Innsbruck (Österreich)

Egal, ob historischer Altstadtrundgang oder die Erkundung der Olympischen Sportstätten, Innsbruck ist einen Besuch wert.

Ansicht Ufer Innsbruck Altstadt
Bild: “Innsbruck fall” von r chelseth. Lizenz: CC BY 2.0

Innsbruck ist die Hauptstadt von Tirol im Westen Österreichs und seit langem ein beliebtes Wintersportzentrum in den Alpen. Darüber hinaus ist Innsbruck für seine Architektur und Bauwerke aus der Kaiserzeit bekannt. Die beliebtesten Fotomotive der Touristen aus aller Welt sind das Goldene Dachl in der malerischen Altstadt.

Goldene Dachl Innsbruck
Bild: “Innsbruck” von Dave Collier. Lizenz: CC BY-ND 2.0
Seine Gallery & Shop: collimost.gallery

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Sportstätten der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976. Damit war Innsbruck gleich Austragungsort aller Olympischen Spiele in Österreich während Berlin (1936), Garmisch-Partenkirchen (1936) und München (1972) jeweils nur einmal Austragungsort von Olympischen Spielen waren.

Auch für Innsbruck war der Salzhandel und der Fluss Inn für die Entwicklung von großer Bedeutung. Heute sind es vor allem Touristen in den Wintermonaten, von denen viele VIPs den internationalen Flughafen Innsbruck nutzen. So schön der Anflug auf den Flughafen ist, so schwierig ist dieser für die Piloten. Einen unvergleichlichen Blick bieten auch die Gipfel der Nordkette.

Mit der Hungerburgbahn, deren futuristische Stationen von Architektin Zaha Hadid entworfen wurden, und der Nordkettenseilbahn gelangt man vom Stadtzentrum aus auf eine Höhe von bis zu 2.256 m. Die Hungerburgbahn wurde im Jahr 2007 komplett neugebaut. Von der Hungerburg geht es mit der Seilbahn weiter nach oben. Dort liegt im Winter ein beliebtes Skigebiet. In den wärmeren Monaten kann man hier wandern oder bergsteigen. Genießen Sie den Naturpark Karwendel! Wenn Sie nicht so hoch hinaus wollen, dann steigen Sie beim Alpenzoo Innsbruck aus.

Falls Sie wegen COVID-19 bedenken haben, dann planen Sie mir mir doch eine Stadtführung in München an der frischen Luft.

Englischer Garten – Jardin Anglais

Englischer Garten – Jardin Anglais

Der Englische Garten ist mit einer Fläche von 4,7 Quadratkilometer einer der größten Stadtparks der Welt. Mit seinen Bächen, Seen, blühenden Wiesen und beschaulichen Biergärten ist es der beliebteste Treffpunkt zum Entspannen. Bei einer romantischen Kutschfahrt erkunden Sie mit mir die vielen Abwechslungsmöglichkeiten: riesengroße Biergärten unter schattigen Kastanien. Anschließend ein ausgedehnter Spaziergang bei “Dr. Wald”. Die von Bäumen in die Luft abgegebenen ätherischen Öle sind wohltuend für die Atemwege und stärken das Immunsystem. Lassen Sie die natürliche Magie der herrlichen Laub- und Nadelbäume auf sich wirken.

Bis zum Jahr 1788 war der Englische Garten eine Auenlandschaft. Ein schier undurchdringlicher Wald diente als Jagdgelände der bayerischen Fürsten aus dem Hause Wittelsbach. Unter Kurfürst Karl Theodor aus der Pfalz initiierte der Anglo-Amerikaner Benjamin Thompson die Anlage eines Parks. Graf Rumford hat außerdem die Kartoffel in Bayern eingeführt.

Die Grund-Idee war zunächst ein „Militärgarten“, in dem sich Soldaten in Friedenszeiten selbst versorgen konnten. 1788 fand der erste Spatenstich statt. Schon bald wurde die Idee geboren, daraus einen richtigen Volksgarten im Englischen Landschaftsstil mit Postkartenlandschaften zu gestalten.

Englischer Landschaftspark

Das kaum sichtbare Japanische Teehaus ist umgeben von einem malerischen See und herrlichen Bäumen.

Der Englische Garten ist ein populärer Volksgarten für Jung und Alt. Auf den ausgedehnten Rasenflächen kann man Volleyball oder Frisbee spielen. Es gibt Bolzplätze zum Kicken. Zwischen den Bäumen können Slacklines oder Hängematten aufgespannt werden. Am Eisbach kann (auch nackt) gebadet werden.

Eine von Münchens Top-Attraktionen: Die Eisbachwelle gilt weltweit als konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt.

Lassen Sie die natürliche Magie eines abwechslungsreichen Spaziergangs in schadstofffreier Luft auf sich wirken.

Die Eisbachwelle am Eingang zum Englischen Garten begeistert Surfer und Schaulustige aus aller Welt. Diese Welle gilt weltweit als konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt. Seit 40 Jahren wird hier gesurft. Im Stadtteil Lehel tritt an der Prinzregentenstraße, nur wenige Schritte vom Haus der Kunst entfernt, der Eisbach an die Oberfläche. Eine Steinstufe an der Austrittsstelle erzeugt eine etwa einen halben Meter hoch stehende Welle. Deshalb sind die Eisbach-Surfer so berühmt. Sie sorgen auf einer Welle direkt an der Brücke der Prinzregentenstraße für Urlaubs-Feeling.

Ein 78 Kilometer langes Wegenetz bietet viele abwechslungsreiche Möglichkeiten für Jogger, Radfahrer, Inline-Skater oder Hunde-Besitzer. Etwas ruhiger geht es am Kleinhesseloher See zu. Man kann in dem See zwar nicht schwimmen aber eine lustige Bootsfahrt machen. Ein Besuch im populären Biergarten neben dem Seehaus bietet zusätzliche Abwechslung. Auf dem zugefrorenen See amüsieren sich im Winter Schlittschuhläufer. Rodler amüsieren sich am Monopteros.

Im nördlichen Teil geht es beschaulich zu. Hier kann man insbesondere viele Yoga-und Tai-Chi-Gruppen beobachten. In der Nähe der Universitätsreitschule finden Pferdefreunde ausgedehnte Reitwege und Möglichkeiten zum Geländespringen.

Der Biergarten am Chinesischen Turm ist der zweitgrößten Biergarten von München. Im Schatten vieler Kastanienbäume und rund um den Turm treffen sich Einheimische wie Touristen. Täglich lauschen die Besucher einer Blaskapelle und genießen die bayerische Musik. Am Wochenende und an heißen Sonnentagen muss man bei der Essensausgabe schon mal etwas anstehen. Am besten bringt man seine eigene Brotzeit von zu Hause mit und kauft sich lediglich das Bier beim Wirt (Hofbräu).

Der Kleinhesseloher See ist ein beliebtes Ausflugsziel der Münchner. Im Seehaus am Kleinhesseloher See genießt das schicke Schwabinger Publikum den Feierabend. An den Plätzen direkt am See kann man allerlei Enten beim bunten Treiben beobachten. oder sich ein Ruderboot mieten. In der kalten Jahreszeit kann der See den Schlittschuhläufern und Eisstockschützen als Eisplatz dienen. Im Seehaus und im schönen Restaurantgarten oder im urigen Lokal wird man sehr nett bedient (internationale Küche).

Im nördlichsten Teil des Englischen Gartens liegt der malerische Aumeister. Das war früher das Königliche Jägerhaus, welches 1810 erbaut wurde. Der Biergarten liegt sehr idyllisch unter schattigen Bäumen. Dort empfiehlt sich der „Steckerlfisch“.

Auf meiner Stadtführung durch den Englischen Garten begleite ich Sie auch zum Chinesischen Turm, dem bekannteste Bauwerk und Wahrzeichen des Englischen Gartens. Der 25 Meter hohe Turm wurde 1890 nach einem Vorbild des königlichen Kew Gardens im Südwesten Londons erbaut. Im ersten Stock sorgt in der Sommerzeit meist eine Blaskapelle für Stimmung im Biergarten. Neben dem Chinesischen Turm steht ein historisches Kinderkarusell.

Monopteros

König Ludwig I. lies einen kleinen Tempel im griechischen Stil auf einem Hügel erbauen.

Der Monopteros wurde als Tempel im griechischen Stil 1835 von Leo von Klenze im Auftrag König Ludwig I. errichtet. Vom Monopteros aus bekommt man den wohl besten Ausblick über den Park. Der Panoramablick über die Stadt bis hinüber zu den Frauentürmen ist beeindruckend schön. 2016 wurde der Monopteros renoviert und erhielt seine ursprünglich sehr farbige Fassung. Um den Monopteros herum wurde ein neuer Rasen angepflanzt. Langeweile kommt hier sicher nicht auf.

Das Japanische Teehaus „KanShoAn“ wurde 1972 der Stadt München anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele von der japanischen Stadt Saporro geschenkt. Der frisch angelegte Japanischen Garten und das Teehaus sind ein Zeichen deutsch-japanischer Freundschaft der Städtepartnerschaft von München und Saporro. In Sapporo haben 1972 die XX. Olympischen Winterspiele stattgefunden.

Erkunden Sie mit mir auf diesem Naturspaziergang weitere Denkmäler und Sehenswürdigkeiten umgeben von prachtvollen Bäumen, die vor über 200 Jahren gepflanzt worden sind. Der General-Intendant des Englischen Gartens war Reinhard Freiherr von Werneck, der diesen Stadtpark von 1799 bis 1812 künstlich anlegte.

Barbara Schöne

Offizieller Stadtführer der Landeshauptstadt München

Le Jardin Anglais (Englischer Garten) et ses alentours

Le Jardin anglais est l’un des plus grands parcs urbains au monde avec une multitude de pistes cyclabes, des cours d’eau idylliques, le lac Kleinhesseloher See et plusieurs “Jardin à Bièrre” (Biergärten). Le plus célèbre des ces jadins à biere est celui du Chinesischer Turm. Il est là où les touristes et les Munichois savourent ensemble l’atmosphère conviviale  à l’ombre des marroniers.

A la bordure du parc, le long de la Prinzregentenstraße, se dressent deux musées à ne pas manquer: la Haus der Kunst, un centre international de l’art contemporain avec expositions changeantes, et le Bayerische Natinalmuseum. Ce dernier est consacré à l’art occidental, du Haut Moyen Age aus XIXe siècle surtout en provenance de Bavière. La collection de crèches est l’une des plus importantes et les plus précieuses du monde, surtout à voir vers Noel!

Il y a souvent des spectateurs enthousiastes sur le pont situé entre les deux muséss: ils encouragent les surfeurs urbains de l’ Eisbach. Des jeunes sportifs exercent leurs talents d’ acrobate été comme hivers sur une vage artificielle.

Je serais très heureuse de vous y amener pour regarder et filmer ces sportifs extraordinaires en pleine ville.

Barbara Schöne, Guide Officielle de Munich