Großmarkthalle München – Wholesale Fruit and Vegetable Market
DER GROSSMARKT – EINE MÜNCHNER INSTITUTION
Der Großmarkt verbindet Bauern, Händler, Märkte, Schulen, Gastronomie und sogar die Münchner Tafel. Ohne ihn gäbe es weniger Auswahl, weniger Qualität und weniger Menschlichkeit in unserer Versorgung. Der Standort kann sich ändern – ob in Sendling wie seit 1912, am Stadtrand oder außerhalb nahe der Autobahn. Aber eines ist sicher: Wir brauchen den Münchner Großmarkt gemäß dem Präsidenten des Bayerischen Fruchtimport- und Großhandels e. V. Bis zu 20 Millionen Menschen werden in Bayern und angrenzenden Ländern vom Münchner Großmarkt mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Und ebenso vermarkten Tausende von bayerischen Produzenten ihre Waren über die Drehscheibe Münchner Großmarkt. Ganz Bayern und sogar die angrenzenden Regionen profitieren von der Vielfalt des Münchner Großmarktes – unsichtbar, aber unersetzlich.
Der Viktualienmarkt, der Elisabethmarkt, der Pasinger Viktualienmarkt und der Wochenmarkt in Haidhausen sowie 40 Wochenmärkte in München versorgen sich zum großen Teil am Großmarkt. Das ist nur München, doch es gibt 314 Städte in Bayern. Jede hat ihren Markt und dazu etliche Fruchthändler, die ihre Waren überwiegend am Münchner Großmarkt beziehen. Ohne den Großmarkt steht für die Konsumenten das Einkaufserlebnis und für die Händler die Existenz auf dem Spiel. Seit über 100 Jahren arbeiten Menschen nahezu aller Nationalitäten am Münchner Großmarkt.
Wen beliefet der Münchner Großmarkt? Überwiegend Lebensmitteleinzelhändler sowie Wochenmärkte, die Hotellerie und Gastronomie, aber auch Großverbraucher wie Schulen, Kantinen, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen.
Der Münchner Großmarkt beschäftigt ca. 1.500 Menschen, von ungelernten Hilfskräften über Kraft- und Gabelstapelfahrer bis zu Biologen und Kaufleuten. Etwa 350 Händler sind am Münchner Großmarkt ansässig und arbeiten hart dafür, Gewinne zu erzielen. Als GmbHs, OHG und eKs zahlen sie Gewebesteuern. Dazu kommen Tausende von Händlern mit weiteren Mitarbeitern, die in ganz Bayern und darüber hinaus die Waren vom Münchner Großmarkt beziehen und an ihrem Ort feilbieten.
Die Großmarkthalle München besteht aus mehreren Hallen und gehörte nach Paris und Barcelona zu den größten kommunalen Märkten Europas. Sie sind internationaler Treffpunkt der Obst-, Gemüse- und Blumenbranche. Nach dem Motto „Täglich frisch“ versorgt die Großmarkthalle eine Region mit etwa fünf Millionen Menschen rund um München und vermittelt regionale Waren und Flugobst aus Fernost ins gesamte europäische Ausland.


Während die Stadt noch schläft, herrscht in den Großmarkthallen ab 2.30 Uhr in der Früh schon Hochbetrieb. Es ist ein Dorf mitten im München, geschäftig und doch familiär. Rund 2.000 Menschen aus dem In- und südosteuropäischen Ausland arbeiten hier. Irgendwie eben typisch München.





Meine Führungen in Englisch und Deutsch erfragen Sie einfach mit dem Kontaktformular auf dieser Homepage, Beginn 08:00 Uhr oder spätestens 08.30 Uhr, am besten an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Gerne können Sie bei mir eine Führung mit bis zu 20 Teilnehmern anfragen. Wir vereinbaren einen Führungstermin in Absprache mit dem Kommunalreferat und besprechen und vereinbaren die entstehenden Unkosten/Gebühr für die vorgeschriebenen Schutzwesten für einen 2-stündigen Rundgang bei laufendem Betrieb. Beginn ist am Westtor des Großmarktgeländes, Ecke Thalkirchner Straße / Oberländerstraße, 81371 München-Sendling. Anreise: U-Bahnhof Implerstraße, U3 / U6 oder SEV oder Bushaltestelle Großmarkthalle Bus 132. WC Stopp im Klo-Häusl am Westtor. Bitte an festes Schuhwerk denken. Ende vorzugsweise in der Großgaststätte beim „Weißwurstpapst“ Wallner.
Das Tragen von Schutzwesten für jeden Besucher ist Pflicht, die ich vorab in der Geschäftsstelle des Kommunalreferat besorge / Eingang von der Kochelseestraße.
Ein Sortiment aus Pilzen in Halle 1 und 2


Please inquire for a guided tour in English. Start: 08:30 hrs. for two hours. You have to agree with me a specific date – then I arrange everything with the city.
Auf meinen zwei-stündigen farbenfrohen Themen-Rundgängen bei laufendem Betrieb (!) führe ich Sie durch den „Bauch von München“. Der Großmarkt wurde am 14. Februar 1912, also vor über 100 Jahren, eröffnet nach dem Motto
„Täglich frisch!“
Der Kartoffelgang mit Karotten, Knoblauch, Zwiebeln für Kantinen, Großgastronomie und Großhändler in der Region. Wußten Sie, dass fast 40 verschiedene Zwiebelsorten in Deutschland angebaut werden?

Wir besuchen die Gärtnerhalle und lassen uns Details zu Heilpilzen/Vitalpilzen und Trüffeln aus dem „Perigord“ erklären.
Die Gärtnerhalle wurde von den damals 40 Gärtner gebaut und nach 20 Jahren ans Kommunalreferat übergeben. Aktuell (2026) haben 20 Gärtner aus München und der Region hier ihre großzügigen Verkaufsstände. Gerne zeige ich bei einem Händler seinen Pilzschrank, in dem er auch Exemplare von Heilpilzen gesammelt hat. Welche sind das wohl?
Anschließend schlendern wir durch die quirrligen Hallen 1 – 4. Diese bieten eine große Vielfalt an internationalem Gemüse und exotischen Früchten aus aller Welt. Wir beginnen in der denkmalgeschützten Halle 1 mit dem hohen Kirchenfenster-Spitzdach. Früher konnten alle Fenster geöffnet werden, weil warme Luft bekanntlich nach oben steigt.
Die Hallen 2, 3 und 4 haben beim Bau in der 1960er Jahren ein Flachdach bekommen und bieten ebenfalls leckeres Obst und jahresbedingt Früchte, Pilze und Exoten an (Flugobst z.B. aus Thailand). Danach spazieren wir durch den offenen Kartoffel- und Zwiebelgang und werfen einen kurzen Blick in die Halle „Medi-Food“. In diesem riesigen Komplex stapeln sich Feinkost- und Fischspezialitäten aus dem Mittelmeerraum. Der Zugang ist nicht immer gewährleistet; nach einer freundlichen Anfrage am Eingang darf ich dann doch mit meinen Gästen die riesengroße Halle betreten, jedoch nicht xbeliebig herumspazieren, sonst werden wir ziemlich deutlich und fix hinausgebeten.

Bevor ich meine Führung am Westtor beginne, frage ich höflich bei der Leitung der Blumenhalle nach, ob wir willkommen sind und gebe die genaue Uhrzeit und Gästezahl bekannt. Wenn möglich machen wir dann eine Stippvisite in die wunderbar duftende und blühende Blumenhalle.
Anschließend wandern wird durch den Tunnel in Richtung LKW-Ein- und Ausfahrt an der Schäftlarnstraße (Achtung: Linksverkehr !)
Was erleben Sie?
Sie schnuppern den Duft von unzähligen verschiedenen Kräutern und edlen Essblüten in der Gärtnerhalle. Glauben Sie, dass Vitalpilze und Heilpilze eine gewaltige Kraft haben können? Wozu werden sie verwendet? Wer braucht sie ganz dringend zum Überleben?
Hier erklärt ein sehr erfahrener Großhändler (Herr Slatko, wohnhaft in Heimstetten) meiner interessierten Besuchergruppe seine exotischen Früchte aus Fernost und gibt Tipps zur Verwendung von Chili, Kurkuma, Paprika, Feigen, Zitronengras, Ingwer und wenig bekanntem Flugobst aus Fernost – Delikatessen für Feinschmecker.


Mitglieder des „Vereins zur Erhaltung der Biergartentradition“ ließen sich gerne von einem Experten für Flugobst aus Fernost fachmännisch erklären, wie die gehobene Gastronomie exotische Früchte und seltene Gewürze in der Nouvelle Cuisine einsetzt.
Dieser Händler, der seit über 30 Jahren in der Großmarkthalle aktiv ist, zeigt meinen Gästen seine exotische Früchte, erklärt die Farbe und weiht Hobbyköche ein, wie sie Abwechslung und viel Geschmack in ihre Küche bringen. Es wird mit einem Fachhändler diskutiert, der fast sein ganzes Obst aus Fernost und Südamerika bezieht: Kurkuma, Mangos, Ananas, Stinkfrucht, Granatapfel, Pomelo. Diese Köstlichkeiten kommen als Flugware in München am Airport an und müssen durch den Zoll, bevor sie ausgeliefert werden können.
Es gibt manchmal noch andere Händler, die sich die Zeit nehmen und sehr interessierten Besuchern eine Ess-Probe ihrer Waren anbieten, beispielsweise in Halle 4 rote Zwiebeln, sie schmecken wie ein Apfel. WOW – unglaublich.

Schnittblumen, Topfpflanzen und Dekorationsartikel gibt’s für Groß- und Einzelhändler sowie für die Hotellerie in der Blumenhalle von Montag bis einschließlich Samstagvormittag (Eigentum von etwa 40 Blumengroßhändlern). Auch kirchliche Einrichtungen können für ein Fest einen Tagesausweis beantragen und dürfen dann in der Blumenhalle sowie nebenan in der Dekorations-Halle einkaufen.
Hannelore Kiethe, Vorsitzende des Vorstands und Mitbegründerin der Münchner Tafel 1994

Die MÜNCHNER TAFEL
Der Münchner Großmarkt ist der wichtigste Partner der MÜNCHNER TAFEL: rund 180 Tonnen einwandfreies Obst und Gemüse wird durch die Tafel an ca. 23.000 (!) Bedürftige in und um München jede Woche verteilt. Ohne den Münchner Großmarkt, seine Logistik und die gewaltigen Spenden undenkbar. Es ist die enge Partnerschaft mit dem Großmarkt, die die Münchner Tafel bis heute trägt. Oft unterschätzt, aber unentbehrlich.
Sie erfahren, wer Verzehrbares an Obst und Gemüse mit Berechtigungsschein bekommt – Waren, die für den Weiterverkauf aussortiert werden. Wer sind die Nutzniesser?
1994 gründeten Hannelore Kiethe und Vera Mauser die MÜNCHNER TAFEL, nachdem sie in Berlin von der Lebensmittelrettungsbewegung City Harvest aus den USA hörten.
Es geht darum, einwandfreie LEBENSMITTEL vor der Entsorgung zu retten und kostenlos an hungernde und bedürftige Menschen zu verteilen. Der Start war 1994 in der Großmarkthalle, wo Händler ihre nicht verkauften Ware an die Münchner Tafel abgaben unter dem Namen „Tischlein deck dich“. Was einst als kleines Projekt begann, entwickelte sich rasch zu einer Bewegung, die das Leben vieler Menschen verändert hat. Hannelore Kiethe konnte als Mitbegründerin den Unternehmer Claus Hipp und Regina von Habsburg als Schirmherren gewinnen, die für das erste eigene Tafel-Auto sorgten, da bis dahin alle Lebensmitteltransporte in privaten PKWs stattfanden. Diese großen Namen stärkten der Münchner Tafel den Rücken. Natürlich ist dieTafel tagtäglich auf Spenden angewiesen, da alle Helfer ehrenamtlich mitarbeiten. Auch die Johanniter sammeln noch haltbare Lebensmittel für die Tafel.
An 365 Tagen im Jahr sind die rund 1000 Ehrenamtlichen bei Wind und Wetter im Einsatz, um Bedürftige zu versorgen. Diese Helfer sind ein Querschnitt unserer Gesellschaft – vom Topmanager über den emeritierten Professor bis hin zu Menschen, die selbst nicht viel besitzen. Für Hannelore Kiethe ist es „Handeln aus tiefster persönlicher Überzegung“, und sie findet hocherfreut, dass die 1.0000 ehrenamtlichen Helfer die Würde an Menschen zurückgeben.
Viele Auflagen müssen beachten werden, die der Lebensmittelüberwachung unterliegen – zum Beispiel die Kühlkette. Inzwischen ist die Münchner Tafel wie ein Unternehmen organisierte und hochgradig digitalisiert. Immer mehr Ausgabestellen kommen hinzu und verteilen hochwertige Waren wie Obst, Gemüse, Brot, Käse, Wurst und Fleisch. Waren, die kurz über dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, werden separat ausgelegt, so dass die Tafelgäste die Wahl haben.
Bei der MÜNCHNER TAFEL finden viele bedürftige Menschen im München – aktuell rund 23.000 pro Tag – eine Anlaufstelle für Lebensmittel; hier finden sie Respekt, Toleranz, Verständnis und Menschen, die ihnen zuhören, die ein offenes Ohr für ihre Geschichte und ihre persönlichen Schickale haben. Hier erhalten Menschen ihre Würde zurück.
Der große Ansturm auf die Tafel begann mit der Flüchtlingswelle 2015. Seit 2022 werden auch Flüchtlinge aus der Ukraine kostenlos versorgt. Natürlich ist die kostenlose Lebensmittelausgabe an bedürftige Menschen sehr auf Spender angewiesen. Mit Geldspenden werden die Betriebskosten wie Strom und die verschiedenen Lieferwagen für den Lebensmitteltransport getragen. Doch die 1.000 ehrenamtlichen Helfer sind die tragende Säule der Münchner Tafel – und für die Bedürftigen sind das wertvolle Begegnungen auf Augenhöhe als großer Pluspunkt.
Das Motto der MÜNCHNER TAFEL: Gemeinsam Großes bewegen
Zum Schluss: Alles Banane! Das ist vorbei. Das war einmal. Die frühere Bananenreiferei der Firma Hausladen ist geschlossen, weil die Discounter und Handelsketten wie Aldi, Lidl, Penny etc. jetzt lieber direkt vom Schiff in Hamburg kaufen. Seit Ende der Pandemie ist der Zugang des Nachfolgebetriebs Westfalia nicht mehr möglich ist. Trotzdem laufen wir nach der Außenbesichtigung im Gänsemarsch durch den Tunnel, damit Sie den Linksverkehr live erleben, den es anderswo in München nicht gibt.
Die Großmarkthalle München gehörten nach Paris und Barcelona noch zu den größten kommunalen Märkten Europas. Sie sind internationaler Treffpunkt der Obst-, Gemüse- und Blumenbranche. Nach dem Motto TÄGLICH FRISCH versorgen die Großhändler und Importeure München und eine Region mit etwa fünf Millionen Menschen und vermitteln Waren ins gesamte europäische Ausland. Während die Stadt noch schläft, herrscht in den Großmarkthallen ab 2:30 Uhr früh schon Hochbetrieb. Es ist ein Dorf mitten im München, geschäftig und doch familiär. Rund 1.500 Menschen aus dem In- und südeuropäischen Ausland arbeiten hier.
Kontohaus 2 – einer von drei Paternostern, die es in München gibt

Treffpunkt für meinen Rundgang: Eingang Westtor Thalkirchner Straße, Höhe Oberländer Straße, U3/U6 „Implerstraße“ und / oder Anfahrt mit Bus 132 bis zur Haltestelle „Großmarkthalle“.
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen: Sie bestellen eine eigene Führung über mein Kontaktformular unter Angabe Ihrer Kontaktdaten und Ihrem Wunschtermin für meine Führung.
Kleidung: Warm. Leger. Gute Schuhe. Wichtig: Hunde sind nicht erlaubt! Kinder sind ab einem Alter von 14 Jahren gern gesehen. Für jeden Gast gibt es eine Schutzweste (obligatorisch). Fotografieren der Waren ist erlaubt. Fotografieren von Personen gehört sich nicht, denn es sind Händler vorwiegend aus Süd- und Südosteuropa und der Türkei.
Dauer des Rundgangs: etwa 2 Stunden

Ende (optional): Gaststätte Großmarkthalle. Hier gibt’s Münchens beste Weißwürste beim „Weißwurstpapst“ Ludwig Wallner und seiner Schwester Gabi schon ab 7 Uhr! Auf der Speisekarte steht auch eine exzellente Kalbsbrust aus der Metzgerei von Wirtsmetzger Wallner persönlich.

Täglich frische Delikatessen
Eine der wenigen, wenn nicht die einzige verbliebene Münchner Wirtsmetzgerei ist die Gaststätte Großmarkthalle an der Kochelseestraße 13 – auch ohne Großmarkthallen-Führung ab 7 Uhr morgens zugänglich. Die Gaststätte Großmarkthalle ist Kult. Das Geschwisterpaar Ludwig Wallner und Gabi Walter betreibt das historische Wirtshaus seit 1999. Davor hatte der Vater die Metzgerei geführt. Die Weißwürste und auch andere Wurstwaren produziert Ludwig Wallner persönlich in der angeschlossenen Metzgerei.
„700 bis 800 Würste sind es täglich. Im Herbst steigen die Verkaufszahlen, denn in der kalten Jahreszeit ist die Weißwurst noch beliebter als im Sommer“ sagt Ludwig Wallner. Die Würste gibt es im Straßenverkauf und im Wirtshaus, nur ein kleiner Teil geht an Dritte. „Das Geheimnis meiner Weißwürste ist der hundertprozentige Magerfleischanteil an Kalbfleisch. Das macht sie etwas teurer, aber auch viel besser.“
Als Gewürze verwendet er Macis, die Blüte der Muskatnuss, weißen Pfeffer und Zitronenaroma. Für das Geschwisterpaar ist die Lage zwischen Schlachthof und Großmarkthalle ideal. „In nur wenigen Metern kann ich meine Zutaten wie Petersilie und Zwiebeln kaufen sowie das Fleisch“. Außer Weißwürsten produziert Wallner auch viele andere bayerische Schmankerl wie Wollwürste, Kalbswürste, Regensburger, Debreciner, Kalbsbries-Würste, Stockwürste und Leberkas in hoher Qualität.
Wichtig: Essen und Getränke zahlt jeder Teilnehmer meiner Rundgänge im Wirtshaus selbst es sei denn, der Veranstalter lädt seine Gäste zum zweiten Frühstück herzlich ein..
Kontaktieren Sie mich einfach für ein Rahmenprogramm oder weitere Auskünfte.
BARBARA SCHÖNE, Stadträtin a. D., Offizielle Gästeführerin von München in Deutsch, Englisch und Französisch
Ein Ausflugdampfer vom Ammersee, gebaut 1951, wurde Bar und Kulturtempel

Die „Alte Utting„,
eine Sehenswürdigkeit am Rande der Großmarkthalle – Münchens spektakulärste Bar
Der Bezirk Ludwigs-/Isarvorstadt ist für besondere Kneipen und ausgefallene Lokale bekannt. Doch ein 150 Tonnen schweres Ausflugsboot als Bar an Land ist einmalig in München und vielleicht sogar weltweit. Die ALTE UTTING wurde 1950 gebaut und war ein Ausflugsdampfer auf dem Ammersee. Als sie 2017 ausrangiert wurde, beschlossen Daniel Hahn und der Verein Wannda, sie zu einem Münchner Partyschiff und Kulturraum zu machen. Die Suche nach einem geeigneten Standplatz war nicht einfach. Schließlich fiel die Wahl auf ein ausrangiertes Eisenbahngleis auf einer Brücke über die Lagerhausstraße an der Stadtviertelgrenze nach Sendling- also neben der Großmarkthalle.
Der Schwertransport in zwei Teilen vom Ammersee in Richtung Großmarkthalle München dauerte die ganze Nacht. Teilweise musste die Autobahn gesperrt werden, an manchen Brücken war fast die Maximalhöhe erreicht. Schließlich gelangte der alte Schiffsrumpf mit einem Kran unbeschadet auf die Brücke. Der Zustand des Ausflugskahn war schlecht. In der letzten Zeit war nichts mehr an der Einrichtung repariert worden. Die Crew um Daniel Hahn herum hat ein Jahr die Alte Utting liebevoll aus- und umgebaut. Der Charme des Schiffs blieb dabei vollständig erhalten. Heute ist es der perfekte Ort für einen Sonnenuntergang über München, ein lauschiges Gläschen unter den Bäumen der Piratenbucht, eine Fete in der Jurte oder eine Lesung im Maschinenraum.
MÜNCHNER MERKUR, 28.07.2023 – Foto: Oliver Bodmer
PS Seit 2012 ist ein Neubau im Gespräch, denn die Großmarkthalle ist in einem schlechten Zustand, weil die vergangenen drei Stadtregierungen die Sanierung verschleppt haben. Es geht um die Größe, mit oder ohne Keller, und primär um den Baupreis, der sich auf die Miet- und Pachtpreise für die Händler auswirken wird. Ein Architekturdenkmal wird nicht gebraucht, sondern eine Funktionshalle in Zusammenarbeit mit den ansässigen Händlern.
Gemäß Süddeutsche Zeitung (Rathausreporter Heiner Effern) vom 6. Oktober 2026 will der Stadtrat die Pacht auf dem Großmarkt erhöhen – es droht ein Preisanstieg. Die Stadt München will die Gebühren je nach Rechnung um 34,5 oder sogar 38,6 Prozent in drei Jahren erhöhen – so beschlossen im Stadtrat von Grüne/Rosa Liste, SPD, FDP/Freie Wähler. Die gesamte Teuerung aus 15 Jahren soll in drei Jahren nachgeholt werden? Das geht den Händlern zu weit. Der neue Kommunalreferent Dr. Alexander Dietrich (CSU) will die Anpassung an den Verbraucherpreisindex auf fünf bis sechs Jahre strecken und Härtefälle zulassen.
VORGESTELLT

Herr Dr. Alexander Dietrich (CSU) leitet seit dem 1. Oktober 2026 als berufsmäßiger Stadtrat das Kommunalreferat der Landeshauptstadt München.
Zuvor war Herr Dr. Dietrich von 2023 – 2026 Mitglied des Bayerischen Landtags und von 2022 bis zu seinem Einzug in den Landtag war er als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft München tätig.
Barbara Schöne
EX-CSU-Stadträtin und seit einem halben Jahrhundert offizielle Gästeführerin von München in Deutsch, Englisch und Französisch




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