Großmarkthalle München – Wholesale Fruit and Vegetable Market
Die Großmarkthalle München besteht aus mehreren Hallen und gehört nach Paris und Barcelona zu den größten kommunalen Märkten Europas. Sie sind internationaler Treffpunkt der Obst-, Gemüse- und Blumenbranche. Nach dem Motto “Täglich frisch” versorgt die Großmarkthalle eine Region mit etwa fünf Millionen Menschen rund um München und vermittelt regionale Waren und Flugobst aus Fernost ins gesamte europäische Ausland.


Während die Stadt noch schläft, herrscht in den Großmarkthallen ab 3 Uhr in der Früh schon Hochbetrieb. Es ist ein Dorf mitten im München, geschäftig und doch familiär. Rund 2.000 Menschen aus dem In- und südosteuropäischen Ausland arbeiten hier. Irgendwie eben typisch München.





Meine Führungen in Englisch und Deutsch erfragen Sie einfach mit dem Kontaktformular auf dieser Homepage, Beginn 08:00 Uhr oder spätestens 08.30 Uhr, am besten an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Gerne können Sie bei mir eine Führung mit bis zu 20 Teilnehmern anfragen. Wir vereinbaren einen Führungstermin in Absprache mit dem Kommunalreferat und besprechen und vereinbaren die entstehenden Unkosten/Gebühr für die vorgeschriebenen Schutzwesten für einen 2-stündigen Rundgang bei laufendem Betrieb. Beginn ist am Westtor (Klo-Häusl), Ende vorzugsweise in der Großgaststätte beim “Weißwurstpapst” Wallner.
Das Tragen von Schutzwesten ist Pflicht; die ich vorab besorge.
Ein Sortiment aus Pilzen in Halle 1 und 2


Please inquire for a guided tour in English. Start: 08:30 hrs. for two hours. You have to agree with me a specific date – then I arrange everything with the city.
Auf meinen zwei-stündigen farbenfrohen Themen-Rundgängen bei laufendem Betrieb (!) führe ich Sie durch den „Bauch von München“. Der Großmarkt wurde am 14. Februar 1912, also vor über 100 Jahren, eröffnet nach dem Motto
“Täglich frisch!”
Der Kartoffelgang mit Karotten, Knoblauch, Zwiebeln für Kantinen, Großgastronomie und Großhändler in der Region.

Wir besuchen die Gärtnerhalle und lassen uns Details zu Heilpilzen/Vitalpilzen und Trüffeln aus dem “Perigord” erklären. Anschließend schlendern wir durch die quirrligen Hallen 1 – 4. Diese bieten eine große Vielfalt an internationalem Gemüse und exotischen Früchten aus aller Welt. Im Anschluss an den Kartoffel- und Zwiebelgang werfen wir einen kurzen Blick in die Halle „Medi-Food“. In diesem riesigen Komplex stapeln sich Feinkost- und Fischspezialitäten aus dem Mittelmeerraum.

Wenn möglich machen wir eine Stippvisite in die wunderbar duftende und blühende Blumenhalle. Anschließend wandern wird durch den Tunnel in Richtung LKW-Ein- und Ausfahrt an der Schäftlarnstraße (Achtung: Linksverkehr !)
Was erleben Sie?
Sie schnuppern den Duft von unzähligen verschiedenen Kräutern und edlen Essblüten in der Gärtnerhalle. Glauben Sie, dass Vitalpilze und Heilpilze eine gewaltige Kraft haben können? Wozu werden sie verwendet? Wer braucht sie ganz dringend zum Überleben?


Dieser Händler, der seit über 30 Jahren in der Großmarkthalle aktiv ist, zeigt meinen Gästen seine exotische Früchte, erklärt die Farbe und weiht Hobbyköche ein, wie sie Abwechslung und viel Geschmack in ihre Küche bringen. Es wird mit einem Fachhändler diskutiert, der fast sein ganzes Obst aus Fernost und Südamerika bezieht: Kurkuma, Mangos, Ananas, Stinkfrucht, Granatapfel, Pomelo. Diese Köstlichkeiten kommen als Flugware in München am Airport an und müssen durch den Zoll, bevor sie ausgeliefert werden können.
Es gibt manchmal noch andere Händler, die sich die Zeit nehmen und sehr interessierten Besuchern eine Ess-Probe ihrer Waren anbieten, beispielsweise in Halle 4 rote Zwiebeln, sie schmecken wie ein Apfel. WOW – unglaublich.

Sie erfahren, wer Verzehrbares an Obst und Gemüse aus der Großmarkthalle München bekommt, das für den Weiterverkauf aussortiert wird. Wer sind die Nutzniesser?
Zum Schluss: Alles Banane! Das ist vorbei. Das war einmal. Die frühere Bananenreiferei der Firma Hausladen ist geschlossen, weil die Discounter und Handelsketten wie Aldi, Lidl etc. jetzt lieber direkt vom Schiff in Hamburg kaufen. Seit Ende der Pandemie ist der Zugang des Nachfolgebetriebs Westfalia nicht mehr möglich ist. Trotzdem laufen wir nach der Außenbesichtigung im Gänsemarsch durch den Tunnel, damit Sie den Linksverkehr live erleben, den es anderswo in München nicht gibt.
Die Großmarkthalle München gehören nach Paris und Barcelona zu den größten kommunalen Märkten Europas. Sie sind internationaler Treffpunkt der Obst-, Gemüse- und Blumenbranche. Nach dem Motto TÄGLICH FRISCH versorgen die Großhändler und Importeure München und eine Region mit etwa fünf Millionen Menschen und vermitteln Waren ins gesamte europäische Ausland. Während die Stadt noch schläft, herrscht in den Großmarkthallen ab 3 Uhr früh schon Hochbetrieb. Es ist ein Dorf mitten im München, geschäftig und doch familiär. Knapp 2.000 Menschen aus dem In- und südeuropäischen Ausland arbeiten hier.
Kontohaus 2 – Paternoster

Treffpunkt für meinen Rundgang: Eingang Westtor Thalkirchner Straße, Höhe Oberländer Straße, Anfahrt mit Bus 132 bis zur Haltestelle “Großmarkthalle”.
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen: Sie bestellen eine eigene Führung über mein Kontaktformular unter Angabe Ihrer Kontaktdaten und Wunschtermin für meine Führung – gern wieder ab Mitte / Ende Oktober 2026.
Kleidung: Warm. Leger. Gute Schuhe. Wichtig: Hunde sind nicht erlaubt! Kinder sind ab einem Alter von 14 Jahren gern gesehen. Für jeden Gast gibt es eine Schutzweste (obligatorisch). Fotografieren der Waren ist erlaubt. Fotografieren von Personen gehört sich nicht, denn es sind Händler vorwiegend aus Süd- und Südosteuropa und der Türkei.
Dauer des Rundgangs: rund 2 Stunden

Ende (optional): Gaststätte Großmarkthalle. Hier gibt’s Münchens beste Weißwürste beim “Weißwurstpapst” Wallner und seiner Schwester Gabi schon ab 7 Uhr! Auf der Speisekarte steht auch eine exzellente Kalbsbrust aus der Metzgerei von Wirtsmetzger Wallner persönlich.

Täglich frische Delikatessen
Eine der wenigen, wenn nicht die einzige verbliebene Münchner Wirtsmetzgerei ist die Gaststätte Großmarkthalle an der Kochelseestraße 13 – auch ohne Großmarkthallen-Führung ab 7 Uhr morgens zugänglich. Die Gaststätte Großmarkthalle ist Kult. Das Geschwisterpaar Ludwig Wallner und Gabi Walter betreibt das historische Wirtshaus seit 1999. Davor hatte der Vater die Metzgerei geführt. Die Weißwürste und auch andere Wurstwaren produziert Ludwig Wallner persönlich in der angeschlossenen Metzgerei.
„700 bis 800 Würste sind es täglich. B Herbst steigen die Verkaufszahlen, denn in der kalten Jahreszeit ist die Weißwurst noch beliebte5r als im Sommer“ sagt Ludwig Wallner. Die Würste gibt es im Straßenverkauf und im Wirtshaus, nur ein kleiner Teil geht an Dritte. „Das Geheimnis meiner Weißwürste ist der hundertprozentige Magerfleischanteil an Kalbfleisch. Das macht sie etwas teurer, aber auch viel besser.“
Als Gewürze verwendet er Macis, die Blüte der Muskatnuss, weißen Pfeffer und Zitronenaroma. Für das Geschwisterpaar ist die Lage zwischen Schlachthof und Großmarkthalle ideal. „In nur wenigen Metern kann ich meine Zutaten wie Petersilie und Zwiebeln kaufen sowie das Fleisch“. Außer Weißwürsten produziert Wallner auch viele andere bayerische Schmankerl wie Wollwürste, Kalbswürste, Regensburger, Debreciner, Kalbsbries-Würste, Stockwürste und Leberkas in hoher Qualität.
Wichtig: Essen und Getränke zahlt jeder Teilnehmer meiner Rundgänge im Wirtshaus selbst es sei denn, der Veranstalter lädt seine Gäste zum zweiten Frühstück herzlich ein..
Kontaktieren Sie mich einfach für ein Rahmenprogramm oder weitere Auskünfte.
BARBARA SCHÖNE, Stadträtin a. D., Offizielle Gästeführerin von München in Deutsch, Englisch und Französisch

Die “Alte Utting”,
eine Sehenswürdigkeit am Rande der Großmarkthalle – Münchens spektakulärste Bar
Der Bezirk Ludwigs-/Isarvorstadt ist für besondere Kneipen und ausgefallene Lokale bekannt. Doch ein 150 Tonnen schweres Ausflugsboot als Bar an Land ist einmalig in München und vielleicht sogar weltweit. Die ALTE UTTING wurde 1950 gebaut und war ein Ausflugsdampfer auf dem Ammersee. Als sie 2017 ausrangiert wurde, beschlossen Daniel Hahn und der Verein Wannda, sie zu einem Münchner Partyschiff und Kulturraum zu machen. Die Suche nach einem geeigneten Standplatz war nicht einfach. Schließlich fiel die Wahl auf ein ausrangiertes Eisenbahngleis auf einer Brücke über die Lagerhausstraße an der Stadtviertelgrenze nach Sendling- also neben der Großmarkthalle.
Der Schwertransport in zwei Teilen vom Ammersee in Richtung Großmarkthalle München dauerte die ganze Nacht. Teilweise musste die Autobahn gesperrt werden, an manchen Brücken war fast die Maximalhöhe erreicht. Schließlich gelangte der alte Schiffsrumpf mit einem Kran unbeschadet auf die Brücke. Der Zustand des Ausflugskahn war schlecht. In der letzten Zeit war nichts mehr an der Einrichtung repariert worden. Die Crew um Daniel Hahn herum hat ein Jahr die Alte Utting liebevoll aus- und umgebaut. Der Charme des Schiffs blieb dabei vollständig erhalten. Heute ist es der perfekte Ort für einen Sonnenuntergang über München, ein lauschiges Gläschen unter den Bäumen der Piratenbucht, eine Fete in der Jurte oder eine Lesung im Maschinenraum.
MÜNCHNER MERKUR, 28.07.2023 – Foto: Oliver Bodmer
PS Seit 2012 ist ein Neubau im Gespräch, doch bis dato (2026) hat der neue Stadtrat nichts entschieden. Es geht um die Größe, mit oder ohne Keller, und primär um den Baupreis, der sich auf die Miet- und Pachtpreise für die Händler auswirken wird.




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