Buch – Präsentation auf dem Petueltunnel im Petuelpark vor der Presse (Abendzeitung / HALLO), meinen Wegbegleitern und Tunnelfreunden der BÜRGERINITIATIVE PETUELRING eV aus den benachbarten Wohnhochhäusern

Buch – Präsentation auf dem Petueltunnel im Petuelpark vor der Presse (Abendzeitung / HALLO), meinen Wegbegleitern und Tunnelfreunden der BÜRGERINITIATIVE PETUELRING eV aus den benachbarten Wohnhochhäusern

Nach meiner Buchpräsentation am 24.Juni 2021 im Petuelpark im Münchner Norden gab ein großes Medien-Echo.

MEIN RINGKAMPF UM DREI TUNNEL UND DEN PETUELPARK

Am 24. Juni 2021 habe ich im Kreise etlicher Weggefährten wie RA Huber (vormals Justitiar der BÜGERINITIATIVE PETUELRING EV), dem langjährigen Baureferent Horst Haffner (FDP), dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Taxi München eG Hans Meissner (1987-2010), Herrn Franz Maget (SPD), Verleger Wihelm Koch, Max Herzinger (Vorstandsmitglied der Taxi Genossenschaft 1976-2004 und Mitglied des Aufsichtsrats). Ursula Seeböck-Forster (Präsidentin des Biergartenvereins, dem ich seit 1995 angehöre) und Vertreterinnen der Lokalpresse mein Buch „Mein Ring-Kampf um drei Tunnel und den Petuelpark“  im Petuelpark vorgestellt: Hardcover, 104 Seiten, ISBN 978-3-948137-39-7, farbig illustriert mit schönen Collagen zu meinen öffentlichkeitswirksamen Pro-Tunnel-Aktionen sowie einmaligen Drohnen-Fotos der drei Tunnel am Mittleren Ring. Bilder aus der Vogelperspektive zeigen die wahre Schönheit menschlicher Baukunst.

Der Tunnel-Bau wurde erst nach einem 6 Jahre langen erbitterten Streit dank Münchens ersten Bürgerentscheid am 23. Juni 1996 möglich. In meinem Buch beschreiben ich und andere Zeitzeugen die Hintergründe und Fakten, wie es einer Handvoll Ring-Kämpfer um mich herum gelungen ist, dass 1.775 Münchner drei (3) Kreuze an der richtigen Stelle auf dem Stimmzettel machten. Knapp 65.000 Stimmzettel waren ungültig. Trotzdem musste die Stadtregierung mit Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) ihren 6 Jahre langen Protest gegen Tunnel am Mittleren Ring aufgeben, was erst nach dem Nachzählen der Stimmzettel geschah: die Vollversammlung am 4. Juli 1996 hat mit knapper Mehrheit dem Votum der Bürger zugetimmt. Anschließend konnten die drei Tunnel nacheinander gebaut werden.

Personengruppe Schöne Stadtratin AD und Priester Malamoussis
Barbara Schöne im Gespräch mit Apostolos Malamoussis, Erzpriester der griechisch-orthodoxen Metropolie in München

Unter den Gästen: Franz Maget (ehemaliger Vize-Ministerpräsident des Freistaats Bayern), Verleger Wilhelm Koch (Büro Wilhelm in Amberg), Dipl. Ing. Horst Haffner (16 Jahre lang Baureferent der LHM bis 2004), Horst Meissner (Vorstandsvorsitzender i. R. der Taxi Genosschenschaft München eG), Max Herzinger (Mitglied des Vorstands i. R. der Taxi-Genossenschaft München eG und ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats der Taxi Mnchen eG), Dr. med. Dieter Forster (Gemeinderat a. D. von Grünwald), Walter M. Huber (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht), Marianne Zeller (Bürgerinitiative Petuelring e.V.), Dipl. Kfm. Wolfgang Vogelsang (UniCredit) mit Ehefrau Dipl. Kfm. Petra Vogelsang (LH), Birgit Netzle (ehemalige Schlössl-Wirtin des ASAM-Schlössl), Dr. med. Erlend Dorazil (Abendsberg/Nbb), Dipl. Ing. Alfred Bein, Fotograf Christian Mair, Fotograf Jean-Marie Bottequin (Belgien), Margret v. Sztojanovics (Orlando/USA), Richard Marklsdorfer (Milbertshofener Hausverwalter) mit Ehefrau Erika, Florentina Haxhosaj (Kosovo), Irmingard Füchsle (Biergartenverein eV) und etliche Anwohner zusammen mit der Präsidentin des Biergartenvereins eV Ursula Seeböck-Forster und Herrn Sigi Fischer (Stiftung Pfennigparade) sowie Vertreterinnen der Münchner Presse wie Redakteurin Christine Hertel (ABENDZEITUNG), Redakteurin Tanja Beetz (Nord-Rundschau und Wochenanzeiger) und andere. Erzpriester Apostolos Malamoussis hat die BÜRGERINITIATIVE PETUELRING e.V. stets mit großer Begeisterung unterstüzt.

Herzlichen Dank für Ihren Besuch im sonnigen Petuelpark, als eigentlich noch die Maskenpflicht wegen der Corona- Pandemie herrschte. Im Gartenrestaurant des Café Ludwig bekamen wir einen abgesperrten Bereich für uns mit separatem Zugang – ohne Maskenzwang – und leckeren Canapés.


Alle Fotos sind urheberrechtich geschützt und stammen aus den Kameras von Verleger Wilhelm Koch, Fotograf Christian Mair, Fotograf Jean-Marie Bottequin, bekannten Münchner Fotografen wie Marcus Schlaf, aus meinem iPhone und anderen.

Was die Presse Münchens zu meinem Buch publizierte:

Link zu München.TV vom 18. Juni 2021 – Redaktion Timo Michielsen

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/25-jahre-buergerbegehren-strassentunnel-in-muenchen/

Link zu tz / HALLO München vom 23. Juni 2021 – Redaktion Hwalica

https://www.tz.de/muenchen/stadt/hallo-muenchen/muenchen-25-jaehriges-jubilaeum-des-ersten-buergerentscheides-der-petuelpark-90816677.html

ISAR-ANZEIGER vom 24. Juni 2021 – das Amtsblatt der Gemeinde Grünwald – mit einem ausführlichen Bericht und Grußwort von Bürgermeister Jan Neusiedl in meinem Buch. Redaktion Kirstin Lauer  

Link zur Abendzeitung vom 25. Juni 2021 – Redaktion Christine Hertel

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/tunnel-am-mittleren-ring-durchgesetzt-eine-frau-kaempft-fuer-den-untergrund-art-737678

Link zur Münchener Nord-Rundschau vom 30. Juni 2021 – Redaktion Tanja Beetz

„Unten Autos, oben Menschen“

https://www.wochenanzeiger.de/article/237886.html

BUCHTIPP in der Wochenendausgabe der ABENDZEITUNG 17./18. Juli 2021 – anbei. Redaktion Daniel von Loeper

In meinem Buch geht es um Stadtgeschichte / Zeitgeschehen / Jubiläum der Stadt München von einem Vierteljahrhundert für die drei Tunnel am Mittleren Ring (Münchens 1. Bürgerbegehren / 1. Bürgerentscheid) . München wäre heute als Wirtschaftsmetropole ohne diese Errungenschaften garnicht mehr vorstellbar!

Für Details und zum Blättern in meinem Buch verweise ich gern auf meine Homepage mit diesem Link: 

https://www.schoene-stadtfuehrung-muenchen.de/buch-verkauf

Bei Hugendubel könnten Sie online/offline das Buch ordern und am nächsten Tag am Marienplatz abholen. Oder Sie ordern das Buch bei jeder deutschen Buchhandlung Ihrer Wahl. ISBN 978-3-948137-39-7 – Inzwischen ist es längst vergriffen, doch jeder hat elektronisch Zugang zum Münchner Stadtarchiv in der Winzererstraße in Schwabing, zur Bayerischen Staatsbibloithek oder offline zur Stadtbücherei im Gasteig – derzeit wegen Sanierungsarbeiten ausgelagert in die IsarPhilharmonie.

Im TAXIKURIER – Ausgabe November 2024 – ist ein hervorragender, farbiger Bericht über 4 Seiten publiziert worden in der Rubrik WISSENSWERTES mit dem Titel “30 JAHRE DANACH” – Drei Tunnel für den Mittleren Ring mit einem detaillierten Rückblick auf Münchens Verkehrsmisere der 1990er Jahre. Mehr dazu auf den Seiten 38, 39, 40 und 41 unter diesem Link:

https://www.taxi-muenchen.de/Taxikurier_202411/

Mit einem schönen vierseitigen Farbbericht bedankt sich die TAXI Genossenschaft TAXI MÜNCHEN EG unter dem Vorsitz von Vorstand Thomas Kroker für meinen ehrenamtlichen Einsatz und jahrelangem Ringkampf für die Tunnel am Mittleren Ring im Interesse des Mittelstands und der rund 3000 Taxi-Unternehmen. Diese Wertschätzung der besonderen Art für mich persönlich für meinen unerbittlichen Einsatz, privat und ohne Parteibuch und ohne Sponsoren, hat mich in dieser äußerst ausführlichen Form völig überrascht und sehr glücklich gemacht.

Mein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Vorstand der TAXI MÜNCHEN EG und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – insbesondere Herrn Vorstand Thomas Kroker.

Barbara Schöne, Stadträtin a. D.

https://www.taxi-muenchen.de/Taxikurier_202411

Kloster Weltenburg an der Donau

Ein Highlight für Bierkenner und Kunstliebhaber von Kirchenarchitektur der Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam.

Die Tour beginnt mit einer Fahrt auf der Donau. Ein Traum ist die Fahrt natürlich bei Sonnenschein, aber auch bei schlechtem Wetter lohnt sich der Ausflug zum barocken Kloster Weltenburg in einer beeindruckende Lage in einer Donauschleife.

Nach der Schifffahrt auf der Donau geht es hinauf zur Klosterbraurei Weltenburg.

Petuelpark

Oase, Lebensraum und Kunstraum

Cafe-Restaurant Ludwig mit japanischen Kirschblüten im Petuelpark
´Cafe-Restaurant Ludwig mit japanischen Kirschblüten im Petuelpark

Als Teil des Kunstprojektes Petuelpark wurden 13 Kunstwerke und Installationen von international bekannten Künstlern kreiert.

2004 wurde der Petueltunnel fertiggestellt. Im Auftrag des Baureferates wurde dieser Park geschaffen, sondern eine grüne Oase und Kunstraum – der Petuelpark.

Wer den Petuelpark von Westen, von der Begradstraße betritt, ist schlagartig in anderen Welt. Hier beginnt etwes neues, ganz anderes.

Diese Fotos entstanden im Rahmen des Quivid Projektes der Landeshauptstadt München.

Barbara Schöne und Werner Zwick, die Vorsitzende der Bürgerinitiative Petuelring eV und ihr Pressesprecher

Barbara Schöne (Vorsitzende der Bürgerinitiative Petuelring – Pro-Tunnel-Aktion e.V.) und Werner Zwick (Pressesprecher der Bürgerinitiative Petuelring – Pro-Tunnel-Aktion e.V.) bei der Eröffnung des Petueltunnels am 6.7.2002

Die schönste Jahreszeit für eine detailierte Führung ist von der Kirschblüte im Frühjahr bis zum bunten Blättern im Herbst.

Gerne zeige ich Ihnen auch andere Architekturhighlights in München.

In den letzten 20 Jahren hat sich der Petuelpark zu einer grünen Oase im Norden München zwischen den Stadtteilen Schwabing und Milbershofen entwickelt.

Radler während der Kirschblüte im Petuelpark

Eintausend Quadratmeter großer Wasser- und Sandsplielplatz bieten viele Spielmöglichkeiten für Jung und Alt.

Ihre Gästeführerin Barbara Schöne, Stadträtin a.D.

Ihre Gästeführerin Barbara Schöne, Stadträtin a.D.

Alle Kunstwerke habe ich detailtiert in meinem Buch (ISBN 978-3-948137-39-7) beschrieben, welches im Handel erhältlich ist.

Schloss Nymphenburg – Neuhausen -Villenkolonie Gern

Kein anderer Stadtteil Münchens bietet so unterschiedliche Gesichter wie Neuhausen, Nymphenburg und Gern: Paläste und Bauernhöfe, Villen und Arbeitersiedlungen, Dorfidyll und Hauptverkehrsstraßen. Neuhausen lag an der Verbindungsstrecke nach Nymphenburg und war somit stets von der Entwicklung der Wittelsbacher Sommerresidenz beeinflusst. Mein Spaziergang führt Sie zur alten Winthirkirche, dem ursprünglichen dörflichen Kern Neuhausens, sowie zu den Gräbern bekannter Münchner, vom „Millionenbauer“ bis zu Sigi Sommer. Einen deutlichen Kontrast zur alten Dorfkirche bietet der futuristische Glasbau der Herz-Jesu-Kirche, dessen Transparenz als Meilenstein der zeitgenössischen Architektur gilt.

Die futuristisch anmutende Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen in der Lachnerstraße 8 wurde nach einem Brand des Vorgängerkirchenbaus in den Jahren 1997-2000 neu errichtet und ist für Freunde moderner Architektur nicht nur durch die quaderförmig mit einer blauen 14 Meter hohen gläsernen Frontseite und transparenten Seiten interessant. Bei Gläubigen ein wunderbarer Kirchenraum für Gottesdienste, stille Gebete und kulturelle Veranstaltungen, für Touristen noch eher ein Geheimtipp.

Das größte Kirchenportal der Welt ziert die Herz-Jesu-Kirche. Zwei 14 Meter hohe und 18 Meter breite Glastore bilden das azur-blaue Eingangsportal und lassen sich komplett öffnen an Feiertagen und sonntagsabends zur Veranstaltungsreihe der “Offenen Tore”. Diese ungewöhnliche Kirche wurde 1997 – 2000 nach den Plänen des Münchner Architekturbüros Allmann Sattler Wappner errichtet.  Jeder der beiden Flügel des Portals wiegt 25 Tonnen. Der Kirchenraum scheint innen nur aus Holz und Licht zu bestehen. Wer in die Herz-Jesu-Kirche kommt, erlebt einen heiligen Raum, einen Platzhalter für das, was über die Welt hinausgeht – egal ob katholisch, evangelisch, orthodox, einer anderen Religion angehörend oder religiös unmusikalisch.

Schloss Nymphenburg

Auf den Spuren der Wittelsbacher

Als ein Geschenk des Kurfürsten Ferdinand Maria für seine Gemahlin, Prinzessin Henriette Adelaide von Savoyen, entstand seit 1662 vor den Toren Münchens eines der prunkvollsten Barockschlösser Deutschlands, das 200 Jahre lang die Sommerresidenz der Wittelsbacher war. In der Pracht barocker Hofhaltung ist nicht nur die berühmte „Schönheitengalerie“ von König Ludwig I. zu bestaunen, sondern auch das Geburtszimmer des Märchenkönigs König Ludwig II. Der weitläufige Park wiederum birgt neben Promenaden und Kanälen auch vier barocke Lustschlösschen. In der Amalienburg (dem schönsten Rokoko-Schlösschen der Welt), in der Badenburg (mit Innen-Pool), in der Pagodenburg und in der Magdalenenklause scheint die Zeit des höfischen Lebens stehengeblieben zu sein.

Das Haus Wittelsbach ist eines der ältesten deutschen Adelsgeschlechter und hat Münchens und Bayerns Geschichte mehr als 750 Jahre lang entscheidend geprägt. Das ehemalige Sommerschloss der Wittelsbacher ist ein beeindruckendes Beispiele barocker Baukunst und eine der TOP-Sehenswürdigkeiten von München. Über mehrere Jahrzehnte orientierten sich die Baumeister am Barockstil des Italiens des ausgehenden 17. Jahrhunderts und machten München zur „nördlichsten Stadt Italiens“.

Brotzeit im größten Biergarten der Welt

Im Königlichen Hirschgarten wird seit 1971 ausgeschenkt: 500 Innenplätze, 1200 bediente Außenplätze und unglaubliche 7200 Plätzen im Selbstbedienungsbereich.

Man geht gerne in Münchens größten Biergarten wegen des süffigen Biers, den feinen Schmankerln, dem herzlichen Service und natürlich wegen dem Hirschgehe.

Die Damhirsche, Namensgeber und Publikumslieblinge aller Altersgruppen, konnten bis zum Zweiten Weltkrieg noch frei zwischen den Tischen herumlaufen. Doch einer von ihnen entwickelte über die Jahre einen exquisiten Geschmack fürs
Münchner Bier. Als noch kein Zaun im Hirschgehege war, gab es einen Hirsch, der die Biernoagerl der Gäste getrunken hat und ein leichtes Alkoholproblem hatte. Gelegentlich hat er in dem Zustand dann die Gäste etwas angegangen, schmunzelte Thomas Fesenmair, seit März 2023 Gastgeber im Münchner Traditionshaus. Details auf www.hirschgarten.de Öffnungszeiten täglich von 11 – 24 Uhr, Küche von 11 – 22 Uhr

Die Villenkolonie Gern ist eine Villenkolonie in München und steht als Gebäudeensemble unter Denkmalschutz.

Eine Villenkolonie nach Architektenplan

Nördlich des Nymphenburger Kanals zwischen Klug-, Waisenhaus- und Gerner Straße liegt Münchens älteste Reihenhaussiedlung. Bis um 1930 wohnten hier Münchner Künstler, Schriftsteller und Gelehrte. Die Gründung der Familienhäuser-Kolonie Nymphenburg-Gern sollte für 400 Personen der bürgerlichen Mittelschicht günstigen Wohnraum schaffen. Denn die hatten es Ende des 19. Jahrhunderts finanziell nicht immer leicht. Das Zusammenwirken der Reihenhäuser mit ihren Vorgärten und Einfriedungen machen den besonderen Reiz Gerns aus. Viele der Gebäude waren so konzipiert, dass sie auf den ersten Blick einheitlich wirken, jedoch beim genauen Hinsehen eine enorme Vielfalt aufweisen. Im zweiten Weltkrieg blieb Gern von größeren Zerstörungen verschont. So konnte die Kolonie größtenteils ihr Erscheinungsbild der Bauzeit bewahren. Ich, Barbara Schöne,  führe Sie gerne durch die Böcklinstraße, Zucallistraße oder Gerner Straße bis zum Schlosskanal – das Karree zwischen Klug-, Waisenhaus- und Gerner Straße wird als Villenkolonie Gern bezeichnet.

Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums in München gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte der Bauunternehmer Jakob Heilmann in Nymphenburg-Gern, damals einem Vorort westlich von München und akzentuiert durch das Schloss Nymphenburg, 1892 ein neues städtebauliches Wohnprojekt gegründet: „Gern (Nymphenburg-Gern) – Münchens historisches Architekturjuwel“. Es entwickelte sich zu einem hochrangigen Künstlerquartier, das in der bildenden Kunst vor allem mit der Künstlerkolonie Dachau in vielfältiger Beziehung stand.

Zur Verwirklichung seiner Ideen errichtete Jakob Heilmann mit seiner „Familienhäuser-Kolonie Nymphenburg-Gern“ 1892 die erste gutbürgerliche Reihenhaussiedlung Münchens. Mit dieser wollte er aber auch explizit die Wohnungsnot der Künstler lindern, die in großer Zahl nach München strömten, das zur führenden deutschen und internationalen Kunstmetropole aufstieg. Fast 50 der insgesamt geplanten 280 Häuser waren von ihm für bildende Künstler vorgesehen und als Ateliervillen oder mit Reihenhausateliers in verschiedenen Größen ausgestattet. Eine Künstlerkolonie vom Reißbrett entstand in dem trotz relativ schlichter Architektur ästhetisch sehr anziehenden Viertel. Heilmanns Konzept war sehr erfolgreich.

Bald wohnten und arbeiteten hier vor allem rund 80 Maler, Bildhauer, Grafiker, Karikaturisten und Kunstprofessoren. „München leuchtete“ bis ins vorstadtidyllische Gern. Die Benennung der Straßen trug dieser Entwicklung Rechnung. Ab der Eingemeindung im Jahr 1899 betonte die Stadt München mit der Benennung von Straßen nach bekannten Malern den Charakter als Künstlerviertel. Ausgewählt wurden besonders italienische „Klassiker“ wie Tizian, Tiepolo, Tintoretto, Canaletto, aber auch Arnold Böcklin. In die moderne, gediegene „Colonie“ zogen weder die großen Künstlerfürsten wie Franz Lenbach oder Franz von Stuck noch Schwabinger Bohémiens, sondern etablierte Künstler und Professoren der Münchner Kunstakademie.

Böcklinstraße 12 – Böcklinstraße 24–30 – Gerner Straße 50 – Magdalenenstraße 2–12 – Wilhelm-Düll-Straße 15–21

            Künstler in der Villenkolonie Gern – Maler der „Münchner Schule“:

            Gern zwischen Barbizon und Dachau

Es waren vor allem eine Reihe von Malern der Münchner Schule, die Gern bevorzugten, das die landschaftlichen Reize Nymphenburgs fortsetzte. Die Vertreter der modernen Stilrichtung Freilichtmalerei, wie sie von der „Malerkolonie von Barbizon“, einem idyllischen Dörfchen bei Paris, seit 1850 ausgegangen war, suchten die Wirklichkeit der Natur im Freien, in natürlichem Licht zu sehen und auszudrücken. In Bayern war Dachau die bekannteste Künstlerkolonie, die zu dieser Zeit einen Höhepunkt der „Münchner Landschaftsmalerei“ mit den Malern Adolf Hölzel, Ludwig Dill und Arthur Langhammer zu erreichen begann.

Gern lockte nicht nur mit der motivspendenden Natur des malerischen Viertels, sondern bildete auch die attraktive Mitte zwischen der ländlichen Dachauer Künstlerkolonie und dem Stadtzentrum, war also gleichzeitig gut an den Kunst- und Ausstellungsbetrieb in München angebunden. Der bekannteste Maler Gerns war Philipp Röth (1841–1921), der nach dreijährigem Aufenthalt in Barbizon 1871 nach Schwabing, 1888 nach Dachau und 1894 nach Gern in die Böcklinstraße 29 gezogen war. Er galt schon bei seinem Tod als „einer der besten Landschafter der vorimpressionistischen Zeit“ und seine „Stimmungslandschaften“ hängen nicht nur in der Münchner Pinakothek, sondern auch in der Dachauer Gemäldegalerie.

Weitere bekannte Namen sind zum Beispiel Julius Adam der Jüngere (1852–1913), Böcklinstraße 25, wie auch Röths Haus nicht erhalten, der motivisch spezialisierte „Katzenraffael“ aus der Münchner Malerdynastie, der Radierer und Graphiker Peter von Halm (1854–1923), Malsenstraße 66–68, oder die Malerin und Graphikerin Anna Klein. Die stattliche Anzahl von knapp 220 Malern und Bildhauern, die zwischen 1892 und 1930 in Gern gelebt haben, belegt eine deutschlandweit einzigartige „Künstlerdichte“, die gemessen an der Gesamtbevölkerung selbst das Schwabing der Jahrhundertwende in den Schatten stellt.[2]

Wenn in Neuhausen-Gern der Wasservogel fliegt

Diese alte bäuerliche Tradition wurde anlässlich des 100. Gründungsjubiläums der Freien Turnerschaft Gern im Jahr 2007 nach 179-jähriger Unterbrechung wiederbelebt und findet seither alle zwei Jahre statt. Im Jahr 2023 war das Wasservogelfest am Sonntag, den 30. Juli, angesetzt. Um 10 Uhr trafen sich die Vereine am Rotkreuzplatz. Gegen 11 Uhr begrüßte und eröffnete die Vorsitzende des Stadtteilkulturvereins, Ingeborg Staudenmeyer, das Fest. Um 11.45 marschierte der Festzug der Neuhauser Vereine durch die Winthirstraße zur Gerner Brücke. Dort wurde der Wasservogel schließlich in den Schlosskanal geworfen. Der Festzug ging dann weiter durch die Nördliche Auffahrtsallee, die St.-Galler-Straße und die Taxisstraße zum Taxisgarten in Gern. Dort gab es ein Böllerschießen mit einem gemütlichen Ausklang des Fests.

Bildhauer in Gern: Mathias Gasteiger

Brunnenbuberl von Mathias Gasteiger 1895

Auch zwischen dem bekanntesten der Bildhauer Gerns und der Künstlerkolonie Dachau bestand eine spezielle Verbindung. Sein erstes Atelier hatte Mathias Gasteiger (1871–1934) lange in Schwabing, unterrichtete aber daneben ab 1896 im Sommer (zusammen mit Julius Exter) in der eigenen Maler- und Bildhauerschule bei Dachau und stand mit den dortigen Künstlern wie Hölzel und Dill in regem Kontakt.

1902 wechselte das junge Ehepaar Mathias und Anna Gasteiger von Dachau nach Holzhausen am Ammersee, wo sich die Künstlervereinigung „Die Scholle“ um sie gruppierte. Ihren Münchner (Haupt)-Wohnsitz verlegten sie fast gleichzeitig von Schwabing in Gernnähe, da Gasteiger seit 1906 am Westfriedhof eine Ausstellung für moderne Grabskulpturen betrieb und erbauten 1919 ein Haus Ecke Waisenhaus-/Klugstraße. Die Gasteigers waren gesellschaftlicher Mittelpunkt auch der Gerner Künstlerprominenz und schufen Verknüpfungen zwischen den Künstlerkolonien Dachau, Gern und Holzhausen. Beide, das „Sommerlandhäuschen“ (1908) im englischen Landschaftspark am Ammersee (heute Museum) und die prächtige Gerner Villa (nicht erhalten) mit Ateliers, Ausstellungsräumen, Schaugarten für Brunnen-, Gartenskulpturen oder Modelle, waren selbst entworfene und gestaltete, exquisite Künstlerdomizile in historisierendem  Jugendstil. Gasteiger hat eine Reihe von monumentalen Plastiken geschaffen. Zu den volkstümlichsten seiner Denkmäler in München aber zählt die Brunnengruppe „Satyrherme mit Knabe“, mit der Gasteiger nach einem handfesten Skandal um den unstilisiert „nackerten“ Buben schon 1895 berühmt wurde: das sogenannte „Brunnenbuberl“ am Karlstor. Kunstkritiker urteilten, dass eine Reihe von heiter-ironisierenden Skulpturen Gasteigers an Karikaturen Heines oder Gulbranssons im Simplicissimus erinnerten.

                              Karikaturisten-Wespennest Gern: Th. Th. Heine und Kollegen

Vor allem bevorzugten allein vier der besten Zeichner der berühmt scharfstacheligen Satirezeitschrift Simplicissimus das Gerner „Wespennest“ der Karikaturisten: Thomas Theodor Heine, Bruno Paul, Rudolf Wilke und Karl Arnold. Heine war 1889 nach Schwabing zugezogen, malte in Dachau für drei Jahre Freilichtbilder im Stil der „Münchner/Dachauer Schule“ und erwarb 1901 ein Ateliereckhaus mit Garten in der Klug-/Böcklinstraße. Dazu kam später ein (Zweit)-Haus in Dießen am Ammersee, nicht zuletzt wegen der Nähe des Gasteigerpaars, bei dem viele Simplicianer wie Olaf Gulbransson und Ludwig Thoma verkehrten und feierten. Thöny hatte sich benachbart angesiedelt. Heine prägte das künstlerische Niveau der Zeitschrift, für deren Titelseite er das Wappentier, die rote Bulldogge, entworfen hatte. Zusammen mit Arnold und Gulbransson war er der langjährigste Mitarbeiter des „Simpls“. 1933 ging Heine, der jüdischer Abstammung war, ins schwedische Exil; sein Gerner Haus wurde 1969 abgerissen.

Bruno Paul (1874–1968) war ebenso wie Heine schon im 1. Jahrgang 1897 zum „Simplicissimus“ gestoßen und auch 1901 in die Gerner Straße (damals 4, heute 32) gezogen. Er wollte stadtnah wohnen, aber „ohne in einer Mietskaserne hausen zu müssen“[3]. Schon 1906 übersiedelte Paul zu einer zweiten, glänzenden Karriere als innovativer Designer und Innenarchitekt nach Berlin. Der dritte Simpl-Karikaturist, auch seit 1897 im Team, war der vielleicht einzige Bohémien Gerns Rudolf Wilke (1874–1908). Er bezog eine schlichte Wohnung in der Wilhelm-Düll-Straße. Nicht nur der kritische Heine hielt Wilke bis zu dessen frühen Tod für den Begabtesten der Simpl-Crew. Besonders durch die enge Freundschaft zwischen Wilke und Ludwig Thoma, der 1899 ebenfalls Mitarbeiter des „Simpls“ wurde, gibt es ein ganzes Kapitel Ludwig Thoma in Gern.

In die Wilhelm-Düll-Straße zog auch Karl Arnold (1883–1953), der an der Münchner Kunstakademie ab 1901 u. a. Schüler von Stuck und in derselben Malklasse wie Kandinsky und Klee gewesen war.

Arnold wechselte von Schwabing nach Gern und 1917 weiter nach Neuhausen. Er blieb Mitarbeiter bis zum vorläufigen Ende des „Alten Simpls“ 1944. Kollege als Illustrator, allerdings bei der stärker traditionsverhafteten Zeitschrift „Fliegenden Blättern“ tätig, war außerdem noch Friedrich Wahle (1863–1931), der in der Klugstraße wohnte. Fast um eine Generation nachgeboren, aber Mitarbeiter beim (neuen) „Simpl“, war der Porträtmaler und Graphiker Gerhardt Hentrich (1892–1973). Zum Akademiestudium 1912 nach München gekommen blieb er in dem Atelierhaus Tizianstraße 91 bis zu seinem Tod. Er zeichnete für die „Fliegenden Blätter“, „Die Jugend“, den „Phosphor“ und für den 1954 neubelebten (13 Jahre später endgültig eingestellten) „Simplicissimus“.

                          Schriftsteller in Gern: Von Bierbaum bis Rosendorfer

Die vielen teilweise auch beruflich vernetzten Künstler wie die Simplicianer zogen Besucher nach Gern. Besonders lange und häufig war Ludwig Thoma in Gern zu Gast, teils „dienstlich“ als Simpl-Kollege, teils als Mitglied des geselligen Gasteiger-Kreises und als (Sports)-Freund Rudolf Wilkes.

Wirklich Wohnung (in der Wilhelm-Düll-Straße 5) nahm die bedeutende bayerische Erzählerin Lena Christ (1881–1920) mit ihrer Familie von 1912 bis 1914, wechselte dann bis kurz vor ihrem Selbstmord ruhelos in verschiedene Quartiere in Gern und Neuhausen. Die erfolgreiche Selbstbiographie ihrer unglücklichen Kindheit „Erinnerungen einer Überflüssigen“ war 1912 kurz vor ihrem Zuzug in die bescheidene Gerner Mansardenwohnung auf Vermittlung Ludwig Thomas erschienen, der ihre Erzählkunst schätzte.

Lena Christ ihrerseits verfasste 1913 „Lausdirndlgeschichten“ im Stil und nach dem Vorbild Thomas. Gerner Erlebnisse oder Milieus haben in ihrem Werk keinen Niederschlag gefunden, dort war ihr Wohnsitz, nicht ihre Welt. In ihrer materiellen Not fälschte sie die Signaturen von Bildern und nahm nach der Entdeckung Gift. Mit einem letzten Brief hat die Verzweifelte sich von ihrem „verehrten Gönner“ Thoma verabschiedet.

Ebenfalls eher wegen des Wohnkomforts hatte zuvor schon Otto Julius Bierbaum (1865–1910) ein Reihenhaus in Gern gewählt, auch er u. a. schreibender Mitarbeiter beim „Simplicissimus“ wie Thoma. Bierbaum war Herausgeber der jugendstilgeprägten Berliner Kunstzeitschrift „Pan“ und schrieb 1903 das erste (autobiographische) Autoreisebuch der deutschen Literatur, „Eine empfindsame Reise im Automobil“. Den damals kühnen Expeditionsplan hatte er im Nymphenburger Schlosspark entwickelt. Als er 1901 aus der Gerner Straße (heute 32) nach Nymphenburg – zeitweise in die Wotanstraße – zog, war Simpl-Kollege Bruno Paul sein Wohnnachfolger, der sich vorrangig nach der modernen Ausstattung mit Gas und Trockenspeicher erkundigte.

Literarische Spuren hat Nymphenburg-Gern dagegen in Werken seiner Bewohner Manfred Bieler und Herbert Rosendorfer erzeugt. Da lag allerdings Gerns Glanzzeit als Künstlerkolonie nach dem Wandel infolge des Ersten Weltkriegs längst zurück, doch war von seinem besonderen Flair als Wohnviertel viel geblieben. Manfred Bielers (1934–2002) Roman „Der Kanal“ (1978) ist ein Liebes- und Ehekrimi mit viel Lokalkolorit um einen kostbaren Tafelaufsatz der Nymphenburger Porzellanmanufaktur, der den gesamten Schlosskanal nachbildet und in dem eine zerbrechende Lindenbaumfigur den spannenden Knoten schürzt. Der bekannteste Wahl-Gerner unter den Schriftstellern ist der Jurist Herbert Rosendorfer (geb. 1934). Von 1919 bis 1919 hat er Ecke Gerner Straße/Nördliche Auffahrtsallee gewohnt. Vieles aus der schönen Gegend, die Rosendorfer sehr geschätzt hat, und mancher ihrer Bewohner ist in Rosendorfers Werk mehr oder weniger verschlüsselt eingegangen, wie zum Beispiel in den satirischen Roman „Das Messingherz“ (1979). Eine „tragende“ Rolle spielt die Gerner Kanalbrücke, die damals sozusagen Rosendorfs Ausblick und vor seiner Haustüre gelegen war, in dem millionenfach verbreiteten zeitkritischen Satireroman „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ (1983). Hier ist der „Kontaktpunkt“ der Zeitreisemaschine, mit der ein experimentierender Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts am Schlosskanal „fehllandet“ und dem Autor die süffisantesten Perspektiven auf die angeblich „fortgeschrittene“ Gegenwart ermöglicht: „Die Zukunft … ist ein Abgrund“.

Der erste Schrebergarten Münchens

1927 entstand die älteste Stadtjugendherberge Deutschlands am Winthirplatz 8; ein paar Jahre früher entstand in Neuhausen-Nymphenburg der erste Schrebergarten Münchens. Als Naherholungsgebiet wurde die Gartenanlage bereits 1906 von Heinrich Schlicht gegründet, zumal bereits damals Neuhausen zu den Stadtteilen mit der größten Bevölkerungsdichte zählte. Diese beschauliche Gartenanlage versorgte 154 Familien mit selbst gezogenem Obst und Gemüse. Vor allem die jüngere Generation zeigt wieder Interesse an Schrebergärten und der netten Community in der Kleingartenanlage N/W16, Baldurstraße 49

Barbara Schöne

Offizielle Gässteführerin von München in Deutsch, Englisch und Französisch

Barbara Schöne

Passau

Passau

BARBARA SCHÖNE begleitet ihre Touristen durch die Universitätsstadt PASSAU unweit des Bayerischen Waldes. Genauer gesagt liegt Passau an dem Punkt, an dem die blaue Donau (aus Donaueschingen kommend) mit dem grünen Inn (aus den Schweizer Alpen) und der schwarzen Ilz (aus einem Moorgebiet) also aus drei verschiedenen Richtungen zusammenfließen. Dieses einzigartige Naturschauspiel können die Gäste auf der Fahrt zur Anlegestelle ihres Kreuzfahrtschiffes in Lindau beobachten, 3 km außerhalb von Passau. Es fällt wirklich auf, dass der grüne Inn die blaue Donau überströmt – ein einzigartiges Naturschaupsiel.

Passau ist located at the junction of three rivers coming from three different directions: the blue Danube, the green Inn and the black Ilz. It is unique in the world to see the green water of the Inn floating above the blue water of the Danube.

Auf dem Weg zum St. Stephans Dom hinauf geht

Durch schmale Gassen mit bemalten Pflastersteinen wie die Höll-Gasse geht es vorbei am Hotel WILDER MANN (mit Promi-Fotos von Alt-Bundeskanzlern), dem GLASMUSEUM mit 30 000 Objekten, das 1985 Neil Armstrong eröffnet hat – der erste Mann auf dem Mond. Er liebte Passau und war oft hier.  Am Turm des Alten Rathauses sind meine Gäste total verblüfft über die bis zu 12,5 m hohen Hochwassermarkierung seit 1501. Drei Mal täglich erklingt ein Glockenspiel mit 23 Einzelglocken am Rathausturm: 10.30 h, 14 h und 1.30 h.

The guided tour will start in a narrow lane with copple stones to allow  a glance into all kinds of workshops of artists like painters, scuplturers, wood carvers. It is surpising to remark multicoloured paving stones.  At the Old Town Hall there are the marks of former flood disasters bringing the water up to 12,5 m above see level.

Am höchsten Punkt der Passauer Altstadt steht der beeindruckende STEPHANSDOM mit seinen drei weißen Türmen und grünen Kuppeln, die man schon von weitem sehen kann. Der Dom besitzt den größten barocken Kircheninnenraum nördlich der Alpen und eine der größten Kirchenorgeln der Welt. Man spürt sofort: Passau, die Stadt im Dreiländereck von Bayern, Tschechien und Österreich,  atmet Geschichte.

The most magnificent building with three white towers and three green domes on top is the cathedral St. Stephan, housing the biggest cathedral organ in the world with 17,974 pipes and 233 registers. The interior of the cathedral is richly decorated with heavy Italian baroque stucco.  On the gorgeous walk through the ancient city of Passau – often called „Bavarian Venice“ – the tour continues in winding streets and ends up in St. Pauls Church with its unusual black marble altar.

Barbara Schöne, your tour guide from Munich