Schloss Herrenchiemsee

Schloss Herrenchiemsee

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1873 erwarb König Ludwig II. von Bayern die Herreninsel als Standort für sein Neues Schloss Herrenchiemsee. Als Abbild von Versailles sollte dieses Schloss ein “Tempel des Ruhmes” für König Ludwig XIV. von Frankreich werden. Der bayerische Monarch verehrte den Sonnenkönig grenzenlos.

Der Verwirklichung gingen insgesamt 13 Planungsphasen voraus. 1878 wurde mit dem Bau des “Bayerischen Versailles” nach Plänen von Georg Dollmann begonnen. 1886, beim Tod von König Ludwig II., war das Schloss noch nicht vollendet. Einige Teile wurden später abgetragen.

Prunktreppenhaus

Prunktreppenhaus

Neben den großen Schauräumen sind das Prunktreppenhaus, das Paradeschlafzimmer und die Große Spiegelgalerie besonders sehenswert. Das intime Kleine Appartement ist in Formen des französischen Rokoko gehalten und diente als Wohnung des Königs.

1876 legte Hofgärtendirektor Carl von Effner die endgültige Planung für einen großen Garten nach dem Vorbild von Versailles vor. Beim Tod des Königs waren nur die Gartenteile entlang der Hauptachse mit ihren berühmten Brunnen und Wasserspielen fertiggestellt.

König Ludwig II.-Museum

Das Museum ist in zwölf modern gestalteten Räumen im Erdgeschoss des Südflügels untergebracht und wurde 1987 eröffnet. Es widmet sich den Lebensstationen Ludwigs II. von der Geburt bis zum frühen tragischen Tod am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Anhand von gemalten Portraits, Büsten, historischen Fotografien und originalen Prunkgewändern bekommt der Besucher Einblicke in die Vita des Königs und seines jüngeren Bruders  Otto.

König Ludwig II. von Bayern, Fotografie von Franz Hanfstaengl, 1876

König Ludwig II. von Bayern, Fotografie von Franz Hanfstaengl, 1876

Als Mäzen des Komponisten Richard Wagner ging der König in die Musikgeschichte ein. Zu diesem Thema sind Portraits, schriftliche Dokumente sowie Theater- und Bühnenbildmodelle ausgestellt.

Die”Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee sind ebenso dokumentiert wie die anderen Bauprojekte König Ludwigs II.

Originale Prunkmöbel aus dem zerstörten königlichen Appartement der Münchner Residenz oder aus dem ersten Schlafzimmer von Schloss Linderhof sind Höhepunkte des Museums.

Schau- und Prunkstücke des Kunsthandwerks, vom König in Auftrag gegeben, dokumentieren den europäischen Rang der höfischen Münchner Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Tagesausflug ab/bis Hotel in München mit dem Touristenbus / Limousine nach Prien/Chiemsee. Dann erfolgt die Überfahrt mit dem Dampfschiff auf die Herreninsel und Kutschfahrt oder Spaziergang durch den Inselpark zum Neuen Schloss. Vorab-Reservierung für den Eintritt mit Führung in der gewünschten Sprache ist unbedingt erforderlich.

Chiemsee Lake

Bavaria’s largest lake, also known as the „Bavarian Sea“, is surrounded by one of the loveliest and most diversified landscapes in Upper Bavaria. The stately palace of King Ludwig II was built on the Herreninsel, the largest island in Lake Chiemsee. King Ludwig II. had bought it to be away from the world, politics and from reality.

Barbara Schöne, official tour guide since 40 years

Schloss Linderhof / Castle Linderhof and Park

Schloss Linderhof / Castle Linderhof and Park

Schloßpark von Schloß Linderhof

Aus der vergoldete Venus sprudelt jede halbe Stunde eine fantastische Fontaine heraus, die bis zu 12 m hoch wird – ein sehr populäres Fotomotiv.

Entstehungsgeschichte von Schloss Linderhof –

ein regelrechtes Schatzkästchen

Schloss Linderhof - ein regelrechtes Schatzkästchen

Schloss Linderhof ist der einzige Schlossbau, den König Ludwig II. vollendete und intensiv nutze. In der orientalischen Welt seines Maurischen Kiosk versuchte der einsame König, der ihn nicht verstehenden Welt zu entfliehen.

Träume und Umsetzung

Die Bautätigkeit des 1864 zum König gekrönten Ludwig II. begann 1867/68 zunächst mit der Gestaltung seiner Gemächer in der Münchner Residenz und der Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein.

Entwurf eines Byzantinischen Palastes, Aquarell von G. Dollmann,1869

Entwurf eines Byzantinischen Palastes,
Aquarell von G. Dollmann,1869

Bereits 1868 entwickelte Ludwig II. die ersten Bauprojekte für Linderhof. Doch weder das geplante Projekt eines Versailles nachempfundenen Schlosses in der Talebene noch die Pläne zur Errichtung eines großen byzantinischen Palastes kamen zur Ausführung.

Das ehemalige Försterhäuschen seines Vaters Maximilian II. wurde zum Kern der Bautätigkeiten. Das befand sich damals am heutigen Schlossvorplatz. Der König nutzte es bereits als Kronprinz bei Jagdausflügen mit seinem Vater. Daraus ist in langer Bau- und Umbauzeit Schloss Linderhof entstanden. Das ist der einzige größere Schlossbau, den König Ludwig II. vollendet erlebte.

Vom Forsthaus zum Königshäuschen

1869 ließ Ludwig II. das Försterhäuschen für seine Zwecke als “Königshäuschen” umbauen und ausstaffieren.

Bleistiftskizze von 1871: Königshäuschen (Bauphase 1) mit Flügelanbau (Bauphase 2) neben dem Bauernhaus des Linderhofes

Bleistiftskizze von 1871: Königshäuschen (Bauphase 1) mit Flügelanbau (Bauphase 2) neben dem Bauernhaus

Erweiterung mit hölzernen Anbauten

Bereits 1870 wurde unter der Leitung von Hofbaudirektor Georg Dollmann ein einachsiger Flügel angebaut. Noch während der Fertigstellung dieses Anbaus folgte die entscheidende Neufassung der Bauidee.

Vom Frühjahr 1871 an wurde eine symmetrische Ergänzung des ersten Anbaus und die Verbindung der zwei Flügelbauten durch ein Schlafzimmer geplant und ausgeführt. Eine hölzerne Treppe erlaubte ein Betreten der um einen offenen Innenhof gelegenen U-förmigen Anlage.

Das alte Königshäuschen war damit überflüssig. Es wurde zunächst beibehalten und zeigt den emotionalen Bezug des Königs zu diesem Gebäude.

Ölgemälde von 1872: Darstellung des Königshäuschens (ehemaliges Försterhaus; Bauphase 1) mit U-förmigem Anbau des Almhüttenbaus (Bauphase 2/3)

Ölgemälde von 1872: Darstellung des
Königshäuschens (ehemaliges Försterhaus)

Umhüllung aus Stein

Die schrittweise entstandene Situation erforderte jedoch eine durchgängige architektonische Lösung. Im Februar 1873 genehmigte König Ludwig II. eine Planung, die die Gestaltung des Schlosses endgültig festlegte. Zunächst wurde das Holzständerwerk mit festem Mauerwerk ummantelt und eine neue kreuzförmig gegliederte Verdachung erstellt. Dieser Gebäudeteil bildete gestalterisch den Kern des neuen Schlosses. Es besaß aber noch kein innen liegendes Treppenhaus.

Plan für die Westfassade von 1873 nach der Steinummantelung (Bauphase 4) mit dem noch bestehenden Königshäuschen

Plan für die Westfassade von 1873 nach der
Steinummantelung

Vervollständigung des Eingangstrakts

Am 1874 erteilte der König die Genehmigung zum Versetzen des Königshäuschens an seinen heutigen, etwa 200 Meter entfernten Ort. An seiner Stelle wurde der neue Südtrakt errichtet.

Erst jetzt wurde das Schloss außen in seiner endgültigen Form verwirklicht. Im Inneren wurden Vestibül und Treppenhaus eingebaut. 1876 waren auch die Ausstattungsarbeiten im Südtrakt vollendet.

Einbettung in den Landschaftspark

Die Göttin Venus und die Wasserfontaine vor schöner Kulisse

König Ludwig II. ließ oben auf dem Berg hinter dem Schloss ein Wasserbecken errichten. In einem speziellen Tunnel schießt das auf dem Berg gesammelte Wasser aus dem Becken nach unten und bildet eine riesige Fontaine aus der Skulpturengruppe der Liebesgöttin Venus heraus – zum Vergnügen der Touristen direkt vor Schloss Linderhof

Die Verwandlung vom “Almhüttenbau” zur “Königlichen Villa” hatte entscheidende Konsequenzen für die ganze Umgebung des Schlosses. 1874 lag die fertige Planung der Parkanlage durch Hofgartendirektor Carl Joseph von Effner vor.

Vergrößerung des Schlafzimmers

1885/86 erfolgte eine letzte Umbauphase des Schlosses. Das Schlafzimmer als zentraler Raum wurde verbreitert und nach Norden verlängert. Dies erforderte einen erheblichen Umbau des Schlosses und eine neue Mittelpartie der Nordfassade einschließlich einer neuen Bedachung für diesen Bereich. Der nun 30 x 27 Meter messende Schlossbau kam 1886 durch den Tod König Ludwigs II. zum Abschluss. Die Fertigstellung des neuen Schlafzimmers erlebte er nicht mehr.

Das einzigartig dekorierte Schlafzimmer von König Ludwig II. in Schloss Linderhof

Das Paradeschlafzimmer ist der größte und prachtvollste Raum in Schloss Linderhof, herrlich geschmückt mit einem riesigen Lüster aus Bergkristall und zwei Marmorkaminen mit hohen Spiegeln darüber. Das Fenster zum Park mit der Kaskade und Gott Neptun ist eingerahmt mit wertvollem Meißener Porzellan. Die königsblaue Samtbespanung rund um das große königliche Bett ist reich mit Goldfäden bestickt.

Linderhof Palace (Schloss Linderhof)

Linderhof Palace, Ludwig II’s “Royal Villa“, started out as the hunting lodge of his father King Maximilian II. The main attractions are the large ornate bedroom, the fountain of Neptune with cascades and the French-styled formal gardens, a smaller version of the Versailles gardens.

LInderhof

Oil painting of Linderhof, before King Ludwig II. built his Royal Villa instead and named it Linderhof Palace

Don’t miss to climb up a hill to visit the artificial Venus grotto where Ludwig II. adored the music of Richard Wagner and scenes of the fantastic opera “Thannhäuser” sitting in a precious boat floating on the artificial lake.

Pfauenthron im Maurischen Kiosk

Auf der Weltausstellung in Paris entdeckte König Ludwig II. das erste Fertighaus der Welt, einen Maurischen Kiosk mit wundervollem bunten Glas aus Böhmen. In dieser orientalischen Welt saß Ludwig II. sehr gerne in türkischer Tracht auf dem Pfauenthron und rauchte Wasserpfeife.

Die Venusgrotte von Schloss Linderhof strahlt seit 2025 in neuem Glanz. Das der Opernfigur Tannhäuser gewidmete Schmuckstück – einst erdacht von König Ludwig II.  begeistert jeden Besucher ob der Schönheitskur seit Jahren durch die Schlösserverwaltung. Das Erlebnis in der Venusgrotte ist jetzt intensiver, die Beleuchtung ist raffinierter, die Farbigkeit des großen Tannhäuser-Gemäldes leuchtender, die Gewässer perfekt in Szene gesetzt. Die Tropfsteine sind zum größten Teil im Original erhalten. Die Glasscheibe hinter der Blauen Grotte ist auch original, durch die das Wasser beleuchtet wird, sodass der berühmte Capri-Effekt entsteht. König Ludwig II. hat dafür das erste elektrische Kraftwerk der Welt installiert.

Die Wellenmaschine wird nicht mehr per Hand betrieben, wie zu Ludwigs Zeiten, sondern hat einen Motor bekommen. Bildhauer und Stuckateure haben die typische Höhlenoberfläche mit Tropfsteinen nachgebildet. Die Venusgrotte ist die größte naturrealistische Grotte des 19. Jahrhundert und verkörpert in herausragender Weise die Suche von Märchenkönig Ludwig II. nach der perfekten Illusion. Und sie ist ein Aushängeschild Bayerns.

Besides, I will take you to the Maurish Kiosk, a pre-fabricated pavilion with hundreds of colored Bohemian glass stones Ludwig II. was able to buy at the World Fair in Paris.

König Ludwig II. von Bayern im Krönungsornat

Der blendend aussehende junge König Ludwig II. im Krönungsornat kam vor 175 Jahren in Schloss Nymphenburg auf die Welt. Bereits mit 18 Jahren wurde er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Maximilian der damals jüngste regierende Fürst Europas.

Let me entertain you! Of course you will get outstanding photos taken of the water fountain that develops itself every half hour out of the sculpture of the goddess of love, Venus, shining in bright gold in the sun. This is indeed a most beautiful picture in front of the palace as well as the Peakok Throne in the Maurish Kiosk shining in colorful Bohemian glass.

Barbara Schöne, Offizielle Gästeführerin von München
Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein

Das Märchenschloß Neuschwanstein

Auf einen harten Fels gebaut steht Schloss Neuschwanstein hoch über der Pöllatschlucht mit grandiosem Blick hinüber zum Forgensee, Alpsee und nach Füssen.

Schloss Neuschwanstein war für König Ludwig II. Denkmal der Kultur und des Königstums des Mittelalters, das er verehrte und nachvollziehen wollte.Das Schloss wurde errichtet in mittelalterlichen Formen, jedoch mit damals modernster Technik. So ist Schloss Neuschwanstein das berühmteste Bauwerk des Historismus und ein Hauptsymbol des deutschen Idealismus.

1867 besuchte der junge König Ludwig II. die Wartburg, um einen prächtigen Sängersaal und Festsaal für sein Neuschwanstein entwerfen zu lassen. Der Sängersaal war ein Lieblingsprojekt des romantischen Königs und neben dem Thronsaal der wichtigste Raum im Schloss. Das Bildprogram zeigt die Sage von Parzival und dem Heiligen Gral. Die Laube ist mit der märchenhaften Waldlandschaft Klingsohrs ausgemalt.

Sieben Wochen nach dem Tod des Märchenkönigs Ludwig II. im Jahr 1886 wurde Schloss Neuschwanstein dem Publikum zugänglich gemacht. Der menschenscheue König hatte die mittelalterliche Burg erbauen lassen, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Seither ist sein Refugium ein weltberühmter Publikumsmagnet.

Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Rund 1,5 Millionen Menschen jährlich besichtigen “die Schwanenburg des Märchenkönigs”.

Pferdekutschen und Touristen zu Fuß auf dem Weg hinauf zu Schloß Neuswchwanstein

Auf einer Privatstraße des Hauses Wittelsbach gehen Tausende von Touristen zu Fuss oder benutzen eine der begehrten Pferdekutschen hinauf zum Märchenschloss über der tosenden Pöllatschlucht.

Im Sommer drängen sich im Durchschnitt täglich mehr als 6.000 Besucher durch die kostbar ausgestalteten Räume. Diese waren nur für einen einzigen Bewohner bestimmt. Die vielen Touristen führen zu erheblichen Belastungen für die wertvollen Möbel und Textilien. Um deren Erhalt ist die Bayerische Schlösserverwaltung intensiv bemüht.

Kunstvoll geschnitztes Bett des Königs

Das königliche Bett ist aus Eichenholz geschnitzt und mit einer mit Silberfäden verzierten Seidendecke abgedeckt

Die idyllische Lage von Neuschwanstein ist einmalig. Allerdings müssen Bewegungen im Fundamentbereich ständig überwacht und die steilen Felswände immer wieder gesichert werden. Ebenso greift das raue Klima die Kalkstein-Fassaden stark an. Das erfordert weitere Sanierungsmaßnahmen.

Idee und Entstehung – Entstehungsgeschichte

Portrait des jungen Ludwig
(W. Tauber)

Ludwig II. war seit 1864 König von Bayern. Im 1868 richtete er folgende Zeilen an den von ihm verehrten Komponisten Richard Wagner:

Ich habe die Absicht, die alte Burgruine Hohenschwangau bei der Pöllatschlucht neu aufbauen zu lassen im echten Stil der alten deutschen Ritterburgen. Ich muss Ihnen gestehen, dass ich mich sehr darauf freue, dort einst (in 3 Jahren) zu hausen. Es wird mehrere Gastzimmer geben, von wo man eine herrliche Aussicht genießt auf den Berg Säuling, die Gebirge Tirols und weithin in die Ebene. Alle Räume sollen wohnlich und anheimelnd eingerichtet werden.

Sie kennen Ihn, den angebeteten Gast, den ich dort beherbergen möchte. Der Ort ist einer der schönsten, die zu finden sind, heilig und unnahbar. Es wird ein würdiger Tempel für den göttlichen Freund, durch den einzig Heil und wahrer Segen der Welt erblühte. Auch Reminiszenzen aus ‘Tannhäuser’ (Sängersaal mit Aussicht auf die Burg im Hintergrunde), aus ‘Lohengrin’ (Burghof, offener Gang, Weg zur Kapelle) werden Sie dort finden.

In jeder Beziehung schöner und wohnlicher wird diese Burg werden als das untere Hohenschwangau. Das Schloß meiner Eltern wurde jährlich durch die Prosa meiner Mutter Marie von Preußen entweiht. Die entweihten Götter werden sich rächen und oben weilen bei Uns auf steiler Höh‘, umweht von Himmelsluft.”

Idealentwurf zu Schloss Neuschwanstein von Christian Jank, 1869

Idealentwurf zu Schloss Neuschwanstein von Christian Jank (1869)

Fast alle Aspekte seines Neuschwanstein sind hier genannt. Unerwähnt aber blieb der politische Auslöser. 1866 hat Bayern im Bündnis mit Österreich einen Krieg gegen das expandierende Preußen verloren. Dem Königreich Bayern wurde ein “Schutz- und Trutzbündnis” aufgezwungen, das dem König im Kriegsfalle die Verfügung über seine Armee nahm. Damit war Ludwig II. seit 1866 kein souveräner Herrscher mehr. Diese Einschränkung war das größte Unglück seines Lebens. So begann er 1867 mit den Planungen für ein eigenes Reich, in dem er sich als wirklicher König fühlen und bewegen konnte. Als König von Gottes Gnaden in seinen Schlössern.

Märchenschloß im Winter

Märchenschloß Neuschwanstein im Winter

Marienbrücke über der Pöllath-Schlucht

Marienbrücke über der 90 Meter tiefe Pöllath-Schlucht

Die historische Brücke ist ein beliebter Treffpunkt von Urlaubern und Gästen aus aller Welt, weil es von dort den besten Blick auf das Märchenschloss Neuschwanstein gibt und die spektakulärsten Fotos, die ein Tourist von König Ludwig II. weltberühmter “Ritterburg” machen kann – unbeschreiblich schön. Das MUSS ein Tourist gesehen haben.

 

Sagen

Die Bilderzyklen Neuschwansteins sind inspiriert von den Opern Richard Wagners. Als direkte Vorlagen für die Ausgestaltung dienten jene Sagen des Mittelalters, auf die auch der Komponist zurückgegriffen hatte.

Sigurd

Sigurd

Die Wände des unteren Vorplatzes sind mit Szenen aus der Sigurd-Sage bemalt.

Gudrun

Gudrun

Die Gudrun-Sage führt in den Wandbildern des oberen Vorplatzes die Sigurd-Sage weiter.

Tristan und Isolde

Tristan und Isolde

Im Schlafzimmer finden sich an den Wänden gemalte Szenen aus Tristan und Isolde.

Parzival

Parzival

Der Sängersaal ist mit Wandgemälden aus der Parzival-Sage geschmückt.

Lohengrin

Lohengrin

Im Wohnzimmer wird der Parzival-Zyklus mit den Abenteuern seines Sohnes Lohengrin fortgeführt.

Tannhäuser

Tannhäuser

Im Arbeitszimmer wird der tragische Lebensweg des Minnesängers Tannhäuser dargestellt.

Lassen Sie sich von der Traumwelt eines romantischen Märchenkönigs begeisternt. Treffpunkt zu einer Tagesexkursion: Ihr Hotel in München, Fahrt mit dem Touristenbus oder der von Ihnen gebuchten Limousine etwa 2 Stunden nach Hohenschwangau. 30 Minuten Spaziergang hinauf zum Schloss oder Busfahrt mit dem Blauen Bus bis nahe zur Marienbrücke mit phantastischem Blick hinunter zum Schloss. Wanderung hinunter zum Schloss mit herrlichem Blick auf den Alpsee, die Tiroler Berge und Schloss Hohenschwangau.

Schloß Hohenschwangau

König Maximilian II. hat  Schloss Hohenschwangau im 19. Jahrhundert für seine Söhne Ludwig und Otto als Sommerschloss im Allgäu wieder aufbauen lassen.

Vorab-Reservierung zum Eintritt und zur Schlossführung in Schloss Neuschwanstein und in Schloss Hohenschwangau in der gewünschten Sprache sind unbedingt erforderlich! Ohne Ticketkauf am Ticketoffice im Dorf Hohenschwangau gibt es oben keinen Eintritt in die Schlösser. Zusammen mit einem Schlossführer begleite ich Sie im Schloss Neuschwanstein in den Thronsaal, in das opulent ausgestaltete Schlafzimmer der Königs mit hervorragendem Schnitzwerk aus Eiche und in sein Speisezimmer. Schließlich gehts weitere Stufen hinauf unters Dach in den phantastischen Sängersaal mit Wandmalereien aus der Oper “Parsifal” mit Klingsors Zaubergarten.

Barbara Schöne, Reiseleiterin und offizielle Gästeführerin von München seit 40 Jahren

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Selbst Walt Disney war so fasziniert von der märchenhafte Lage und der Ritterburg König Ludwig II., dass er in seinem Disneyland in Kalifornien eine Kopie hat bauen lassen.