Blütenpracht beim blumigen Festumzug der Gärtner und Floristen mit Dankgottesdienst im „Alten Peter“
Es ist eine blühende Tradition am ersten Dienstag im August – im wahrsten Sinne des Wortes. Gärtner, Gärtnerinnen und Floristinnen ziehen in Tracht Jahr für Jahr seit 1638 mit ihren bunt geschmückten Kutschen und Traktoren durch die Münchner Altstadt und erfüllen damit ein Gelübde.
Bis heute verbindet der Gärtnerjahrestag Brauchtum und starken Zusammenhalt mit der tiefen Verbundenheit der Menschen mit der Natur. Der Gärtnertag ist eine blühende Tradition und neben dem Schäfflertanz und dem Metzgersprung eine der ältesten Münchner Traditionen, die sich zurückverfolgen lässt bis in die Zeit der Münchner Zunftordnung.
Mit dabei als Ehrengast in einer Festkutsche war Bayerns Ministerin für Landwirtschaft und Tourismus Michaela Kaniber. Die CSU-Politikerin (48) aus Bad Reichenhall ist seit 2013 Mitglied des Bayerischen Landtags und seit 2018 Landwirtschaftsministerin. Ihr Elternhaus steht in Kroatien. Ihrer Meinung nach führt der Gärtnerjahrestag eindrucksvoll vor Augen, dass Tradition kein Blick zurück ist sondern Rückenwind gibt und Kraft für die Zukunft ist“.
Jedes Jahr ziehen bis zu 500 Gärtner/-innen und Florist/-innen mit wunderschön geschmückten Festkutschen, drei Kapellen mit Blasmusik und mit Blumen geschmückten Traktoren durch die Innenstadt, um mit dem feierlichen Dankgottesdienst im „Alten Peter“ ihrem alten Gelübde treu zu bleiben. Nach dem Ende der Pest im 17. Jahrhundert brachten die Münchner Klostergärtner den verängstigten Überlebenden mit Blumen, Obst- und Gemüsegeschenken neue Hoffnung. Gleichzeitig legten sie vor der Gärtner-Schutzheiligen Gertrude von Nivelles das Gelübde ab, jeden ersten Dienstag im August einen Festumzug und einen Dankgottesdient im „Alten Peter“ zu veranstalten. Dieses Gelübde wurde in dem besonderen Jahr 2020 erneuert.
Auch eine fesche Polizistin darf nicht fehlen.
Ein kleines Mächen im geblühmten Kleidchen war stolz, mit dabei sein zu dürfen.
Der Gärtnerjahrestag beginnt allj#hrlich mit der Zugaufstellung und musikalischen Begleitung von drei Blaskapellen am Viktualienmarkt. Anschließend startet die Gärtner-Gaudi mit einer grünen Parade durch die Altstadt zum Festgottesdienst in der Peterskirche. In einer Festkutsche mit dabei waren außer Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber natürlich auch Weihbischof Wolfgang Bischof als Ehrengast. Als weiterer Teilnehmer wurde Kommunalreferent Edwin Grodeke aufgeführt (bis Oktober 2026 noch zuständig für die Grossmarkthalle und den Blumengroßmarkt München). Der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) war nicht vor Ort.
Dankgottesdient in der Peterskirche mit Weihbischof Wolfgang Bischof und dem Priester der Peterskirche –
im Volksmund liebevoll “Alter Peter” genannt
Ein Lichtstrahl kam vom Himmel – vorbei an der kostbaren Skulptur des Hl. Petrus (von Künstler Erasmus Grasser 1517) – hinunter zum Weihbischof Wolfgang Bischof in der Peterskirche beim Dankgottesdienst der rund 500 Gärtner/innen und Floristen/innen am 4. August 2026. Natürlich durfte der Leiter der Kath. Stadtpfarrei St. Peter (im Volksmund “Alter Peter”) Monsignore Klaus Peter Franzl nicht fehlen.
Nach dem sehr feierlichen Gottesdienst ging der blumige Festumzug weiter mit drei Musikkapellen über den Marienplatz bis zum Hofbräuhaus zum Festakt mit Speis’ und Trank und Tanz.
während die Kleinsten trotz Trubel und viel Heiterkeit ihren Gärtnertag anders ausklingen ließen – mit tiefem Schlaf und schönen Träumen
Der Bauch von München – Frische Waren – alles was das Herz begehrt –von urbayerisch bis exotisch!
Italienische Limonen/Zitronen
Fränkische Wurst- / Schinken-Spezialitäten
Der VIKTUALIENMARKT im Herzen von Münchens Altstadt war ursprünglich ein Bauernmarkt und Kräuterlmarkt. Heute ist der Viktualienmarkt ein sehr beliebter Platz für Genießer und Feinschmecker aus der ganzen Welt mit erntefrischem Gemüse, Obst (auch Flugobst) aus aller Welt, Fisch-Spezialitäten, Käse aus Frankreich und Blumen aus der Region.
Auf der Marktfläche befinden sich ca. 140 Stände und Händler mit frischen Waren und Spezialitäten. Die Stände sind fest oder als fliegende Händler auf dem Markt – auch die Metzgerzeile gehört zu den Händlern des Viktualienmarkts.
Münchens beliebter Biergarten mitten in der Altstadt
Übrigens ist Viktualie eine veraltende Bezeichnung für Lebensmittel und kommt vom spätlateinischen victualia.
Da der Maibaum zu jedem bayerischen Dorf gehört, sollte auch München einen Maibaum haben. So wurde 1962 von den sechs großen Münchner Brauereien der erste Maibaum auf dem Viktualienmarkt gestiftet und aufgestellt. Die Figurengruppen, die am Maibaum befestigt sind, stellen Motive des Münchner Lebens dar: Brauereigespann, Oktoberfest, Schäfflertanz, Musiker und Tanzpaar, Standlfrau und Bierausschank, Münchner Stadtfahnen und die Schutzheiligen der Brauer, St. Bonifaz und St. Florian.
PS Der Münchner Maibaum wurde vermutlich zum dritten Mal “geklaut” und muss zum 1. Mai 2022 von den Münchner Brauereien mit Freibier und Brotzeit “zurückgekauft” werden. Details dazu auf meiner Probiertour…..
Karl Valentin-Brunnen
Auch Karl Valentin hätte an dem sommerlichen Brunnenfest seine helle Freude. Das Fest bringt genau das auf den Viktualienmarkt, was München ausmacht – ein bisschen Scharfzüngigkeit, die ein oder andere Kuriosität, ganz viel Herzblut, Brauchtum und beste bayerische Kleinkunst.
Neben den zahlreichen Verkaufsständen findet man auf dem Viktualienmarkt Brunnen mit Münchner Originalen als Brunnenfiguren: Den Volkssängern und Komikern Karl Valentin, Weiß Ferdl und Liesl Karlstadt sowie Ida Schumacher, Elise Aulinger und den Roider Jackl.
Bio-Brotaufstrich beim Brot- und Obst-/Gemüse-Händler “Lebe gesund”
Das Areal des Viktualienmarkt mit seinen rund 22 000 qm Fläche ist immer geöffnet, jedoch sind die Marktstände am Sonntag und Feiertagen geschlossen. Auf dem Viktualienmarkt gelten die gleichen Regeln wie im übrigen München. Hunde dürfen angeleint auf den Viktualienmarkt. Doch als Tierfreund empfehle ich, den geliebten Vierbeiner lieber zu Hause zu lassen, wenn es unter der Woche – speziell bei schönem Wetter – sehr voll wird und Einheimische wie schaulustige Touristen sich genüsslich auf dem Viktualienmarkt tummeln.
Frischer Obazda – ein bayerische Spezialität
Barbara Schöne, Stadträtin a. D.
Offizielle Gästeführerin von München in Deutsch, Englisch und Französisch seit 1976
Weihnachtszauber am Viktualienmarkt
Am Viktualienmarkt vor dem festlich dekorierten Pschorrr lockt jedes Jahr wieder der Alpenwahn-Christkindlmarkt mit seinen Schmankerln. Das Besondere: Hier darf man am Glühweinstandl sogar bis 23 Uhr verweilen. Es gibt einen überdachten Bereich, in dem Stehtische für Firmenfeiern oder größere Gruppen reserviert werden können. Hinter dem Tresen werden “Alpenglüher” ausgeschenkt. “Glühwein” darf man dazu nicht sagen, meint der Wirt. Es schmeckt nach weihnachtichen Gewürzen, aber weniger klebrig-süß als konventioneller Glühwein. Es gibt auch Deftiges wie eine Rindsbratwurst, und darauf folgt Süßes: “Der süße Klassiker ist und bleibt der Crèpe mit Nutella”.
Im Frühjahr dann das Maibaumklauen
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Maibaum-Diebe nutzten den Löscheinsatz der Feuerwehr für ihren Maibaum-Klau. Dieser Maibaum-Diebstahl war besonders dreist: im Neufahrner Ortsteil Mintraching (Landkreis Freising) brannte am Freitag, 19. April 2024, eine Lagerhalle. Die Mintrachinger Burschen, die nicht nur den Maibaum bewachen, sondern Großteils auch bei der Freiwilligen Feuerwehr sind, rückten sofort aus. Der Baum war zeitweise unbewacht. Genau in diesem Moment schlugen die Diebe zu und klauten den Maibaum vom Hof. Mit einem „schnellen und sauberen Klau“ wie die Maibaum-Diebe es später bezeichneten, hatten sie ihn innerhalb von zehn Minuten vom Hof gebracht. Die Burschen müssen 20 Rollbraten mit Beilagen und Bier bezahlen, meinen die Diebe. Ob die Burschen am Auslöserfest teilnehmen werden, war zum Zeitpunkt der Bekanntgabe in den Münchner Medien noch nicht bekannt.
Barbara Schöne – Offizielle Gästeführerin der Landeshauptstadt München in Deutsch, Englisch und Französisch seit einem halben Jahrhundert
Das Salzkammergut im Salzburgerland in Österreich lädt ein zu einer malerischen Busrundfahrt mit hohen Bergen und tiefblauen Seen. Lassen Sie die natürliche Magie der berühmtesten Seen auf sich wirken wie der Fuschlsee, der Wolfgangsee, der Attersee, der Mondsee, der Traunsee, der Almsee und etliche andere kleine Bergseen. Lassen Sie sich verzaubern von der perfekten Mischung von Aktivitäten und Relaxing. Man kann unendlich viel unternehmen oder auch mal ganz wunderbar einfach nichts tun.
Ein Highlight ist der Besuch eines Salzbergwerkes in Hallein – der Salzwelten.
Barbara Schöne und fröhlicher Gast auf der Rutsche in Hallein
Doktorinnen aus Ägypten im Salzwelten-Outfit vor der Einfahrt in Salzbergwerk
In der prächtigen Berglandschaft kann man Ruhe finden, ausspannen, auf einer Bank in der Sonne sitzen und lesen und mit gutem Gewissen lange schlafen. Sich einen Kurzurlaub gönnen und endlich mal wieder runterkommen. Waldspaziergänge haben eine heilende Kraft. Täglich einen Besuch bei Dr. Wald stärkt das Immunsystem und die Psyche. Das Waldklima ist gekennzeichnet durch eine kühle und insbesondere schadstofffreie Luft durch die Filterfunktion des Waldes. Die von den Nadelbäumen in die Luft abgegebenen ätherischen Öle sind wohltuend für die Atemwege. Der Anblick der grünen Bäume und der reinen Natur hat eine beruhigende Wirkung und führt damit zum Abbau vom Alltagsstress.
Beliebt ist das Salzkammergut auch wegen seiner leckeren regionalen Küche und dem Rebensaft von heimischen Winzern. Hier wird das Brauchtum noch gelebt. Hier kann sich der Gast wohlfühlen und Lebensfreude tanken. Bei Kaiserschmarrn,Apfelmus und Zwetschgenröster fühlt man sich schnell im siebten Mehlspeisenhimmel.
Eine Rundwanderung um den Fuschlsee ist voll bezaubernder Bilder Eine der Hauptattraktionen, die der See zu bieten hat, ist der malerische Weg am See entlang. Er führt vorbei an Bauernhöfen, großflächigen Blumenwiesen, Fischereien, niedlichen Ferienhäusern, dem „Sissischloss“ und unzähligen Holzstegen. Besonders schön sind die kleinen Strände, die tatsächlich aus Sand bestehen und an die der Fuschlsee sanft seine Wellen schlägt. Gepaart mit dem glasklaren türkisenen Wasser fühlt man sich rasch in einen herrlichen Strandurlaub versetzt.
Gerne plane ich für Sie auch eine Besichtigungstour in und um Salzburg.
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