Bayreuth – Festspielstadt der Richard-Wagner Festspiele

Bayreuth – Festspielstadt der Richard-Wagner Festspiele

Wegen der massiven Ausbreitung des Corona-Virus wurde die lange geplante “Lohengrin”-Premiere in Barcelona abgesagt. Klar ist auch, dass auch die Richard-Wagner-Festspiele auf dem Grünen Hügel in Bayreuth in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden können. Die mit Spannung erwartete Neuinszenierung des “Ring des Nibelungen” vom jungen Regisseur Valentin Schwarz muss verschoben werden – voraussichtlich auf das Jahr 2022.

Wer ab 2021 zur Festspielzeit nach Bayreuth kommt, kann sehr spannende und packende Tage erleben. Seit Jahren steht Star-Dirigent Christian Thielemann im Orchestergraben am Pult und lässt Richard Wagners dramatische Opernmusik in der besten Akustik der Welt erklingen. Wer Lust und Zeit an einem spielfreien Tag hat, sollte eine der zahlreichen sehenswerten Highlights rund um den Grünen Hügel besuchen.

Das Neue Schloss mit Hofgarten wurde 1753 von Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth für seine Gattin Markgräfin Wilhelmine erbaut.
Das Markgräfliche Opernhaus ist im 18. Jahrhundert als Opernhaus entstanden. Es steht den berühmtesten Häusern seiner Zeit an Größe und Pracht in nichts nach.
Die Eremitage hat einen zauberhaften Garten mit zahlreichen Brunnenanlangen, dem Ruinentheater und der Unteren Grotte.
Der Felsengarten Sanspareil „C’est sans pareil!“ „Das ist ohnegleichen!“ soll ein Gast Markgraf Friedrichs ausgerufen haben, als er die bizarre Felsenwelt in dem Buchenhain unweit der Burg Zwernitz erblickte.
Schloss und Park Fantasie Drei Jahre nach dem Tod seiner Gattin Wilhelmine begann Markgraf Friedrich mit den Bauarbeiten 1761 für ein Schloss in Donndorf mit spätbarocken Gartenanlagen im Stil des sentimentalen Landschaftsgartens. Seine Tochter ließ eine Katakombe und die Säule der Eintracht hinzufügen.

Die Villa Wahnfried war ursprünglich das Wohnhaus und der Rückzugsort von Richard Wagner. Heute ist die Villa Wahnfried Museum und Wallfahrtsort seiner Verehrer aus der ganzen Welt.

Das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel ist auch außerhalb der Festspiel- und Probenzeit sehenswert. Es gilt als das Mekka der Opernfreunde rund um den Globus.

Von 1967 bis 2010 habe ich mit einigen wenigen Unterbrechungen mangels Festspielkarten die Richard-Wagner-Festspiele besucht. Entweder hatte ich Zugang zu Generalproben dank Kammersänger Jean Cox aus Mannheim oder zu Premierenvorstellungen. Der Besuch einer Vorstellung während der Premierenwoche waren für mich die glücklichsten Momente in meinem Leben. Mir gingen die erotischen Opernkompositionen von Richard Wagner mit der besten Akustik der Welt im sprichwörtlichen Sinne “unter die Haut”. Zudem hatte ich das große Glück, in den Pausen und im Anschluss an die Vorstellungen in der “Eule”, im Gasthof “Weihenstephan” oder bei Events der HÖR ZU oder der Deutschen Grammophon bekannten Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zu begegnen. Renommierte Persönlichkeiten aus dem Show-Biz und Mitglieder des Festspiel-Ensembles trafen sich am Grünen Hügel.

Jesco Hans Heinrich Max Freiherr von Puttkamer war ein deutsch-US-amerikanischer Raumfahrtingenieur und Autor. 40 Jahre lang stand er im Dienst der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA und war deren Dienstältester Mitarbeiter. Jedes Jahr trafen wir uns in Bayreuth.
Erika Heck (1914 – 2015) wurde in den Medien als die Grande Dame von Bayreuth neben der Begum und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis beschrieben. Erilein war von jedem geliebt und verehrt. Am 28. Mai 2014 feierte sie ihren 100.sten Geburtstag im Mannheimer Hof Steigenberger mit 100 Gästen aus nah und fern. Festspielintendantin Eva Wagner-Pasquier war auch dabei.
Walther und Ilona Riemerschmid
Nach einer Premierenvorstellung trafen wir uns regelmäßig beim Staatsempfang der Bayerischen Staatsregierung oder zur traditionellen Einkehr im Gasthaus Weihenstefan (siehe Foto).

Festspielleiter Wolfgang Wagner konnte viele prominente Festspielgäste begrüßen: Bundespräsident Richard von Weizäcker,

Václav Havel (ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik),

Hans-Dietrich Genscher (vormals Bundesminister des Innern sowie von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler),

den bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß,

Vico von Bülow mit seiner Hauptdarstellerin Evelyn Hamann (die mit ihrem Partner Loriot jeden Sketch penibel plante und leider 2007 an Lymphdrüsenkrebs starb),

Walther Scheel, der vierte Bundespräsident der BRD,

der ehemalige Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle mit Ehemann und Sportmanager Michael Mronz (siehe Foto).

Ein Mitglied des Brenninkmeijer-Familien-Clans (C&A) gehörte ebenso jahrelang zu den Festspielgästen wie Entertainer und Moderator von “Wetten, dass…” Thomas Gottschalk mit Gattin Thea und eine bunte Schar von Promis und populären Schauspielern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte vielfach die Festspiele zusammen mit Ehemann und Physiker Prof. Joachim Sauer (siehe Foto).

Natürlich fehlt niemals Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in der ersten Reihe im Festspielhaus.

Viel bewundert war in den 1980er und 1990er Jahren die strahlend schöne Begum Aga Khan umgeben von ihren Märchenprinzen wie aus 1001 Nacht.

Ich hatte das große Glück, als Gast des Mannheimer Kammersängers Jean Cox (wir waren 50 Jahre lang befreundet) in seinem Haus in Peesten mit meinem Töchterchen Petra, Cocker-Spaniel und Ehemann Wulf wohnen zu können. Dort konnte ich beispielsweise die interessante Schwiegertochter Richard Wagners, Winifred Wagner, kennen zu lernen. Sie war Festspielleiterin in den 1930er Jahren. Winifred Wagner war die Mutter von Wolfgang Wagner, Wieland Wagner, Friedelind Wagner und Verena Lafferentz.

Auch unter den Fittichen meiner „Vize-Mama“ Erika Heck bin ich vielen prominenten Persönlichkeiten begegnet wie Schaupieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz aus Berlin (siehe Fotos) oder der britischen Opernsängerin Gwyneth Jones.

Barbara Schöne, Stadträtin a. D.

Auch heute noch bin ich im tiefsten Herzen “Wagnerianerin”, wenngleich ich die Inszenierungen der jüngsten Zeit nicht mehr genießen könnte und 2010 Bayreuth und den Richard-Wagner-Festspiele den Rücken kehrte. Die  Inszenierungen waren mir zu provokant bis unappetitlich. Ein Beispiel ist für mich Schlingensiefs Parsifal mit seinem morbiden Hasenfell aus Namibia als Schlussbild.

Die große Ära der 1960er, 1970er, 1980er und 1990er Jahre ging zu Ende. Es fehlen geniale Regisseure wie beispielsweise der Franzose Jean-Pierre Ponnelle, dessen innovative “Tristan-Inszenierung” mir bis ans Ende meiner Tage vor Augen ist. Ich vermisse lyrische Tenöre wie Kammersänger Jean Cox in seinen Glanzrollen als Lohengrin oder Siegfried. Von 1977 bis 1999 war Siegfried Jerusalem Mitglied des Ensembles der Bayreuther Festspiele. Unvergessen ist sein Tristan an der Seite der großartigen Waltraut Meier 1999 unter dem Dirigat von Daniel Barenboim.

Natürlich habe ich alle Einführungsvorträge besucht, anfangs bei Erich Rappl, später bei Stefan Mikisch. Auch diese Vormittage waren bereits musikalische Highlights in Vorbereitung auf die anschließende Premierenvorstellung (wenn ich eine Karte ergattert hatte).

Selbst Placido Domingo trat während der laufenden Opernaufführung überraschend als Parsifal auf.

Vielleicht bekommen auch heute noch Festspielchor und Festspielorchester frenetischen Applaus wie seit eh und je. Dieses unter die Haut gehende Musikerlebnis vermisse ich bis heute. Als ehemaliges Mitgied der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth wünsche ich diesem Mäzenatentum auch weiterhin großzügige Spender, damit die Bayreuther Festspiele nicht ganz von der Opernbühne verschwinden. Eva Wagner-Pasquier (siehe Foto) hat sich als künstlerische Leiterin bereits 2015 verabschiedet. Auch SIEMENS trat als Sponsor zurück.

Doch Christian Thielemann soll sich als Chef-Dirigent und nun als Musikalischer Direktor um die Verpflichtung von Sängern und die Besetzung des Orchesters bis 2020 kümmern. Großartig war 2002 sein Thannhäuser-Debut auf dem Grünen Hügel, das Musikgeschichte geschrieben hat. Meine “Vize-Mama” Erika Heck fiel mir nach der Vorstellung um den Hals mit den Worten “DAS IST BAYREUTH” !

Unvergessen sind auch die großzügigen Einladungen der lokalen Meisel-Brauerei an einem festspielfreien Tag in die Orangerie mit Sonnentempel der Eremitage. Unter den weiß-blauen Sonnenschirmen wurden dem Festspiel-Ensemble, Mitgliedern von Orchester und Chor und geladenen Gästen Weißwürste und ein süffiges Weißbier kredenzt – sehr zum Vergnügen der rund 800 Gäste und Dieter Mronz, dem Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth von 1988 – 2006 (siehe Fotos).

Höfe, Winkel, Gassen – München für Insider

Höfe, Winkel, Gassen – München für Insider

Prunkhof im Neuen Rathaus, Alter Hof mit gotischem Affentürmchen, Preysing Palais mit einzigartigem Treppenhaus im Stil des Rokoko, Kaiserhof der Residenz mit interessanter Fassadenmalerei, Brunnenhof mit Zugang zum Cuviliés-Theater, Theatinerhof mit plätschernder Brunnenanlage auf Marmorblöcken, Hängende Gärten im Salvatorhof der FÜNF HÖFE, Nobel-Hotel Rosewood (in dessen 452 qm Suite der britische Superstar ADELE während ihrer 10 Konzerte im August 2024 im eigenenn Stadion Riem wohnte),  Innenhof im Künstlerhaus am Lenbachplatz, Pfistermühle, Hofgarten, Maximilianshöfe oder andere Winkel und einzigartige Platzl-Gasse (ziemlich versteckt)

Das Alte Rathaus am Marienplatz

Apothekenhof

Der “Apothekenhof” der Residenz ist der größte der sieben wieder aufgebauten Höfe

Ein Architekturhighlight sind die Fünf Höfe mit der Hypo Kunsthalle.

Fünf Höfe München

FÜNF HÖFE: Salvatorhof mit den hängenden Gärten von Künstlerin Tita Giehse aus Düsseldorf

Das ist des Pudels Kern

Johann Wolfgang von Goethe “Das also war des Pudels Kern” aus seinem “Faust” nach dem Osterspaziergang

Turm des Alten Rathauses

Der restaurierte Turm des Alten Rathauses mit der “Metzgerzeile” nach den Vorgaben von Kaiser Ludwig dem Bayer im Jahr 1328

Michael Jackson Gedenkstätte

Der “King of Pop” Michael Jackson hat in München Deutschlands einziges Denkmal direkt vor dem Hotel Bayerischer Hof.

Die Bayerische Staatsoper hinter dem

Standbild von König Maximilian I.

Die Hofpfisterei am Pfisterbach

In welcher Gasse ist diese goldgelbe Kupferspur im Trottoir? An was soll die s-förmige Spur erinnern? Seit wann gibt es diese markanten Pflastersteine und warum?

Der Rathausbalkon mit bienenfreundlicher Bepflanzung, nachdem der FC Bayern dort Ende Mai wieder seine Deutsche Meisterschaft mit hunderten von Fans auf dem Marienplatz gefeiert hat. Über dem sogenannten “Meisterbalkon” sind die Fahnen Europas, der Ukraine und die schwarz-goldene Stadtfahne der Landeshauptstadt München zu sehen.

Der Münchner im Himmel alias “Dienstmann Aloisius” mit der

göttlichen Botschaft für den Bayerischen Landtag (wo ist er?)

Die kleinen plätschernden Fontänen zwischen den weißen Marmorblöcken im Theatinerhof wechseln jede Minute ihren Wasserstrahl. Das ist sehr spannend anzusehen, insbesondere für Kinder im Hof des ehemaligen Theatienerklosters.

Brunnen im Hof des Theatinerklosters

Der Alte Hof mit dem Affentürmchen –
erbaut von Herzog Ludwig dem Strengen 1253

Die Platzlgassen in München sind eine echte Sehenswürdigkeit. Direkt am Platzl schräg gegenüber vom Hofbräuhaus geht es in diese idylischen kleinen Hinterhöfe. Mit einem schönen Boden aus roten und weissen Fliesen und Klasse renovierten 'Fassaden ist es ein echter Geheimtip.

Ein echter Geheimtipp: diese idyllische Gasse à la “Spitzweg”
mit rot-weißen Bodenfliesen im Rautenmuster

TV-Starkoch Alfons Schuhbeck – sein einmaliger Gewürzladen mit Adresse “Platzl 4” ist ein Eldorado für Hobby-Köche, die exquisite Gewürzmischungen ausporbieren möchten.

Das Treppenhaus der Lebensalter im Prunkhof des Neuen Rathauses

Treppenhaus der Lebensalter im Prunkhof des Neuen Rathau
Offizieller Gästeführer Barbara Schöne, Stadträtin a.D.

Barbara Schöne zeigt Ihnen herzlich gern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt, die weniger bekannt doch wirklich erlebenswert sind.

Der Legende nach hat jeder Glück, der die Nase dieses Löwenköpfchens poliert

Deutsches Museum

Deutsches Museum

13177609_268536386825476_7706789742338680562_n

Das Deutsche Museum ist mit jährlich 1,5 Millionen Besucher das meistbesuchte Museum Deutschlands. 50 Themenbereiche rund um Naturwissenschaften und Technik fordern Besucher auf zum Anfassen, Staunen, Ausprobieren, Knöpfe drücken, selber Testen. Das Deutsche Museum ist für alle – ob jung oder alt – ein Museum für alle Sinne. Das größte Technik-Museum der Welt fasziniert jeden und lässt niemanden kalt. Sehenswerte Exponate ab 2028 sind wieder die U1, das erste deutsche U-Boot, Flugzeuge, die V2-Rakete, das DNA-Besucherlabor, der erste Computer von Konrad Zuse, der Arbeitstisch von Physiker und Erfinder der Atombombe Otto Hahn. Ab 2028 kann man um 11 Uhr  wieder die Hochspannungs-Anlage mit der Vorführung des Faradayschem Käfig bestaunen und Gänsehaut kriegen.

Experten tüfteln an der Museumszukunft

Am 16. Oktober 1846 hat ein gewisser William Morton im Massachusetts General Hospital in Boston die erste erfolgreiche Äthernarkose vorgenommen. Besucher des Deutschen Museums können sich vom kühnen Experiment des Zahnarztes selbst ein Bild machen – in einem filigran erstellten Schaubild.

Rudolf Diesel

Noch bis 2028 ist das Deutsche Museum eine Baustelle. 25 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wurden im Frühjahr 2025 wieder eröffnet. Das ist die Hälfte des Gesamtareals v on 40 000 Quadratmetern. 2028 soll das 745 Millionen Euro teure Mammutprojekt abgeschlossen sein. Titel: “Auf zu neuen Welten“.

Flugsimulator

In der großen Zukunftsinitiative werden seit 2015 die Ausstellungen auf der Museumsinsel grundlegend erneuert. Das Gebäude wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Aus der Vogelperspektive: die Museumsinsel

Das Deutsche Museum auf der Museumsinsel – umgeben von der Isar und dem Isarkanal

Der Urvater des Deutschen Museums war Oskar von Miller. 2025 verlässt Mr. Deutsches Museum, Generaldirektor Professor Wolfgang Heckl, nach 20 Jahren seinen Posten, nachdem er die Geschicke des größten Technikmuseums der Welt mit Bravour geleitet hat. „Lust auf Museum zu machen„ war sein Credo, um Wissenschaft zu erklären. Im vergangenen Jahr zog es mehr als 1,5 Millionen Besucher ins Deutsche Museum – so viel wie seit 1984 nicht mehr. Heckl brachte die Sanierung des Hauses auf den Weg: mit 445 Millionen Euro konnte der erste Bauabschnitt der Sanierung finanziert werden. Heckl war als Professor der Ludwig-Maximilians-Universität ein Glücksfall für das Museum.

Meteorit des Jupiter

Nun wird Physiker Prof. Michael Decker (59) vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Herr von mehr als 125000 Objekten auf 40 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Er erforscht, wie Robotik und Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft verändern. „Es gibt – so Michael Decker – und das ist auch bei der KI der Fall, keine gute oder schlechte Technik. Es kommt darauf an, wie wir sie nutzen“

Zum Deutschen Museum gehören außerdem das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe (dem Gelände der Alten Messe), wo das erste Automobil ausgestellt ist. Ebenso zählt die Flugwerft in Schleißheim mit vielen attraktiven Exponaten dazu (70 Flugzeuge, Hubschrauber und Kampfjets aus diversen europäischen Ländern) – unter anderem auch das erste Motorflugzeug der Gebrüder Wright.

Cockpit mit Treppe zum Einsteigen

Das Verkehrszentrum 

ein großer Spielplatz für Männer auf dem Gelände der Alten Messe

Hier sind famose Oldtimer zu bewundern, etwa der Benz Patentmotorwagen aus dem 1886, das erste funktionierende Auto mit Benzinmotor. Oder der Rumpler Tropfenwagenvon 1922. Die elegante Borgward 100 Limousine. Der Cadillac-Sedan-Straßenkreuzer. Der niedliche Messerschmitt Kabinenroller. Und doch ist diese Zweigstelle des Deutschen Museums viel mehr als nur eine Oldtimer-Schau.

In den historischen Messehallen geht es generell um Verkehr und Mobilität, weshalb hier auch Kutschen, Trambahnen, Fahr- und Motorräder. Auch Eisenbahnen wie die alte Dampflok Puffing Billy sind zu sehen. Die Ausstellung in der Hale II beispielsweise widmet sich der Geschichte des Reisens. Sie informiert über mittelalterliche Pilgerwanderungen ebenso wie über den modernen Massentourismus. Auf einem Kutschensimulator werden die Mitfahrer so durchgerüttelt und -geschüttelt, wie es auf den Holperwegen seinerzeit üblich war. Ein toller Spielplatz – womöglich nicht nur für Männer.

Gerne begleite ich Sie im Rahmen einer schönen Stadtführung durch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel, das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe oder die Flugwerft in Schleißheim.

Barbara Schöne, Offizieller Stadtführer seit 40 Jahren

Deutsches Museum (German technical museum)

The “Deutsches Museum“ is the most visited museum in Germany and receives 1.5 million visitors annually. 50 different subject areas all about science and technology invite visitors to touch, feel and experiment. Sailboats, atom models, windmills, space probes, industrial robots, organs, rescue ships. It is an incredible abundance of technical achievements and much more.

It housed the Deutsches Museum. This museum is for everybody – whether young or old – a museum for all senses. A museum that fascinates everybody and will leave no one indifferent.

Deutsches Museum Verkehrszentrum (German Traffic Museum)

The “Verkehrszentrum” at the Theresienhöhe (in the Old Congress Hall) displays its impressive collection of track and road vehicles in a new light. Historical coaches and steam locomotives take you back to the origins of mobility. Exhibits and demonstrations illustrate the interaction between the pleasures and the problems of being mobile. Motion as basic life principle, from inline skates to the Transrapid, is another theme.

In May 2003 the hall “Mobility and technique” opened its doors to the public. Since October 2006 the halls “City traffic” and “Travel” can also be viewed.

Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim (Airplanes, Helicopters, Jets)

The Hangar in Schleißheim is an hommage to the facination of flying. Some 70 aiplanes and helicopters document the historical and modern methods used to overcome gravity. The collection ranges from an old double-decker to an elegant glider, from a Soviet MiG combat plane to a new police helicopter – including for the next years the “Red Baron” and “Tante Ju” (Junkers)

In addition to motors and flight simulators this branch of the Deutsches Museum displays exhibits from space exploration as for example parts of the European rocket Ariane, jets from different countries and an interesting repair shop visitor can look into standing on the gallery.

Barbara Schoene
Guided City tours including a tour into the German Technical Museum

Le Deutsches Museum (Le Musée Allemand)

Le Deutsches Museum fait vivre la techniques et les sciences en soulignant leur importance culturelle au moyen de chefs d’oeurve exceptionnels. C’est le plus grand musée de ce genre au monde. Le bátiment se dresse sur un site historique: le banc de sable où Heinrich der Löwe (Henri le Lion) scella la fondation de la ville de Munich en 1158.

Les aires de verdure et les bancs de gravier sur les berges de l’Isar invites à la promenade à pied ou à bicyclette, et en éte à la baignade, au bain de soleil ou encore à un barbecue. L’un des emplacements phares de la rivière est le Flaucher. A proximité du centre ville, en trouve ainsi sur les bords de l’Isar de nombreuses activités de loisirs.

Barbara Schöne, Guide officielle de Munich en Allemand, Anglais et Francais 

Barbara Schöne, Offizielle Gästeführerin von München
König Ludwig I. – Städtebauer – Kunstliebhaber – Sammler

König Ludwig I. – Städtebauer – Kunstliebhaber – Sammler

König Ludwig I. hat einmal gesagt:

“Die Wiege unserer abendländischen Kultur steht in Griechenland”. So hat Ludwig I als Kronprinz und ab 1826 als König von Bayern seinen Architekten Leo von Klenze nach Athen geschickt. Dort hat Klenze viele Gemälde von der Akropolis gemalt. Die Fotografie gab es damals noch nicht. Die Skizzen und Gemälde präsentierte der Architekt seinem königlichen Auftraggeber. Daraus entstanden berühmte Bauwerke, Straßen und Plätze in München. Das Isar-Athen wurde kreiert.

Die Glyptothek

Die Glyptothek ist Münchens ältestes öffentliches Museum, das König Ludwig I. durch seinen Architekten Leo von Klenze am Königsplatz hat bauen lassen. Als einziges Museum weltweit ist die Glyptothek ausschließlich der antiken Skulptur gewidmet. Ein Besuch bietet einen ästhetischen, künstlerischen und kulturhistorischen Hochgenuss. Statuen wie die Ägineten, der Barberinische Faun und der Augustus Bevilacqua sind Meisterwerke der griechischen und römischen Plastik. Die Marmorfiguren werden in mediterraner Atmosphäre in Museumsräumen präsentiert, die an römische Thermen erinnern.

1816 war Baubeginn der Glyptothek. Ludwig I. hatte Anfang des 20. Jahrhunderts damit begonnen, Kunstwerke aus der Antike zu sammeln. Im Einklang mit den Werten der philosophischen Ästhetik des 19. Jahrhunderts erwarb der bayerische Kronprinz und spätere König Ludwig I. nur Objekte, die durch ihre künstlerische Schönheit hervorstachen. Das bekannteste Beispiel ist der Barbarinischen Faun.

 

Glyptothek

The Glyptothek is Munich’s oldest public museum realized by the architekt Leo von Klenze in the order of King Ludwig I. The Glyptothek is the only museum in the world that is solely dedicated to ancient sculpture.  Your visit in the Glyptothek will offer you great aesthetic, artistic and cultural-historical pleasure. Statues as the Aeginetans, the Barberini Faun and the Augustus Bevilacqua are masterpieces of Greek and Roman sculptures. The marble figures are presented in Mediterranean atmosphere. The museum halls are reminiscent of Roman bath buildings.

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Wussten Sie, dass

vor 200 Jahren König Ludwig I. als bayerische König auf einer Pariser Auktion die ersten Aegyptiaca erworben hat? Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst verdankt Ludwig I. einen guten Teil seiner heutigen Bestände herausragender Plastik. Getreu seines Mottos „Werke ausgezeichneter Schönheit will ich erwerben“ war Ludwig I. an herausragenden Einzelobjekten interessiert. Damit gab er die spätere Ausrichtung der Ägyptischen Sammlung als Kunstmuseum vor.

Obwohl das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst nicht zu den ganz Großen in seinem Bereich zählt, verfügt es – gemessen an seiner Größe – über eine qualitätvolle Sammlung. International ist das Museum ein gefragter Leihgeber. Viele der ausgestellten Objekte, vor allem im Bereich der Rundplastik, sind Kunstwerke von Weltrang.

Die Kompaktheit der Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen einen Überblick über 5000 Jahre Kunst und Kultur des alten Ägypten zu erhalten – eindrücklicher als in manchem der ganz großen und daher unübersichtlichen Museen.

Museum of Egyptian Art

Did you know that

the State Museum of Egyptian Art, though by far not one of the largest collections of Ancient Egyptian artefacts, has attained worldwide reputation for the quality of its pieces, particularly in the area of sculpture aquired by King Ludwig I. Many of the objects on display are internationally recognized masterpieces. These are much solicited as loans for temporary exhibitions around the world.

Rather than presenting a baffling array of rooms stuffed to the brim with Egyptian artwork, the Munich museum a rather compact exhibition. Visitors can leave with a clearer understanding of the 5000 years of art and culture that make up Egypt’s fascinating history, and all within a more manageable time frame.

Königsbau der Residenz

The Royal Residence (reconstructed after its totel destruction during World War II)

Auf den Spuren von König Ludwig I

eine individuelle, facettenreiche und informative Stadtführung von 2 – 3 Stunden

Barbara Schöne, offizieller Gästeführer seit 40 Jahren in Deutsch, Englisch und Französisch

Saline Bad Reichenhall

4000 Jahre Salzgeschichte

und eine der ältesten Großsalinen der Welt in Bad Reichenhall!

Die Alte Saline Bad Reichenhall zeugt von einer 4000 Jahre alten Salzgeschichte und repräsentiert die kein anderes Wahrzeichen Geschichte und das Prestige der Stadt.

Die alte Soleleitung – ein technisches Meisterwerk

1816 erhielt der königlich bayerische Salinenrat Georg von Reichenbach von König Max I. und seinem Minister Grafen Montgelas den Auftrag zum Bau der Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall. Ihm gelingt eine technische Meisterleistung. Er baut die Soleleitung und konstruiert die  berühmte Reichenbachpumpe. Das ist eine Wassersäulenhebemaschine zur Überwindung der Höhendifferenzen. Die historischen Anlagen sind heute in der Alten Saline und im Salzbergwerk Berchtesgaden und auf dem Wanderweg entlang der Alten Soleleitung von Berchtesgaden nach Ramsau zu bewundern.

Begeben Sie sich mit mir auf die Spuren der Gewinnung des Salzes. Erleben Sie die faszinierende Welt von Fortschritt und Technik eines der bedeutendsten Industriedenkmäler Bayerns. Spüren Sie auf spannenden Führungen der Vergangenheit der Stadt nach und lassen Sie deren Historie erlebbar werden.

IMG_2226salz3IMG_2227

Ich freue mich auf Ihr Feedback und Ihre Buchung
eines Tagesausflugs – gerne auch in Verbindung mit einer Entdeckungsreise durch das Salzbergwerk Berchtesgaden auf den Spuren des “Weißen Golds”
Barbara Schöne
40 Jahre Reiseleiter und Gästeführer von Touristen aus bisher
50 Ländern in Deutsch, Englisch und Französisch