Berchtesgaden – Königsee – Eagle’s Nest

Berchtesgaden – Königsee – Eagle’s Nest

The Augustine monastery in Berchtesgaden was founded in 1080. Ancient houses, the hunting castle of the Wittelsbach and the Gothic Church of St. Peter and St. John are part of the historical park downton.

Other well known attractions are the salt mine.Uphill the documentation center on the Obersalzberg and Hilter’s summer residence, also known as the Eagle’s Nest, attracts more and more tourists.

img_2115Kehlsteinhausimg_2121-2Cross on top of the summit of the Eagle’s Nest

Diese Amateraufnahme zeigt das vielfach fotografierte Gipfelkreuz mit Blick auf das Kehlsteinhaus.

Am Obersalzberg bei Berchtesgaden befand sich Hitlers Feriendomizil. Nach 1933 wurde das Haus zum zweiten Regierungsstitz neben Berlin ausgebaut. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es von den Alliierten zerstört. 1999 wurde die Dokumentation Obersalzberg als Lern- und Erinnerungsort für 40 000 Besucher pro Jahr errichet. Doch die jährliche Besucherzahl stieg auf mehr als 150 000 an. Deshalb wurde 2014 ein Erweiterungsbau beschlossen, der im Winter 2021/22 fertig gestellt sein wird. Die Baukosten betragen mindestens 30 Millionen EUR.

Below that mountain cross lies the pretty lake called Königsee. The long stretched lake is located between high mountain ridges in a romantic national park. It is highly recommended to join a silent boat ride to see St. Bartholomae Chapel and to listen to the echo caused by the bootman.

Only in summer it is possible to get up to the EAGLE’ S NEST when the snow has melted. You take one of the six public busses driving up a steep and crooked street to get to a long tunnel system. This way you finally get to a splendid elevator made in the 1930th out of exquisit brass. It is highly recommended to take a tour guide from Munich up to Eagle’s nest not to get stuck in long waiting lanes in vain for the red busses. I will be pleased to be your tour guide.

Garmisch-Partenkirchen  – Schisprungschanzen und neue Zugspitz-Seilbahn

Garmisch-Partenkirchen – Schisprungschanzen und neue Zugspitz-Seilbahn

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partnekirchen ist bekannt für das Neujahrsspringen am 1. Januar im Rahmen der Vierschanzentournee (New Years Ski Jumping Contest).  Der SC Riessersee wurde im Eishockey mindestens 10 Mal Deutscher Meister. Am 6. Januar wird die bayerische Meisterschaft im Hornschlittenfahren ausgetragen. Im Juni findet das Richard-Strauss-Festival statt. Das erste Juli-Wochenende gehört den BMW Motorrad Fans (Motor Bike Days). Zudem ist Garmisch-Partenkirchen ein beliebter Altersruhesitz (Residence for Seniors).

1936 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. 1978 die Alpine Skiweltmeisterschaft. Auf der nahe gelegenen natürlichen Wildwasserstrecke der Loisach fanden mehrfach Weltmeisterschaften im Kanu-Wildwasser-Rennsport statt.

Persönlichkeiten, die in der Stadt lebtenund wirkten:

Hermann Levi (Dirigent und Pianist). Julian Marcuse (Arzt). Richard Strauss (Komponist 1864 – 1949). Avery Brundage (IOC-Präsident). Rosi Mittermaier (Skirennläuferin) und ihr Sohn Felix Neureuther (Skirennläufer).

 

Schisprungschanzen im Sommer

Viele Details finden Sie auf meiner Liste mit den “Partner und Links”

Impressionen auf der Zugspitze 11.9.2017

Zugspitzplatt und Gletscher

Zugspitzplatt und Gletscher

Gipfelkreuz der Zugspitze (2997m)

Gipfelkreuz der Zugspitze (2997m)

Über den Wolken

Über den Wolken

Schneefernerhaus (errichtet 1897)

Schneefernerhaus (errichtet 1897)

Neun Ärzte aus Pakistan auf der Zugspitze

Neun Ärzte aus Pakistan auf der Zugspitze

Münchner Haus auf der Zugspitze

Münchner Haus auf der Zugspitze

Die neue Seilbahn ZugspitzeEine Seilbahn der Superlative

Seit Dezember 2017 erschließt die topmoderne Seilbahn Zugspitze den höchsten Berg von Deutschland mit einem Höchstmaß an Komfort für die Fahrgäste. Sechs Jahre lang wurde unter widrigsten Bedingungen auf knapp 3000 Metern Höhe geplant und gebaut. Pro Jahr drängen rund eine halbe Million Besucher auf die Zugspitze.

Die beiden bodentief verglasten Großraumkabinen bieten jeweils Platz für 120 Personen. Sie befördern 580 Fahrgäste pro Stunde ohne Wartezeiten auf den Gipfel. Dabei passieren sie die mit 27 Metern weltweit höchste Stahlbaustütze für Pendelbahnen. Die Kabinen überwinden den weltweit größten Gesamthöhenunterschied von 1.945 Metern in einer Sektion. Das weltweit längste freie Spannfeld misst 3.213 Meter. Das sind gleich drei Rekorde.

Talstation der neuen Zugspitz-Seilbahn am Eibsee

Zudem genießen die Fahrgäste einen wundervollen Panoramablick auf den malerischen Eibsee, die Waxensteine und die Alpspitze.  Die integrierte Scheibenheizung ermöglich selbst bei schlechtem Wetter ungetrübte Sicht. Bei klarem Himmel reicht der Blick sogar über München hinaus. Die beiden Kabinen sind mit ihrem edlen Design echte Hingucker.

Ganz oben auf Deutschlands höchstem Gipfel erwartet die Besucher das einzigartige 360 Grad Panorama mit Blick über 400 Alpengipfel in vier Ländern. Dieses unvergleichliche Seilbahnerlebnis führt Alpinisten, Sommerausflügler, Wintersportler und Touristen aus aller Welt mit First-Class-Komfort auf den Zugspitzgipfel und zum Panoramarestaurant mit Gipfelterrasse

Bayreuth – Festspielstadt der Richard-Wagner Festspiele

Bayreuth – Festspielstadt der Richard-Wagner Festspiele

Wegen der massiven Ausbreitung des Corona-Virus wurde die lange geplante “Lohengrin”-Premiere in Barcelona abgesagt. Klar ist auch, dass auch die Richard-Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel in Bayreuth in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden können. Die mit Spannung erwartete Neuinszenierung des “Ring des Nibelungen” vom jungen Regisseur Valentin Schwarz muss verschoben werden – voraussichtlich auf das Jahr 2022.

Wer ab 2021 zur Festspielzeit nach Bayreuth kommt, kann sehr spannende und packende Tage erleben. Seit Jahren steht Star-Dirigent Christian Thielemann im Orchestergraben am Pult und lässt Richard Wagners dramatische Opernmusik in der besten Akustik der Welt erklingen. Wer Lust und Zeit an einem spielfreien Tag hat, sollte eine der zahlreichen sehenswerten Highlights rund um den Grünen Hügel besuchen.

Das Neue Schloss mit Hofgarten wurde 1753 von Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth für seine Gattin Markgräfin Wilhelmine erbaut.
Das Markgräfliche Opernhaus ist im 18. Jahrhundert als Opernhaus entstanden. Es steht den berühmtesten Häusern seiner Zeit an Größe und Pracht in nichts nach.
Die Eremitage hat einen zauberhaften Garten mit zahlreichen Brunnenanlangen, dem Ruinentheater und der Unteren Grotte.
Der Felsengarten Sanspareil „C’est sans pareil!“ „Das ist ohnegleichen!“ soll ein Gast Markgraf Friedrichs ausgerufen haben, als er die bizarre Felsenwelt in dem Buchenhain unweit der Burg Zwernitz erblickte.
Schloss und Park Fantasie Drei Jahre nach dem Tod seiner Gattin Wilhelmine begann Markgraf Friedrich mit den Bauarbeiten 1761 für ein Schloss in Donndorf mit spätbarocken Gartenanlagen im Stil des sentimentalen Landschaftsgartens. Seine Tochter ließ eine Katakombe und die Säule der Eintracht hinzufügen.

Die Villa Wahnfried war ursprünglich das Wohnhaus und der Rückzugsort von Richard Wagner. Heute ist die Villa Wahnfried Museum und Wallfahrtsort seiner Verehrer aus der ganzen Welt.

Das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel ist auch außerhalb der Festspiel- und Probenzeit sehenswert. Es gilt als das Mekka der Opernfreunde rund um den Globus.

Von 1967 bis 2010 habe ich mit einigen wenigen Unterbrechungen mangels Festspielkarten die Richard-Wagner-Festspiele besucht. Entweder hatte ich Zugang zu Generalproben dank Kammersänger Jean Cox aus Mannheim oder zu Premierenvorstellungen. Der Besuch einer Vorstellung während der Premierenwoche waren für mich die glücklichsten Momente in meinem Leben. Mir gingen die erotischen Opernkompositionen von Richard Wagner mit der besten Akustik der Welt im sprichwörtlichen Sinne “unter die Haut”. Zudem hatte ich das große Glück, in den Pausen und im Anschluss an die Vorstellungen in der “Eule”, im Gasthof “Weihenstephan” oder bei Events der HÖR ZU oder der Deutschen Grammophon bekannten Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zu begegnen. Renommierte Persönlichkeiten aus dem Show-Biz und Mitglieder des Festspiel-Ensembles trafen sich am Grünen Hügel.

Jesco Hans Heinrich Max Freiherr von Puttkamer war ein deutsch-US-amerikanischer Raumfahrtingenieur und Autor. 40 Jahre lang stand er im Dienst der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA und war deren Dienstältester Mitarbeiter. Jedes Jahr trafen wir uns in Bayreuth.
Erika Heck (1914 – 2015) wurde in den Medien als die Grande Dame von Bayreuth neben der Begum und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis beschrieben. Erilein war von jedem geliebt und verehrt. Am 28. Mai 2014 feierte sie ihren 100.sten Geburtstag im Mannheimer Hof Steigenberger mit 100 Gästen aus nah und fern. Festspielintendantin Eva Wagner-Pasquier war auch dabei.
Walther und Ilona Riemerschmid
Nach einer Premierenvorstellung trafen wir uns regelmäßig beim Staatsempfang der Bayerischen Staatsregierung oder zur traditionellen Einkehr im Gasthaus Weihenstefan (siehe Foto).

Festspielleiter Wolfgang Wagner konnte viele prominente Festspielgäste begrüßen: Bundespräsident Richard von Weizäcker,

Václav Havel (ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik),

Hans-Dietrich Genscher (vormals Bundesminister des Innern sowie von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler),

den bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß,

Vico von Bülow mit seiner Hauptdarstellerin Evelyn Hamann (die mit ihrem Partner Loriot jeden Sketch penibel plante und leider 2007 an Lymphdrüsenkrebs starb),

Walther Scheel, der vierte Bundespräsident der BRD,

der ehemalige Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle mit Ehemann und Sportmanager Michael Mronz (siehe Foto).

Ein Mitglied des Brenninkmeijer-Familien-Clans (C&A) gehörte ebenso jahrelang zu den Festspielgästen wie Entertainer und Moderator von “Wetten, dass…” Thomas Gottschalk mit Gattin Thea und eine bunte Schar von Promis und populären Schauspielern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte vielfach die Festspiele zusammen mit Ehemann und Physiker Prof. Joachim Sauer (siehe Foto).

Natürlich fehlt niemals Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in der ersten Reihe im Festspielhaus.

Viel bewundert war in den 1980er und 1990er Jahren die strahlend schöne Begum Aga Khan umgeben von ihren Märchenprinzen wie aus 1001 Nacht.

Ich hatte das große Glück, als Gast des Mannheimer Kammersängers Jean Cox (wir waren 50 Jahre lang befreundet) in seinem Haus in Peesten mit meinem Töchterchen Petra, Cocker-Spaniel und Ehemann Wulf wohnen zu können. Dort konnte ich beispielsweise die interessante Schwiegertochter Richard Wagners, Winifred Wagner, kennen zu lernen. Sie war Festspielleiterin in den 1930er Jahren. Winifred Wagner war die Mutter von Wolfgang Wagner, Wieland Wagner, Friedelind Wagner und Verena Lafferentz.

Auch unter den Fittichen meiner „Vize-Mama“ Erika Heck bin ich vielen prominenten Persönlichkeiten begegnet wie Schaupieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz aus Berlin (siehe Fotos) oder der britischen Opernsängerin Gwyneth Jones.

Barbara Schöne, Stadträtin a. D.

Auch heute noch bin ich im tiefsten Herzen “Wagnerianerin”, wenngleich ich die Inszenierungen der jüngsten Zeit nicht mehr genießen könnte und 2010 Bayreuth und den Richard-Wagner-Festspiele den Rücken kehrte. Die  Inszenierungen waren mir zu provokant bis unappetitlich. Ein Beispiel ist für mich Schlingensiefs Parsifal mit seinem morbiden Hasenfell aus Namibia als Schlussbild.

Die große Ära der 1960er, 1970er, 1980er und 1990er Jahre ging zu Ende. Es fehlen geniale Regisseure wie beispielsweise der Franzose Jean-Pierre Ponnelle, dessen innovative “Tristan-Inszenierung” mir bis ans Ende meiner Tage vor Augen ist. Ich vermisse lyrische Tenöre wie Kammersänger Jean Cox in seinen Glanzrollen als Lohengrin oder Siegfried. Von 1977 bis 1999 war Siegfried Jerusalem Mitglied des Ensembles der Bayreuther Festspiele. Unvergessen ist sein Tristan an der Seite der großartigen Waltraut Meier 1999 unter dem Dirigat von Daniel Barenboim.

Natürlich habe ich alle Einführungsvorträge besucht, anfangs bei Erich Rappl, später bei Stefan Mikisch. Auch diese Vormittage waren bereits musikalische Highlights in Vorbereitung auf die anschließende Premierenvorstellung (wenn ich eine Karte ergattert hatte).

Selbst Placido Domingo trat während der laufenden Opernaufführung überraschend als Parsifal auf.

Vielleicht bekommen auch heute noch Festspielchor und Festspielorchester frenetischen Applaus wie seit eh und je. Dieses unter die Haut gehende Musikerlebnis vermisse ich bis heute. Als ehemaliges Mitgied der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth wünsche ich diesem Mäzenatentum auch weiterhin großzügige Spender, damit die Bayreuther Festspiele nicht ganz von der Opernbühne verschwinden. Eva Wagner-Pasquier (siehe Foto) hat sich als künstlerische Leiterin bereits 2015 verabschiedet. Auch SIEMENS trat als Sponsor zurück.

Doch Christian Thielemann soll sich als Chef-Dirigent und nun als Musikalischer Direktor um die Verpflichtung von Sängern und die Besetzung des Orchesters bis 2020 kümmern. Großartig war 2002 sein Thannhäuser-Debut auf dem Grünen Hügel, das Musikgeschichte geschrieben hat. Meine “Vize-Mama” Erika Heck fiel mir nach der Vorstellung um den Hals mit den Worten “DAS IST BAYREUTH” !

Unvergessen sind auch die großzügigen Einladungen der lokalen Meisel-Brauerei an einem festspielfreien Tag in die Orangerie mit Sonnentempel der Eremitage. Unter den weiß-blauen Sonnenschirmen wurden dem Festspiel-Ensemble, Mitgliedern von Orchester und Chor und geladenen Gästen Weißwürste und ein süffiges Weißbier kredenzt – sehr zum Vergnügen der rund 800 Gäste und Dieter Mronz, dem Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth von 1988 – 2006 (siehe Fotos).

KLOSTER ANDECHS

KLOSTER ANDECHS

GEISTLICHES ZENTRUM – FÜR’ S LEIBLICHE WOHL SORGEN KLOSTERBIER UND HAXN IM BRÄUSTÜBERL

Der "Heilige Berg" Andechs

Die Wallfahrtskirche St. Nicholaus umgeben von den Gebäuden der Klosterbrauerei auf dem Heiligen Berg in Andechs

Das Kloster Andechs, von weither sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees gelegen, ist der älteste Wallfahrtsort Bayerns und seit 1850 Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München.

Wallfahrtsort

Die Benediktiner betreuen seit 1455 die Wallfahrt. Sie leben nach der Regel des Heiligen Benedikt. Die Kurzformel lautet “ora et laborabete und arbeite”. Auf dem Heiligen Berg engagiert sich die klösterliche Gemeinschaft in der Seelsorge für Wallfahrer, in der Pfarrseelsorge der umliegenden Gemeinden und in der Leitung der Wirtschaftsbetriebe.

Wirtschaftsgut

Als Wirtschaftsgut erzielt das Kloster Andechs gemäß dem Stiftungsauftrag König Ludwigs I. die Einkünfte für die Versorgung und den Unterhalt der Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs. Das Kloster erhält keine Kirchensteuermittel! Kloster Andechs finanziert mit seinen Einnahmen als Wirtschaftsgut das pastorale, soziale und kulturelle Engagement der Abtei in München und Andechs.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung

Seit 2003 leitet Abt Dr. Johannes Eckert die Gemeinschaft der Mönche in München und Andechs. Gemeinsam arbeiten Mönche und über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine nachhaltige Entwicklung des Klosters und seiner Wirtschaftsbetriebe.

DIE ANDECHSER WALLFAHRTSKIRCHE

Weithin sichtbar erhebt sich die Andechser Wallfahrtskirche mit ihrem charakteristischen Zwiebelturm auf dem höchsten Punkt des Heiligen Berges 700 Meter über dem Meeresspiegel.

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Die Wallfahrtskirche zum Hl. Nikolaus dominiert den Heiligen Berg in Andechs und ist bereits aus weiter Ferne zu sehen

Diese prachtvolle Kirche ist in der Tradition der hier vormals residierenden Grafen von Andechs – Meranien dem heiligen Nikolaus von Myra und der heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht.

Die Ursprünge für dieses Patrozinium gehen wohl bis in die Zeit der Andechser Grafen zurück. Schon um 1130 war die Nikolauskapelle der Andechser Burg Ziel von Pilgern und Wallfahrern. Hier wurde aller Wahrscheinlichkeit nach die wertvolle Reliquiensammlung der Andechser Grafen aufbewahrt.

Prachtvoller Hochaltar in der Wallfahrtskirche zum Hl. Nikolaus

Wer die Andechser Wallfahrts-Kirche auf dem Heiligen Berg betritt, den empfängt ein lichter barocker Hochaltar mit Aufstellung der Seitenaltäre. Die Lichtfülle dieses Rokoko-Juwels ist atemberaubend schön.

Die Wallfahrtskirche ist vom Klostergeviert durch einen schmalen Hof getrennt. Das ermöglicht eine Umrundung durch die Pilger. Das ist der so genannten Pfortenhof. Über dessen Zufahrt thront die kuppelartig bekrönte Abts- oder Prälatenkapelle. Über eine schmale Terrasse im Westen der Kirche und durch einen bogenförmigen Umgang an der Nordwestecke gelangen die Wallfahrer in den Pfortenhof. Von dort aus geht es zurück durch den Äußeren Hof im Osten und in den Fronhof im Süden. Dort liegt heute der Haupteingang in die Wallfahrtkirche.

 

EINE ZEITREISE ZURÜCK IN DIE ÜBER TAUSENDJÄHRIGE GESCHICHTE VON ANDECHS

Die Geschichte von Andechs beginnt lange vor der Gründung des Benediktinerklosters 1455

Der "Heilige Berg" mit der Wallfahrtskirche St. Nicholaus in Andechs

Das ist der Heilige Berg mit dem Benediktinerkloster in Andechs. Die Wallfahrt zum „Heiligen Berg steht in enger Verbindung mit dem Fund wertvoller Reliquien im Jahr 1388 unter dem Altar der ehemaligen Heiligen Kapelle.

Die Bezeichnung Heiliger Berg stammt von Herzog Ernst und erklärt sich aus dem Reliquienschatz, der hier verwahrt wird. Dessen Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Lassen Sie sich von einer Entdeckungsreise durch die über tausendjährige Andechser Geschichte begeistern.

Das Werden und Vergehen bedeutender Herrscherhäuser lässt sich hier gut nacherleben. Genauso ist es mit dem Jahrhunderte langen Engagement der Benediktiner in der Seelsorge und ihrem Beitrag zur kulturellen und ökonomischen Entwicklung Bayerns.

Das Kloster Andechs bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte von Kunst, Kultur, Architektur, Wallfahrt und Volksfrömmigkeit in Bayern vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart.

Doch auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Selbstdienung bei leckeren Spare Ribs oder knusprigen Haxn gibt es im Bräustuberl. An schön gedeckten Tischen speist man à la Carte im Klostergasthof in einem gotischen Gewölbe oder im Sommer auf einer großzügigen Terrasse mit grandiosem Blick bis zu den schneebedeckten Alpen. Hier genießt der Gast die schönen Seiten des Lebens, zum Beispiel einen Blick auf die Alpenkette mit Alp- und Zugspitze.

Ein beschaulicher Tagesausflug ist unter meiner Führung jederzeit möglich. Ich freue mich, Sie kurz in der wundervollen Rokoko-Kirche führen zu dürfen. Anschließend begleite ich Sie gern zu einer echt bayerischen Brotzeit und süffigem Klosterbier der Benediktinermönche.

Barbara Schöne, offizieller Gästeführer seit 40 Jahren für Deutsch, Englisch und Französisch

Steckerlfisch gegrillt – eine Andechser  Spezialität aus dem Ammersee / Starnberger See

Steckerlfisch vom Holzkohlengrill

Im Sommer werden im Andechser Biergarten Steckerlfisch auf dem Holzkohlengrill gegrillt und auf Pregamentpapier serviert. Diese Zubereitung einer Lachsforelle ist ganz besonders lecker.

Die Alte Salzstraße – Via Salina

Die Alte Salzstraße – Via Salina

Auf dieser informativen Stadtführung zeige ich Ihnen den früheren Handelsweg. Im Mittelalter wurde hier das kostbare Salz – das „weiße Gold“ – von Bad Reichenhall und Salzburg nach Landsberg am Lech und in den Westen und zum Bodensee befördert.

Wir beginnen vor dem Deutschen Museum an der Zweibrückenstraße. Ab hier wandern wir zum Isartor. Dort bewundern wir das Monumentalgemälde zwichen zwei dicken Türmen. Im Auftrag König Ludwig I zeigt es den bayerische Herzog Ludwig IV nach der Schlacht bei Ampfing. Er zieht umschwärmt und umjubelt in die Stadt ein. Der Herrscher aus dem Hause Wittelsbach hatte 1322 den Habsburger Friedrich den Schönen besiegt.

Das brachte ihm das Amt des römisch-deutschen Königs und später die Kaiserkrone ein. Nun hatte die kleine Stadt München nicht nur die Reichskleinodien sondern einen veritablen Kaiser des Heiligen Römischen Reichs in ihren Mauern. So wurde Ludwig der Bayer nach Herzog Heinrich dem Löwen zum zweiten Stadtgründer Münchens.

Durch die Portale des Isartors sind einst die Salzfuhrwerke aus Reichenhall und dem Salzkammergut gezuckelt. Ihre kostbare Fracht hat den wirtschaftlichen Aufschwung des jungen Münchens begründet.

Turm des Alten Rathauses

Das Petersbergl mit der Peterskirche und der Metzgerzeile – im Hintergrund das Alte Rathaus mit dem wieder aufgebauten Turm, in dem sich heute das Spielzeugmuseum befindet

Weiter geht’s an der Meztgerzeile von Ludwig dem Bayern am Fuße des Petersbergl vorbei. Wir nehmen in einer spätgotischen Gewölbehalle Platz, um uns eine Multimedia-Präsentation aus jener Zeit anzuschauen (kostenfrei).

Kommen Sie mit auf den Spuren des „weißen Goldes“ durch verwinkelte, mittelalterlich enge Gassen mit ihrem eigentümlichen Zauber. Wir blicken hinauf zum Standbild Herzog Heinrich dem Löwen. Wo steht das eigentlich?

Optional besuchen wir das Stadtmuseum, wo ich Sie gerne durch die entsprechende Sammlung führe. (Eintritte sind separat zu bezahlen).

Übrigens hat die spätbarocke St. Michaelskirche mitten in der Fußgängerzone eine besonders repräsentative Lage an der Alten Salzstraße (Via Salina).

Dauer 1,5 bis 2 Stunden

Barbara Schöne, offizieller Stadtführer seit 40 Jahren