Sightseeing tour to the most modern architecture in post war Munich
Arabellapark – Hypo-Hochhaus – Allianz Arena – Die Highlight Towers – BMW AG mit BMW Welt, BMW Museum und BMW Vierzylinder – Olympiapark mit Zeltdach – Herz-Jesu-Kirche – Erweiterungsbau für die Akademie der Bildenden Künste – Pinakothek der Moderne – Brandhorst Museum – Lenbachhaus – Synagoge Ohel Jakob am Jakobsplatz – Probenhaus am Marstallplatz – Praxisgebäude von „Bayern-Doc“ Dr. med. Müller-Wohlfahrt (Alter Hof).
Das sind einige der prägnantestens Beispiele futuristischer Architektur. Auf Wunsch gestalte ich diese 3 – 4 stündige Sightseeing Tour auch unter Ihren Gesichtspunkten von Design und Stadtgestaltung / Stadtplanung nach individuellen Vorgaben und Wünschen.
Die Highlight Towers
Im siebten Himmel
Der gläserne Wegweiser aus der Landeshauptstadt hinaus auf die Autobahnzufahrt nach Norden in Richtung Allianz Arena. 1300 Mitarbeiter genießen hier Alpenblick und Sonnenuntergänge in 23 Stockwerken.
Der Arabellapark – eine steinerne Welt
Der 114 Meter hohe drei-beinige Turm des Hypo-Hochhauses ist für viele Münchner das schönste Hochhaus der Stadt, konzipiert von Bea und Walter Betz. Das 1981 fertig gestellte Gebäude war der erste Münchner Wolkenkratzer, der die Frauentürme überragt.
In unmittelbarer Nähe stehen das Luxushotel „The Westin Grand“ sowie das 75 m hohe Arabellahaus, das seit der letzten Renovierung „Sheraton München Arabellapark“ heißt. Der Bauunternehmer Josef Schörghuber soll Anfang der 1960er Jahre bei einem Rundflug über die Stadt das Potential des Geländes erkannt haben. Daraufhin wurden die Schafe vertrieben, die dort bis dahin weideten. Die Bagger rückten an. Die Fertigstellung des Arabellahauses 1969 gilt als Geburtsdatum des Viertels Arabellapark. Dieses ist nach der Tochter des Bauunternehmers Schörghuber benannt bzw. nach der Titelrolle einer Oper des Münchner Komponisten Richard Strauss.
Der Central Tower (vormals City Tower)
Der 23-stöckige klimatisierte Büroturm des Architekten Heinz Musil ist der Blickfang an der Donnersbergerbrücke.
Die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen***
Nachdem die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen 1994 bis auf die Grundmauern abbrannte, entstand 2000 ein moderner Kirchenbau. Eine Besonderheit sind die großen Portale, die in voller Höhe und Breite zum Kirchenvorplatz geöffnet werden können (Architekt Allmann)
Zu den modernen Sehenswürdigkeiten Münchens zählt sicherlich die Herz-Jesu-Kirche. Sie gilt in ihrem Erscheinungsbild als geradezu radikal modern. Der markante Akzent in einem traditionsreichen Viertel ruft auch Widerspruch hervor. Der Kircheneubau in der Lachnerstraße 8 wurde Ende 2000 fertiggestellt. Die moderne Herz-Jesu-Kirche ist auf jeden Fall eine München-Attraktion und ein großartiges Architekturereignis.
Nachdem die Vorgängerbauten zweimal abgebrannt sind, gewann das Münchner Büro “Allmann Sattler Wappner” den Realisierungswettbewerb mit einem spektakulären Entwurf – ein Projekt ohne Vorbild in der gesamten Kirchenarchitektur. Dieses Gotteshaus ist nichts für Fast-Food-Betrachter oder Barockfetischisten. Auf dieses Gebäude muss man sich in Ruhe einlassen.
Zwei Hüllen wurden ineinandergefügt, eine äußere aus Glas und eine innere aus Holzlamellen. Beeindruckend ist auch das Kunstkonzept: Alexander Beleschenko gestaltete die riesigen blauschimmernden Portale mit einem Alphabet aus Kreuzigungs-Nägeln.
Mathias Wähner schuf den Kreuzweg mit heutigen Fotos der Via Dolorosa.
Fünf verglaste Öffnungen am Boden des Kirchenschiffs symbolisieren die Wunden Jesu. Die Altarwand ist aus „fließendem Gold“. An Sonntagabenden gibt es Texte und Musik zu jeweils einem bestimmten Thema. Es passt zu dieser Kirche, dass man dabei völlig ungewohnte Klänge erleben kann.
Barbara Schöne, Stadträtin a. D., Offizielle Stadtführerin
Munich – the Best of Modern Architecture in Germany
Fantastic futuristic architecture became landmarks of modern Munich – realized by renowned architects from all parts of the world
Fahnen von Dtl. – USA – GB – Schweiz – Österreich
BMW Four Cylinder Administration Tower and BMW Museum: Prof. Dr. Karl Schwanzer (Vienna / Austria)
LENBACHHAUS: Sir Norman Foster (Manchester / Great Britaen)
MUSEUM BRANDHORST: Architects Sauerbruch Hutton (Berlin / Germany)
Modern annex of the Academy of Fine Arts: Professor Wolf D. Prix – coop himmel(l)bau (Vienna / Austria)
It was in the 1950th that Josef Schörghuber bought terrain on the right banks of the Isar River and named it according to the first name of his daughter “Arabella” – Park.
ARABELLA PARK – deluxe hotels like the Sheraton ***** and the Westin Grand******
Barbara Schöne, City Councilor of Munich 1996 – 2002
ERLEBNISVIELFALT IN DER BMW WELT UND IM BMW MUSEUM – Bayerns beliebtesten Sehenswürdigkeiten
Das Ensemble aus BMW Welt, BMW Werk 1, BMW Museum und dem BMW Vierzylinder am Oberwiesenfeld in München bildet die weltweit einzigartige Erlebniswelt der BMW Group. Der BMW Vierzylinder ist 101 Meter hoch und hat einen Durchmesser von gut 52 Metern. Führungen in den BMW-Gebäuden können Sie dort direkt buchen. Wir offiziellen Gästeführer der Landeshauptstadt München machen eine detaillierte Einführung, führen jedoch nicht in den BMW Gebäuden. Die Öffnungszeiten und Kontakte finden Sie im Internet.
Dekonstruktivismus der “Rolling Stones” der Architektur (coop Himmelb(l)au)
Die gelungene Kombination von Automobilauslieferung mit spannenden Wechselausstellungen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Marken und ein vielfältiges, tägliches Veranstaltungsprogramm machen die BMW Welt zu einem attraktiven Ort der Begegnung und des Austauschs. Die BMW Welt ist täglich von 7:30 bis 24:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellungen werden bis 18:00 Uhr betreut. Zwei Drittel der Ausstellungsfläche ist öffentlich zugänglich und kostenfrei, ein Drittel ist für die Abholer der nagelneuen BMW-Fahrzeuge und für die Ausfahrrampe reserviert .
Coop Himmelb(l)au – Die “Rolling Stones” der Architektur
In ihren Entwürfen werden Dächer zu Wolken und Häuser zu Kristallskulpturen. Die Wiener Architektur-Revoluzzer spotten der Schwerkraft und setzen jeder Vorstellung über das Machbare im Bauwesen außer Kraft. Das österreichische Architektenteam stellt Wände schräg, kippt Waagerechtes gegen Senkrechtes, lässt Flächen und Linien explodieren und zackige Bauteile wie Meteoriten in Dächer und Fassaden einschlagen. Für eines ihrer renommiertesten Objekte, die 2007 fertiggestellte BMW-Welt, übersetzten sie ein Wind- und Wolkenfeld in eine Dachlandschaft, die sie über dem markanten Bau gleichsam zum Schweben brachten. Dieses spektakuläre Dach wiegt genauso viel wie acht voll besetzte Jumbo Jets.
BMW RennwagenAußenrutscheBMW Welt aus der Vogelperspektive mit Doppelkegel, der nach einer in Kalifornieren erlebten Windhose entstand (Architekt Wolf D. Prix des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)auBMW Isetta (auf drei Rädern)BMW Conecept carM8 feiert 50sten GeburtstagMini ElectricPKW AuslieferungBMW Motorrad
2015 haben die Wiener Visionäre die Frankfurter Skyline mit dem Neubau der Europäischen Zentralbank um ein dekonstruktivistisches Ausrufezeichen bereichert (Baukosten rund 500 Millionen Euro). Coop Himmelb(l)au mit Architekt Wolf D. Prix an der Spitze entschied sich dafür, die „Rolling Stones der Architektur zu werden“ – neu, radikal, dekonstruktiv, welt berühmt.
Experience the fascinating architecture of BMW Welt as well as the BMW Group and ist brands under one roof yourself, after I will have given you a detailed introduction during our sightseeing bus tour.
Spartenburg (USA) / München:
Zum 30. Jubiläum eines der größten BMW-Werke der Welt im amerikanischen Spartenburg werden dort ab 2026 E-Autos gefertigt. Bis 2030 sollen mindestens sechs voll-elektrische Modelle dort produziert werden. Bisher werden in den USA lediglich Verbrenner und Plug-in-Hybride gebaut, die in Amerika verkauften E-Autos werden momentan aus Europa importiert. BMW begann die Autoproduktion in Spartenburg 1994, seither endstanden dort 6,7 Millionen Fahrzeuge. Heute arbeiten in dem riesigen Areal 11 000 Mitarbeiter und 2600 Industrieroboter. Pro Tag laufen dort etwa 1500 Autos vom Band. Zum Vergleich: Im Stammwerk in München sind es etwa 1000.
The Next 100 Years – BMW Festival
Samstag, 10.09.16, 10:00 Uhr – Olympiastadion, Spiridon-Louis-Ring 21, 80809 München
BMW wurde 100 Jahre alt – und diese Erfolgsgeschichte musste gefeiert werden. Rund um den Globus beging BMW sein Jubiläum, aber auch in München gab es etwas ganz Besonderes: Am 10. September 2016 lud der Automobilkonzern nach München ein – zum BMW Festival. Tausende ließen Sie sich vom Tagesprogramm mit zahlreichen Highlights begeistern und tauchten ein in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der BMW Mobilität.
Sie gingen auf Entdeckungsreise mit spannenden Aktivitäten und musikalischen Highlights. In der CLASSIC & CLUB Erlebniswelt auf der Parkharfe kamen Ästheten voll auf ihre Kosten. Hier präsentierten sich die BMW Clubs aus aller Welt mit über 1.000 Automobil- und Motorrad-Schmuckstücken aus 100 Jahren BMW. So viel Tradition gibt es selten auf einem Fleck.
Für alle, die gerne aktiv sind, bot das ACTIVE LIFE Areal auf dem Vorplatz der BMW Welt einen aufregenden BMW xDrive Parcours: Begeisternde Dynamik an vier spannenden Stationen. Im Sustainability Modul von Pirelli erhielten die Gäste faszinierende Einblicke in die Herausforderungen von morgen und ließen sich von spannenden Innovationen begeistern und überzeugten sich davon, dass top Performance und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind.
Wer die Zeitreise von Vergangenheit über Gegenwart bis in die Zukunft der BMW Mobilität antreten wollte, sollte dem Bereich ZUKUNFT & HISTORIE einen Besuch abstatten. Dort lud die BMW Welt zur eindrucksvollen, historischen BMW M Ausstellung ein. Mit BMW Individual entdeckten Sie die exklusivste Art, einen BMW zu fahren. Manche ließen sich von den Innovationen von Samsung und BMW im Bereich „Smart Living“ und vielem mehr inspirieren.
Im Doppelkegel der BMW Welt begeisterte die BMW Group Zukunftsausstellungen mit dem bahnbrechenden Visionsfahrzeug BMW VISION NEXT 100 und vier interaktiven Markenwelten. Zudem erwartenten Sie im BMW Museum 100 Meisterstücke aus 100 Jahren BMW. Der Höhepunkt des BMW Festivals: die BMW FESTIVAL NIGHT, bei der am Samstagabend viele nationale und internationale Künstler das Publikum auf eine temporeiche Zeitreise durch 100 Jahre Musik- und Zeitgeschichte mitnahmen. Eine wahre Jahrhundertshow.
BMW feierte seinen 100. Geburtstag
Die Münchner haben sich schon frühzeitig mit weitreichenden Rekordergebnissen beschenkt. Im Mai 2014 trat Harald Krüger an die Konzernspitze. Der bisherige Produktionsvorstand bei BMW trat damit in große Fußstapfen. Schließlich hat es Reithofer in den vergangenen Jahren geschafft, mit BMW die Marktführerschaft im Premiumsegment der Autobranche zu verteidigen.
2013 schafften es die Münchner beim Absatz, Umsatz und dem Konzernergebnis neue Rekorde einzufahren. Darüber hinaus wurden 2014 erstmals in der Konzerngeschichte weltweit mehr als 2 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, während die Dividende um jeweils 30 Cent auf 2,90 Euro je Stammaktie und auf 2,92 Euro je Vorzugsaktien stieg.
Die jüngsten Unternehmenserfolge hatte BMW unter anderem neuen und vor allem rentableren Fahrzeugen zu verdanken. Am Marktstart standen 15 neue Modelle und Modellbearbeitungen. Der solide Wachstumskurs wird insbesondere durch den Boom am chinesischen Automarkt und die Kauflust der US-Amerikaner beflügelt.
Doch heute, 31. Januar 2020, stoppte BMW die Produktoin in China.
Rekord-Dividende bei BMW
Die Familie Quandt und Firmenerbin Susanne Klatten (geb. Quandt), Großaktionäre bei BMW und mit 46,7 % Anteilseigner, bekamen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 immerhin 815 Millionen Euro Dividende aus den BMW-Gewinnen überwiesen. Und noch ein Bonbon für die Dividendenempfänger: Die Zahlungen müssen nur mit dem Pauschalsatz von 25 Prozent versteuert werden.
BMW MOTORRAD ON DEMAND- Fahrspass auf zwei Rädern
Für Entdeckungstouren durch die Umgebung von München stehen Ihnen in der BMW Welt eine Auswahl faszinierender BMW Motorräder zur Verfügung, unter anderem die neuen BMW-Maxi-Scooter, die R nine T, eine R 1200 GS oder die F 800 R, dem modernen und coolen Roadster. Buchungen bei bmw-on-deman.de
Barbara Schöne
10 Jahre BMW in Leipzig – 10.000 Jobs in zehn Jahren
Der Elektrowagen i3 ist der erste in Großserie gefertigte BMW mit Elektroantrieb und einer Fahrgastzelle aus Karbon. Das Material ersetzt schweren Stahl im Serien-Karosseriebau. Im März 2005 wurde die Fertigung aufgenommen. Zehn Jahre später rollten 7 verschiedene Modelle aus dem Werk. Dies ist auch im BMW-Konzern ein Rekord.
870 Fahrzeuge verlassen inzwischen täglich den Standort Leipzig. Mehr als 10 000 Menschen sind auf dem Werkgelände tätig. Der Autobauer ist für die Messestadt ein wahrer Jobmotor geworden. Die Münchner wollen bei der Elektromobilität weltweit vorn mitfahren.
Neuer Workshop für Vorschulkinder
Der Vorschulworkshop „Farben, Formen, Fahrzeuge“ schickt 5 – 6-Jährige auf eine besondere Entdeckungsreise, bei der sie mit unterhaltsamen Übungen und spannenden Geschichten rund ums Auto ihre Wahrnehmung, Merkfähigkeit und Motorik schulen.
Die BMW Stiftung Herbert Quandt hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf nationaler und internationaler Ebene den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu pflegen.
Öffnungszeiten BMW Museum Dienstag – Sonntag: 10 – 18 Uhr, Montag: Ruhetag
BMW Werkführung – nur mit Reservierung.
Firmengeschichte im Telegrammstil
1916 – April: mitten im 1. Weltkrieg Produktionsstart von Flugmotoren
1923 – Erstes Motorrad mit Boxermotor
1928 – Lizenz für den Nachbau des britischen Austin Seven – der erste BMW war geboren und wurde DIXI getauft
Im 2. Weltkrieg wurde München fast völlig zerstört, der Bombenhagel der Alliierten hat auch BMW nicht verschont. In der Nachkriegszeit wurden unter anderem Blechtöpfe produziert.
1955 kam der Kleinwagen ISETTA auf den Markt, der in der BMW Welt ausgestellt ist.
1959 war die Bilanz falsch und die Firma verzeichnete hohe Verluste durch die geniale Entwicklung neuer Modelle. Da die Stadt München das marode Werk nicht aufkaufen wollte, stieg der Industrielle Herbert Quandt mit 60% bei BMW ein. Die Banken verloren damit ihren Einfluss, auch die Deutsche Bank, die Großaktionär bei Daimler Benz war.
Der V8 und die 2000er Serie kamen auf den Markt und wurden im Nachkriegs-Deutschland Erfolgsschlager.
1970 – 1993Eberhard v. Kuehnheim hat als Vorstandsvorsitzender die Zahl der Beschäftigten von anfangs 23.000 auf 70.000 Mitarbeiter erhöht. WOW.
1972 fanden die XX. Olympischen Sommerspiele in München auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld genau vis à vis der BMW AG statt. Der vom Wiener Stararchitekten Prof. Dr. Karl Schwanzer geplante BMW Vierzylinder – inzwischen ein Wahrzeichen von München – war zwar 1972 noch nicht bezugsfertig, jedoch soweit fertig gestellt, dass Milliarden Fernsehzuschauer aus aller Welt das architektonische Wunderwerk bestaunen konnten.
Eberhard v. Kuehnheim hatte es durchgesetzt, dass auf der Westfassade in Blickrichtung der Olympischen Sportkampfwettstätten das BMW–Logo auf einer Stofffahne angebracht wurde, sozusagen probeweise. Die Stadt München hatte nämlich 1972 die Genehmigung verweigert, das BMW-Logo auf alle 4 Zylinder aufzustellen.
1973 – Bezug des Vierzylinders mit 22 Stockwerken als Verwaltungszentrale mit rund 2.500 Beschäftigten – der 22. Stock wurde Chef-Etage für Vorstand und Aufsichtsrat
1990 – Eröffnung des F.I. Z. – die Denkfabrik im Stadtviertel Milbertshofen / Am Hart (die baldmöglichst um 4000 weitere Mitarbeiter erweitert werden soll)
1994 – Übernahme von Rover mit Mini und Land Rover
2000 – Verkauf von Rover für symbolisch zehn Pfund Sterling – der Mini verbleibt bei BMW
2003 – Kauf der Markenrechte von Rolls Royce (Phantom), Produktion in England
2007 – Die BMW Welt wird eröffnet als Herz der Marke BMW „Enjoy Driving“ und Eventarena im Doppelkegel mit Talk Shows und Jazz Awards
Automobilabholung von etwa 248 Fahrzeugen pro Woche in der BMW Welt
2016 – Hundert Jahre BMW Erfolgsgeschichte mit den Marken BMW, Mini und Rolls Royce
For 100 years the BMW brand has stood for a dynamic driving experience and pioineering innovations – in design as well as in technology.
Art Car Jeff Koons BMW M3 GT2 2010
The BMW Welt was openerd in 2007, and the exhibition and discovery centre is now at the very heart of the BMW brands’s operations. In 2012 the exhibitions were redesigned, and now we can experience all the BMW Group brands under one roof.
The automobile heart of the city beats just a short distance from the Olymic Park. BMW Welt presents all the brands and facets of the BMW Group from BMW, BMW i, BMW M, MINI and Rolls-Royce Motor cars through to BMW motorcycles.
The unusual architecture of the BMW Welt with its apparently floating roof structure and the different spatial perspectives prove visitors and customers collecting their automobiles with a vivid variety of themes relating to mobility, technology and innovation. Speed, movement and dynamics are expressed in the impressive Double Cone, which is used as a setting for brand presentations and events.
Barbara Schöne, Munich City Councilor 1996 – 2002
IMORTANT
I am not a BMW guide. I am an Official Tour Guides of the city of Munich. Only BMW guides guide inside BMW buildings. You make your own appointments if you want to be guided by BMW employees. Or you take a tour on your own after I will have dropped you at the main entrance into the BMW Welt and an detailed introduction. During our bus or limousine ride, I will give you plenty of information about the BMW Group, the history and the philosophy of BMW AG and the interior (WC, Coffee Shop, Boutique).
The Augustine monastery in Berchtesgaden was founded in 1080. Old world houses, the castle and the Gothic Church of St. Peter and St. John form the historical park of the town.
Other well known attractions are the salt works, the documentation center on the Obersalzberg and Hilter’s summer residence on top of the 1900 m high Kehlstein, also known as the “Eagle’s Nest”.
The Königsee lies between high mountain ridges in a romantic national park, a silent boat rides to see St. Bartholomae Chapel is mostly recommended.
Barbara Schöne, Official Tour Guide of Munich in German, English and French
Obersalzberg Eintritt ins Museum und das Tunnelsystem der NSDAP (gebaut ab etwa 1942)Tunnel (Stollen) – bereits ausgebaut und für Besucher zugänglich (ab Ende 2023/2024)Im Museum: Eingang in den öffentlichen Bereich des Tunnelsystems für Adolf Hilter und seine NSDAP Das Kehlsteinhaus (Eagle’s Nest) in dem Eva Braun auch Benito Mussolini empfing
Benito Mussolini’s Geburtstagsgeschenk für Adolf Hitler zum Fünfzigsten – ein Marmor-Kamin im Salon des Kehlsteinhauses (heute Restaurant)
Gipfelkreuz vor der Kulisse rund um Berchtesgaden und Königsee – ein Lieblingsort für Filmdrehs
The extension building at the Obersalzberg was only finished in Winter 2021/2022 and – at the end – did cost more than 30 Million Euros. Late 2023 oder in 2024 the tunnel system of the Nazis can be visited in the Documentation Center Obersalzberg. As the Allied Forces destroyed the Nazi-Villas all around Obersalzberg including Hitler’s deluxe residence called “Berghof” at the end of World War II, it is recommended to visit the Documentation Center for videos, photos and a historic map on display.
Einer der 6 roten RVO-Diesel-Busse auf der 6,5 km langen Kehlsteinstraße
Um zum Kehlsteinhaus zu gelangen, muss jeder Tourist ab Obersalzberg umsteigen in einen der roten Busse des Busunternehmens Regionalverkehr Oberbayern (RVO), nachdem er/sie vorher einen Platz reserviert und das Ticket am Ticketschlater abgeholt hat. Vorab-Reservierungen sind wegen des hohen Andrangs sehr empfehenswert. Künftig sollen die rund 300 000 Gäste pro Jahr elektrisch die höchstgelegene Busstrecke hinauf chauffiert werden. Acht Busse wurden 2023 geordert, jeder einzelnde kostet knapp eine halbe Million Euro. Aktuell setzt man bei der RVO noch auf Diesel-Busse, die Jahr für Jahr hunderttausende Gäste zu einem der beliebtesten Ausflugspunkte Bayern transortieren. Die Busse sind in den Sommermonaten fast täglich voll besetzt.
Die Kehlsteinstrecke gilt als höchstgelegene Buslinie und gleichzeitig als Bewährungsprobe der besonderen Art für die Bustechnik. Über enge Kurven geht es über die 1938 fertiggestellte Straße auf den 1900 Meter hohen Berg bei Berchtesgaden. Die Straße führt die rund 6,5 Kilometer an der Südseite des Kehlsteins entlang, passiert dabei fünf Tunnel und bewältigt einen Höhenunterschied von 700 Höhenmeter zu “Deutschlands höchster Endhaltestelle”. Vergleichbare Strecken gibt es keine.
Das “Eagle’s Nest” (Kehlsteinhaus) auf dem rund 1900 m hohen Kehlstein – zum 50. Geburtstag von Hitler gebaut, um dort oben Diplomaten zu empfangen. Der erste Diplomat war der französische Botschafter, der diesem geschichtsträchtigen Ort den Namen “Eagle’s Nest” gab, weil er den Ort mit einem Adlerhorst verglich.
iPhone-Aufnahme von BARBARA SCHÖNE am 19. Juli 2023 nach einem Regenschauer
Wenn man den wertvoll verspiegelten Messing-Aufzug (Original) in die Lobby des Kehlsteinhauses bewundert hat, ist es Pflicht (moralisch), bis zum Gipfelkreuz hinaufzusteigen.
Ortsplan Obersalzberg (Sperrgebiet während der Nazi-Zeit)
und eine der ältesten Großsalinen der Welt in Bad Reichenhall!
Die Alte Saline Bad Reichenhall zeugt von einer 4000 Jahre alten Salzgeschichte und repräsentiert die kein anderes Wahrzeichen Geschichte und das Prestige der Stadt.
Die alte Soleleitung – ein technisches Meisterwerk
1816 erhielt der königlich bayerische Salinenrat Georg von Reichenbach von König Max I. und seinem Minister Grafen Montgelas den Auftrag zum Bau der Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall. Ihm gelingt eine technische Meisterleistung. Er baut die Soleleitung und konstruiert die berühmte Reichenbachpumpe. Das ist eine Wassersäulenhebemaschine zur Überwindung der Höhendifferenzen. Die historischen Anlagen sind heute in der Alten Saline und im Salzbergwerk Berchtesgaden und auf dem Wanderweg entlang der Alten Soleleitung von Berchtesgaden nach Ramsau zu bewundern.
Begeben Sie sich mit mir auf die Spuren der Gewinnung des Salzes. Erleben Sie die faszinierende Welt von Fortschritt und Technik eines der bedeutendsten Industriedenkmäler Bayerns. Spüren Sie auf spannenden Führungen der Vergangenheit der Stadt nach und lassen Sie deren Historie erlebbar werden.
Ich freue mich auf Ihr Feedback und Ihre Buchung
eines Tagesausflugs – gerne auch in Verbindung mit einer Entdeckungsreise durch das Salzbergwerk Berchtesgaden auf den Spuren des “Weißen Golds”
Barbara Schöne
40 Jahre Reiseleiter und Gästeführer von Touristen aus bisher
50 Ländern in Deutsch, Englisch und Französisch
Das Salzbergwerk Berchtesgaden ist ein Ort, an dem seit 1517 Salz abgbaut wird. Es öffnete vor mehr als 170 Jahren zum ersten Mal seine Tore für Besucher. Das älteste aktive Salzbergwerk Deutschlands präsentiert sich stimmungsvoll funkelnd und beeindruckend abenteuerlich. Die faszinierende Führung durch das Salzbergwerk ist eine geheimnisvolle Mischung aus Spannung, effektvollen Inszenierungen und historischem Charme.
Auf einer unvergesslichen Reise führen uns Bergmänner durch das unterirdische Stollensystem tiefer hinein in den Berg. Beliebte Höhepunkte wie die Rutschen oder die Fahrt über den Spiegelsee verschmelzen mit packenden Informationen über das “Weiße Gold“. Anhand des neuen Stollenplans lässt sich genau verfolgen, wo sich diese Höhepunkte befinden. So nehmen wir Guides zusammen mit Jung und Alt die Spur durch den Berg im Wunderwerk des Weißen Goldes auf.
Kommen Sie mit und wandern Sie mit mir auf den Spuren des “Weissen Golds”. Barbara Schöne 40 Jahre Erfahrung mit Gästeführungen von Touristen aus bisher 50 Ländern
Das Hauptschloss Nymphenburg wurde ab 1664 nach der Geburt des lang ersehnten Thronfolgers Max Emanuel von italienischen Architekten vor den Toren von München erbaut.
Biographie
Am 25. August 1845 wurde der legendäre Kronprinz Ludwig und spätere Bayernkönig Ludwig II in Schloss Nymphenburg geboren. Seine eigentliche Heimal lag jedoch in den bayerischen Bergen. Am wohlsten fühlte er sich in der Bergeinsamkeit. Ludwig II. regierte in Bayern von 1864 bis 1886. Der Märchenkönig Ludwig II. starb am Pfingstsonntag, 13. Juni 1886, unter bisher mysteriösen Umständen zusammen mit seinem Gutachter Dr. Bernhard von Gudden im Starnberger See.
König Ludwig II. im kostbaren Umhang aus mit Goldfäden besticktem Samt und Hermelin (G. Schachinger)
Ein ewig Rätsel
Der Mythos bildete sich schon zu Lebzeiten des Königs. “Ein ewig Rätsel will ich bleiben mir und anderen” hatte Ludwig einst seiner Erzieherin geschrieben. Dieses Rätselhafte fasziniert die Menschen noch heute.
Der Dichter Paul Verlaine nannte Ludwig II. den “einzigen wahren König dieses Jahrhunderts”. Der menschenscheue Träumer, das Gegenbild eines Bürgerkönigs, ist noch heute als “der Kini” in Bayern präsent und wird als Idol verehrt.
Schloss Linderhof war das Lieblingsschloss des baufreudigen Königs. Vor dem Schloss ist die vergoldete Liebesgöttin Venus inmitten eines großzügigen Wasserbassins dargestellt.
Seine Schlösser sollte nie ein Fremder betreten. Seit dem Tode König Ludwigs II. wurden sie bisher von mehr als 60 Millionen Menschen besucht. Die drei Königsschlösser sind steinerne Zeugen der idealen Gegenwelt, die der König sich in Abwendung von der Gegenwart errichtete. Sie wurden die Bühne seines Lebens als König von Gottes Gnaden.
An dem Versuch der Selbstverwirklichung im Historischen, im Poetischen und im Idealen ist Ludwig II. schließlich gescheitert. Um seinen myseriösen Tod haben sich viele Legenden gebildet. In einem privaten Film wollte ein Königstreuer 2018 im Gemeindehaus in Putzbrunn sogar darlegen, dass König Ludwig II im Starnberger See rücklings erschossen wurde. Die offiziele Version spricht davon, daß der König seinen Tod der Rückkehr in die Wirklichkeit vorzog.
Kronprinz Ludwig
Portrait des jungen Ludwig (W. Tauber)
Der Geburtstag des Kronprinzen fiel auf den Tag des heiligen Ludwig IX., König von Frankreich und Stammvater des Hauses Bourbon. König Ludwig I. von Bayern, sein Großvater und Taufpate, war auch am 25. August geboren worden. König Ludwig I. hat also Ludwig XVI. von Frankreich zum Paten gehabt. Für das Selbstverständnis des Kronprinzen blieb diese Beziehung zum Königshaus der Bourbonen zeitlebens bedeutsam.
Ludwig und sein jüngerer Bruder Otto wurden streng und pflichtbetont erzogen. Die Eltern waren König Maximilian II. von Bayern und seine preußische Gemahlin, Königin Marie. Die Eltern hielten Distanz zu ihren Söhnen.
“Ludwig kostümierte sich gern … Ludwig zeigte Freude am Theaterspielen, liebte Bilder und dergleichen … Ludwig schenkte gern anderen von seinem Eigentum, Geld und Sachen” vermerkte die Mutter. All das blieb so. Auch die starke Phantasie, der Hang zur Solitude und sein ausgeprägtes Hoheitsgefühl sind bei Ludwig von Kindheit an überliefert.
König Ludwig II. wurde als junger König von Bayern in seiner Paradeuniform mit Hermelinumhang portraitiert (F. v. Piloty)
Der junge König
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters König Maximilian II bestieg Ludwig mit erst 18 Jahren 1864 den Thron. Der jugendliche Ludwig war ohne Lebens- und Politikerfahrung. Von den Frauen, insbesondere von Europas Prinzessinnen, wurde Ludwig schwärmerisch verehrt.
Im Rückblick äußerte er 1873: “Ich bin überhaupt viel zu früh König geworden. Ich habe nicht genug gelernt. Ich hatte so schön angefangen, Staatsrecht zu lernen. Plötzlich ward ich herausgerissen und auf den Thron gesetzt. Nun, ich suche noch zu lernen …”
Schon 1866 erlitt Ludwig II. die größte Niederlage seines Lebens. Das expandierende Preußen besiegte 1866 im “Deutschen Krieg” Österreich und das Königreich Bayern. Seitdem war Bayern außenpolitisch von Preußen abhängig. Damit hat König Ludwig II. seine Souveränität verloren und war nur noch ein “Vasall” seines preußischen Onkels.
Richard Wagner
Die Musikdramen und Schriften Richard Wagners begeisterten bereits den Kronprinzen. Mit 14 Jahren durfte er zum erten Mal die Oper “Lohnegrin” besuchen. Er war fortan fasziniert von der Persönlichkeit Richard Wagners und dessen Umfeld mit der schönen Cosima von Bülow (Tochter des Komponisten Franz Liszt). Ludwig beschloss, den Komponisten nach München zu holen, sobald er König sei. Die Festspielidee faszinierte den romantischen Monarchen. 1864 ließ der junge König den sächsischen Komponisten Wagner zu sich rufen und rettete ihn damit aus größter Not und dem Schuldturm in Wien.
“… Heute wurde ich zu ihm geführt. Er ist leider so schön und geistvoll, seelenvoll und herrlich, dass ich fürchte, sein Leben müsse wie ein flüchtiger Göttertraum in dieser gemeinen Welt zerrinnen. Von dem Zauber seines Auges können Sie sich keinen Begriff machen. Wenn er nur leben bleibt! Es ist ein unerhörtes Wunder!” schwärmte der Komponist nach der ersten Begegnung in München.
Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung König Ludwig II. für Richard Wagner entstanden viele weltberühmte Opernwerke und das Festspielhaus in Bayreuth, Fotografie F. Hanfstaengl
In den folgenden Jahren wurde München durch die Uraufführungen von “Tristan und Isolde” (1865), “Die Meistersinger von Nürnberg” (1868), “Das Rheingold” (1869) und “Die Walküre” (1870), zur Musikhauptstadt Europas. Ludwig II. führte damit die mäzenatische Tradition des Hauses Wittelsbach glanzvoll fort.
Wagner allerdings musste München schon Ende 1865 verlassen, da er sich in Regierungsgeschäfte einmischte. Zudem lebte er auf Kosten des romantischen Königs verschwenderisch wie ein Fürst. Später verwahrte sich Ludwig II. auch gegen antisemitische Äußerungen des Freundes. Am kostspieligen Dienst für das Genie Wagner hielt der König allerdings fest.
Das für München geplante monumentale Festspielhaus wurde in stark vereinfachter Form in Bayreuth errichtet und 1876 mit dem Zyklus “Der Ring des Nibelungen” eingeweiht. 1882 wurde in Bayreuth “Parsifal” uraufgeführt. Ohne das Engagement König Ludwigs II. hätte es die Bayreuther Festspiele nie gegeben. Für diese wegweisenden Entscheidungen unseres Märchenkönig bin ich als Wagnerianerin heute noch aus tiefstem Herzen dankbar.
Gegenwelt
Ludwig II. war durchdrungen von der Idee eines heiligen Königtums von Gottes Gnaden. In der Realität war er ein konstitutioneller Monarch. Er war ein Staatsoberhaupt mit Rechten und Pflichten und geringen Spielräumen. Er begann mit der Errichtung seiner drei Königsschlösser in Linderhof, Hohenschwangau und auf der Herreninsel. Mit dem Schlösserbau kreierte sich der König seine Traumwelt. Er lebte in einer unrealistischen Gegenwelt, in der er sich als wahrer König empfinden konnte. Seit etwa 1875 lebte der König nachts und schlief am Tage.
Bereits 1868 entstanden von Theatermalern geschaffene Idealentwürfe für eine “Neue Burg Hohenschwangau” hoch über dem beschaulichen Hohenschwangau seines Vaters. Der erste Entwurf zeigte einen “Byzantinischen Palast” und eine Kopie von Versailles.
Das Prunktreppenhaus in Schloss Herrenchiemsee wurde noch prächtiger und großzügiger errichtet als das Treppenhaus von Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich in Versailles.
Die “Neue Burg” (heute Schloss Neuschwanstein genannt) versetzte den scheuen König in das christliche Königtum des Mittelalters. Ab 1878 wurde das neue Versailles Herrenchiemsee errichtet. Es vergegenwärtigte den barocken Absolutismus der bourbonischen Könige Frankreichs, die Ludwig sehr verehrte.
Schloss Linderhof war das Lieblingsschloss des baufreudigen Königs. Vor dem Schloss ist die vergoldete Liebesgöttin Venus inmitten eines Wasserbassins dargestellt.
Linderhof im Graswangtal wurde ab 1869 zu einem Sammelplatz für Illusionen verschiedenster Herkunft. Dort wurde die modernste Technik unter anderem durch Herrn Siemens unterstützt. Werner von Siemens ist der Gründer des größten deutschen Unternehmens für Elektrik und Elektronik von heute.
Nächtliche Schlittenpartie Ludwigs II. (R. Wenig)
Auch bei der Folge fantastischer Kutschen und Schlitten wurde modernste Technik verwendet. Der romantische träumerische König ließ sich gerne nachts kutschieren. Die Schlittenbeleuchtung war eine mit Batterie betriebene Laterne.
Gegenüber dem Aufenthalt in den Bergen wurden seine Tage in München immer kürzer. Ludwig II. wollte auch in München seine Gegenwelt aufrechterhalten. Dabei halfen ihm die “Separatvorstellungen” im Hoftheater. Die Opern- und Schauspielaufführungen wurden nur für den König allein aufgeführt. Er hatte sich zwei Tage vor der Hochzeit mit seiner Verlobten getrennt. Seine junge Cousine Prinzessin Sophie in Bayern war untröstlich. Auch ihr Leben verlief anders als von den liebenswerten Eltern geplant.
Königshaus am Schachen
Ab 1870 ließ Ludwig II. ein Ferienhaus im Schweizer Chalet-Stil auf der Schachenalm im Hochgebirge auf knapp 1900 Metern Höhe errichten und eine Zufahrt von Elmau aus anlegen. Die grandiosen Hochgebirgseindrücke der bayerischen Alpen faszinierten Ludwig. Das Erdgeschoss wurde mit wertvollem Zirbelholz getäfelt. Eine Wendeltreppe geht hinauf in einen hohen Raum. Dieser ist üppig mit vergoldetem Ornament ausgeziert und von großen bunten Glasfenstern phantastisch beleuchtet. Kostbare Teppiche sind ausgelegt. In diesem “Maurischen Saal” ließ der König Ideen aus einem historischen Saal im Palast des Sultans Selim II. verwirklichen. An den Wänden hängen prunkvolle Leuchter, in der Mitte befindet sich ein Springbrunnen, daneben stehen Vasen mit Straußenfedern, bunt verglaste Fenster tauchen den Saal in ein Farbenmeer. Ludwig und seine Diener trugen hier türkische Tracht und rauchten Wasserpfeife anlässlich seines Geburtstages am 25. August. Die Iden zum orientalischen Dekor entdeckte der schwärmerische König in einem britischen Buch, da er sich gern und oft mit den Kulturen des Orients beschäftigte.
Auf unserer rund 2-stündigen Auto- / Busrundfahrt erzähle ich Ihnen als Gästeführer die Geschichte des Königshauses. Sie erfahren Details aus dem ungewöhnlichen Leben des schwärmerischen Königs sowie über die technischen und politischen Schwierigkeiten beim Bau der “Burg”. Sofort nach dem mysteriösen Tod des knapp 42jährigen Königs wurde der Bau eingestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An Pfingstsonntag, 13. Juni 1886, waren der König und sein Leibarzt Dr. von Gudden von einem Spaziergang am Starnberger See am Abend nicht nach Schloss Berg zurückgekehrt. Ein Suchtrupp wurde losgeschickt. Der Leibfischer Ludwigs, Jakob Lidl an der Spitze, fischte die beiden leblos aus dem Starnberger See und erkannte eindeutig den Psychiater und seine Majestät. Was wirklich passiert ist, ist der Öffentlichkeit nicht bekannt. Die einzig wahre Geschichte wird es wohl nie geben.
Auf einen harten Fels gebaut steht Schloss Neuschwanstein hoch über der Pöllatschlucht mit grandiosem Blick hinüber zum Forgensee, Alpsee und nach Füssen.
Barbara Schöne, Reiseleiterin und Gästeführerin seit 40 Jahren
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