In the 1920’s the power struggle of the NSDAP failed with the Beer Hall Putsch (also known as the Munich Hitler Putsch). After the power wake-over the party headquarters of the NSDAP was built in the east of Königsplatz. Munich became known as the “Capital of the movement”.

Modell des Wittelsbacher Palais (GeStaPo) Modell des Wittelsbacher Palais in der Brienner Straße unweit des NSDAP-Headquarters (GESTAPO)

But others, like students and members of the resistance group named “The White Rose” were willing to risk their lives in their fight for freedom, peace and democracy: Prof. Kurt Huber, Sophie Scholl and her brother Hans Scholl, Willi Graf, Alexander Schmorell and others – executed by the GESTAPO in 1943.

copyright-brienner-quartier_platz-der-opfer-webPlatz der Opfer des Nationalsozialismus – das ewige Feuer zum Gedenken an die Opfer und die mutigen Widerstandskämpfer, die von der Geheimen Staats-Polzei (GeStaPo) verhört und hingerichet wurden.

Die Weiße Rose

Die Geschwister Hans und Sophie Scholl sind heute Symbolgestalten des Widerstands gegen das Naziregime. Doch die anderen Mitglieder der „Weißen Rose“ spielten eine ebenso wichtige Rolle. Sie gehörten ebenfalls zum engeren Kreis der Gruppe, sie gingen dasselbe Risiko ein – und auch sie wurden für ihre Überzeugungen von den Nazis ermordet.

Sophie Scholl

Hans und Sophie Scholl sind die bekanntesten Mitglieder der „Weißen Rose“. Hans studierte Medizin, Sophie ab 1942 Biologie und Psychologie. Sie wurden am 18. Februar 1943 verhaftet, nachdem sie an der Münchner Ludwig-Maximiian-Universität Flugblätter verteilt hatten, und der Hausmeister sie an die Gestapo verpfiffen hat. Vier Tage später wurden die Geschwister hingerichtet.

Willi Graf studierte wie Hans Scholl Medizin. Im Frühjahr 1941 kam er an der Ostfront als Sanitätsfeldwebel zum Einsatz. Die Schrecken des Krieges vertraute er seinem Tagebuch an. Anders als die Geschwister Scholl weigerte er sich, der Hitlerjugend beizutreten. Die Nazis töteten ihn am 12. Oktober 1943.

Professor Kurt Huber

Professor Kurt Huber lehrte Psychologie, Philosophie und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine ohne Manuskript gehaltenen Vorlesungen galten unter Studenten als Geheimtipp. Er verfasste das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe. Am 13. Juli 1943 starb auch er unter dem Fallbeil.

Christoph Probst wurde gemeinsam mit den Geschwistern Scholl zum Tod verurteilt und am gleichen Tag hingerichtet. Er war ein enger Schulfreund Hans Scholls, studierte ebenfalls Medizin, war verheiratet und hatte drei kleine Kinder.

Alexander Schmorell kam in Russland zur Welt und floh mit seiner Familie vor den Unruhen der russischen Revolution nach Deutschland. Schmorell lernte Hans Scholl 1941 beim Medizinstudium kennen. Die ersten Flugblätter verfassten Schmorell und Hans Scholl zu zweit unter großer Geheimhaltung. Er wurde am 13. Juli 1943 gemeinsam mit Professor Kurt Huber hingerichtet.

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Trauer um Zeitzeuge des Holocaust Dr. h.c. Max Mannheimer (2. Oktober 2016)

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Unter zahlreichen Trauergästen – von rechts nach links 1. Bild: Herzog Franz von Bayern (Chef des Hauses Wittelsbach), Alt-Oberbürgermeister Dr. Jochen Vogel, Josef Schmid (2. Bürgermeister von München), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Dr. Ludwig Spaenle (Bayerischer Kultusminister)