pierre, représentant les tracts de la Rose Blanche, ainsi que des photos et des documents relatifs aux membres du groupe.
Description du mémorial:
Le mémorial est composé de plaques de pierre incrustées dans le sol, représentant les tracts et les documents de la Rose Blanche.
Les plaques sont disposées de manière à former un chemin qui mène à l’entrée de l’université.
Le mémorial est accompagné d’une inscription qui rappelle l’histoire de la Rose Blanche et de ses membres.
La DenkStätte Weiße Rose est un musée situé dans l’atrium de l’Université Ludwig-Maximilian, qui commémore l’histoire de la Rose Blanche.
L’exposition permanente présente des documents, des photos et des objets relatifs à la Rose Blanche et à ses membres.
La DenkStätte propose également des visites guidées et des activités pédagogiques.
Barbara Schöne, Offizielle Gästeführrin von München in Deutsch, Englisch und Französisch
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